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Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Kultur

    
29.03.2013 08:00 (Wirtschaft / Politik / Sport / Medien / Sonstiges / Kultur)
Wasser Marsch in ERZ-TV KOMPAKT 
(KJ) BEIERFELD: In der aktuellen Ausgabe von ERZ-TV KOMPAKT dreht sich irgendwie alles um das Thema Wasser. Dies ist nicht nur dem Welttag des Wassers am 22. März geschuldet, dem wir einen Beitrag in ERZ-TV - Das Magazin gewidmet haben.
In Zwönitz lassen Bürger Wasserproben untersuchen, in Thalheim und Brünlos werden dagegen Brunnen österlich geschmückt. In Schönheide taut es derweil, aber nicht etwa im Freien, sondern im Eisstadion. Denn dort feiert der EHV 09 eine Abtauparty zum Saisonabschluss. Und mancherorts wurden am Palmsonntag bereits die ersten Konfirmationsgottesdienste gefeiert, wenn man bedenkt, dass die Konfirmation auch das "Ja" zur Taufe bedeutet, dann wäre auch hier der Bogen zum Wasser geschlagen. Damit es oben nicht reinregnet, bekommt der Pferdegöpel in Johanngeorgenstadt ein neues Dach. Weniger nass war es beim Besuch des MdB Günter Baumann bei der Firma Trockenbau Wäntig in Schneeberg.
ERZ-TV KOMPAKT sehen Sie täglich zu jeder vollen geraden Stunde - außer 8 und 10 Uhr.

Bild: Wasser - sauer oder basisch? Das konnte man in Zwönitz unter anderem prüfen lassen. (Quelle: KJ/Gerald Nötzel)
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28.03.2013 13:00 (Kultur)
Adam Ries auf tschechisch und englisch erforschen 
(DTPA/RL) ANNABERG-BUCHHOLZ: Das Adam-Ries-Museum in Annaberg-Buchholz hat nun Museumsführer in englischer und tschechischer Sprache. Somit wird das Museum und dadurch auch die Kreisstadt wieder ein Stück attraktiver für Gäste aus dem Ausland. Der Vorsitzende des Adam-Ries-Bundes, Prof. Dr. Rainer Gebhardt, Katja Margarethe Mieth, Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen und Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch stellten den Museumsführer vor. Enthalten sind Begleittexte zur Ausstellung sowie Werbeflyer in beiden Sprachen. Die Texte wurden von Muttersprachlern übersetzt. Auf diese Weise konnten Fachbegriffe und historische Bezeichnungen korrekt wiedergegeben werden.

Bild: Katja Margarethe Mieth, Direktorin der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen (r.), Oberbürgermeisterin von Annaberg-Buchholz Barbara Klepsch und der Vorsitzende des Adam-Ries-Bundes, Prof. Dr. Rainer Gebhardt. (Quelle: KJ/Ruben Löffler)
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28.03.2013 12:00 (Sonstiges / Kultur)
Fünfter Osterbrunnen in Thalheim 
(GN) THALHEIM: Auf eine fünfjährige Osterbrunnen-Tradition kann die Stadt Thalheim zurückblicken. Gleich gegenüber dem Rathaus haben die Kinder der umliegenden Kindergärten und Schulen in Absprache mit dem Stadtmarketing Thalheim den Osterbrunnen 2013 mit einem satten Grün, Eiern und bunten Bändern geschmückt. Gemeinsam mit dem Osterhasen haben die Kinder den Frühling besungen mit der großen Hoffnung auf wärmere Tage. Das hat auch der "Quersackmax" gehört. Er schaute sich den schönen Osterbrunnen mit den etwa 1000 bunt bemalten Eiern genauer an.
Bürgermeister René Kühn begrüßte Gäste aus den umliegenden Gemeinden und eine Delegation der Partnergemeinde Markt Roßtal. Die Roßtaler gaben vor fünf Jahren den Anstoß zur Gestaltung eines Osterbrunnens in Thalheim. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
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28.03.2013 09:00 (Kultur)
Kinderprogramm in Baldauf Villa 
(MT) MARIENBERG: "Kopfüber - Kopfunter" heißt es am Sonnabend (30.03.), 16 Uhr in der Baldauf Villa in Marienberg. Gezeigt wird ein Handtaschenmusical ab sechs Jahre frei nach Marry Poppins von P.L.Travers mit Susan Smadi von der Hör- und Schaubühne Stuttgart.
Jane und Michael haben es genau gesehen: der Wind hat das neue Kindermädchen hergeweht und mit einem Plumps vor der Haustür abgesetzt! Damit beginnt eine Zeit unglaublicher Überraschungen, die nicht nur für die Kinder die Welt auf den Kopf stellt.
Denn Mary Poppins führt die Kinder der Familie Banks an besondere Orte, wo sie so merkwürdigen Menschen wie Mr. Kuddelmuddel oder der Frau, die die Sterne an den Himmel klebt, begegnen. Dabei erleben nicht nur Jane und Michael zahlreiche Überraschungen, sondern auch die Zuschauer sind eingeladen, sie auf den zauberhaften Ausflügen zu begleiten und neue Sichtweisen auf die Welt zu entdecken. (Bildquelle: Veranstalter)
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28.03.2013 08:00 (Kultur)
Farbenfrohes Theater-Programm 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: An den Osterfeiertagen erwartet die Gäste im Eduard-von-Winterstein-Theater ein abwechslungsreiches Programm. Am Samstag (30.03.) steht 19:30 Uhr mit der Musikalische Revue "Linie 1" von Volker Ludwig und Birger Heymann das erfolgreichste deutsche Theaterstück nach 1945 auf dem Spielplan. Ein Dutzend Schauspieler spielen, singen und tanzen in insgesamt 64 Rollen die Geschichte von Sunny aus der westdeutschen Provinz, die in der Berliner U-Bahnlinie 1 die verschiedensten Menschen mit den unterschiedlichsten Schicksalen trifft.
Am Ostersonntag (31.03.) erwartet die Besucher 19 Uhr mit der Broadway-Operette "Der Studentenprinz in Heidelberg" von Sigmund Romberg ein anderer Klassiker auf dem Spielplan Nach seiner Uraufführung im Jahr 1924 am Broadway wurde er dort mehr als tausendmal gespielt.
Ob die Liebesgeschichte des Prinzen Karl Franz von Karlsberg und der reizenden Wirtstochter Kathie gut ausgeht, können nur die Besucher des Eduard-von-Winterstein-Theaters in Annaberg-Buchholz erfahren. Denn das Theater ist derzeit die einzige Bühne in Deutschland, auf der Rombergs Operette zu sehen ist.
Beim Premierenschaufenster am Ostermontag (01.04.), 11 Uhr gibt einen interessanten Einblick in die Vorbereitungen zur nächsten Premiere "Der Löwe von Venedig", der Oper des Annaberger Komponisten und Nietzsche-Vertrauten Peter Gast. Der Musikalische Leiter GMD Naoshi Takahashi, die Regisseurin Tamara Korber, der Dramaturg Ingolf Huhn, der Bühnenbildner Robert Schrag und die Mitglieder des Ensembles geben Auskunft über ihre spezielle Sicht auf das Werk, über ihre Arbeit an der Rolle und über die kleinen Dramen hinter den Kulissen.
Ebenfalls am Ostermontag wird 19 Uhr wird Therese Fauser in dem Musical für eine Sängerin "Tell me on a Sunday" diesen Titelsong singen. Doch Komponist Andrew Lloyd Webber ist immer für mehr als nur einen Hit gut: In der Geschichte von Emma, die in New York erst einmal alles, nur nicht die große Liebe findet, wird zum Beispiel auch "Freu dich bloß nicht zu früh" zu hören sein. Dieser Titel hat hat Anfang der achtziger Jahre sowohl Webber als auch der Sängerin Gitte Hænning einen überwältigenden Erfolg verschafft.
Der Eintritt zum Premierenschaufenster ist frei, Restkarten für die anderen Vorstellungen sind noch im Servicebüro des Theaters und an der Abendkasse erhältlich.
26.03.2013 16:00 (Kultur)
Spannende Soiree zu Christian Felix Weiße 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: In einer musikalisch-literarischen Soirée zu Christian Felix Weiße zeichnete Prof. Gotthard B. Schicker (Bild) am vergangenen Freitag (22.03.) im Haus des Gastes Erzhammer ein facettenreiches Porträt des Vertreters der Aufklärung. In drei Teilen ging er dabei auf das Werk C. F. Weißes ein. Vor allem sein Wirken als Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker, als Mitbegründer des deutschen Singspiels sowie der deutschen Kinder- und Jugendliteratur rückte er in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Außerdem gab er Einblick in die Geschichte und Bedeutung der Annaberger Felix-Weiße-Stiftung, die 1826 zum 100. Geburtstag von Weiße gegründet wurde.
Darüber hinaus nahm Gotthard B. Schicker Felix Weißes Verbindungen zu seiner Heimatstadt und zum Erzgebirge unter die Lupe.
Künftig soll C. F. Weißes Werk in Annaberg-Buchholz stärker als bisher in den Blickpunkt gerückt werden. Bereits jetzt feiert die Förderschule in Kleinrückerswalde jährlich am 26. Januar den Geburtstag ihres Namensgebers.
Im Herbst diesen Jahres soll mit Schulen und Musikschulen ein Programm vorbereitet werden, das in heiterer Weise Einblick gibt in das literarische und musikalische Schaffen C. F. Weißes. 2014 wird erwogen, ein Kinder-Theaterstück aufzuführen. Geprüft werden soll außerdem, ob eine Wiederbelebung der einstigen Felix-Weiße-Stiftung möglich und sinnvoll ist. Mit ihren Geldern wurden einst bedürftige Kinder und Familien unterstützt.
Darüber hinaus soll über eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus, der ehemaligen Lateinschule und heutigem Bildungszentrum Adam Ries nachgedacht werden. Anlässlich Weißes 210. Todestag wird zu den Annaberger Steinmetztagen die Schaffung einer Weiße-Büste erwogen. Nicht zuletzt will man im Eduard-von-Winterstein-Theater prüfen, ob die Komische Oper bzw. das Singspiel "Die Jagd" von Weiße, Hiller, in der Bearbeitung von Lortzing aufgeführt werden kann. Fest steht bereits, dass C. F. Weiße in der Januarausstellung 2014 zum Thema "Annaberg-Buchholzer Persönlichkeiten" einen würdigen Platz erhalten wird. (Bildquelle: Matthias Förster/Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz)
26.03.2013 13:30 (Kultur)
Kasperle ist wieder da 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: "Kaspers Märchenstube" der Familie Hein
kommt am Mittwoch (27.03.) mit dem Stück "Die Blumenfee" nach Annaberg-Buchholz. Die Aufführung beginnt 16:30 Uhr im Erzhammer.
Kasperletheater gibt es einige in Deutschland. "Kaspers Märchenstube" der Familie Hein existiert schon über Jahrhunderte. Mario Hein und seine Frau Tamara sind nicht nur mit ihrer großen schmucken Theaterbühne in Veranstaltungszentren zu Gast sondern reisen auch mit einem Zelttheater durch die Lande.
Leon Hein (16) ist sich sicher: "Das Puppentheater kann Kinder auch in der heutigen Zeit begeistern. Wir hoffen auf viele Kinder, um sie für kurze Zeit in eine Welt der Träumereien zu entführen." (Bildquelle: Kaspers Märchenstube)
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weitere Info’s: Kaspers Märchenstube
25.03.2013 17:00 (Kultur)
Modellbahn hat lange Tradition 
(GN) ZWÖNITZ: Der Modellbahnclub Zwönitz Grünhain kann heute mit seinen 18 Mitgliedern auf eine lange Tradition zurückblicken. Alles begann im Jahre 1986 als Arbeitsgemeinschaft des Elektromotorenwerks Grünhain. Damals sollte ein Modell entstehen, was den Anschluss der Werksbahn von Grünhain nach Zwönitz zeigt. Aus dieser Arbeitsgemeinschaft gründete sich 1990 der Modelleisenbahnclub Grünhain. Auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für eine Schau führte der Weg 1992 in den Speicher nach Zwönitz. Bis heute ist der Modellbahnclub hier ansässig. Zweimal im Jahr führen die Modellbahner ihr Wirken der Öffentlichkeit vor. 12 Anlagen in verschiedenen Spurgrößen werden auf ca. 300 m² den Besuchern vorgeführt. Eine Modellbahnanlage mit ihren detailgenauen Miniaturen bleibt prinzipiell immer eine kleine Baustelle und so zeigen sich auch Anlagen bei der Neu- und Umgestaltung. Durch bauliche Maßnahmen im Gebäude des Speichers musste der Modellbahnclub etwas enger zusammenrücken.
Wie es mit den Räumlichkeiten des Modellbahnclubs Zwönitz weitergeht, bleibt abzuwarten.
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25.03.2013 08:00 Veranstaltungshinweis (Sonstiges / Kultur)
Osterüberraschungen zum Sauna-Abend 
(RL) BAD SCHLEMA: Am 30. März gibt es von 20 bis 23 Uhr einen ganz besonderen Sauna-Abend im Gesundheitsbad "Actinon". Dabei können sich die Saunagäste auf österlich gestaltete Aufgüsse und weitere kleine Überraschungen freuen. In der Wellnessoase wird die Ayurvedische Kopf-, Gesichts- und Nackenmassage vorgestellt. Mit dieser wunderbar entspannenden Behandlung können die Durchblutung der Kopfhaut verbessert und nervöse Verspannungen gelöst werden.
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weitere Info’s: www.kur-schlema.de
24.03.2013 17:00 (Kultur)
"Klick drauf" im Bergbaumuseum Oelsnitz 
(FM) OELSNITZ: Das Bergbaumuseum Oelsnitz ruft erstmals zu einem Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche auf. Die Teilnehmer sind aufgefordert, bis 20. Juni 2013 spannende Motive, verrückte Details, Menschen im Museum oder ihren Lieblingsplatz im Industriedenkmal zu fotografieren.
Die Idee zum Fotowettbewerb entwickelten Jugendliche während des Projekts "Museums-TÜV" in den Herbstferien 2012. Jugendliche des Gymnasiums Stollberg, des Förderschulzentrums Oelsnitz und der Mittelschule Stollberg hatten sich zum Ziel gesetzt, eine selbst geplante Veranstaltung im Museum zu organisieren. Zuvor hatten sie das Bergbaumuseum unter die Lupe genommen und auf Herz und Nieren geprüft. Dabei entdeckte die TÜV-Gruppe faszinierende Motive und interessante Plätze, die erst bei genauerem Hinsehen ins Auge springen. Bei den Jugendlichen reifte die Idee, einen Fotowettbewerb mit Jurybewertung, Preisen und einem Wettbewerbstag zu veranstalten.
Die Anmeldekarten mit weiteren Informationen sind an der Museumskasse erhältlich. Mit der Teilnahme am Wettbewerb erhalten die Kinder und Jugendlichen freien Eintritt in das Museum. Nach Einsendung der Ergebnisse bis zum 20. Juni tagt die Jury, die sich aus Jugendlichen und Erwachsenen zusammensetzt. Am 6. Juli werden im Bergbaumuseum die Preise verliehen. Ein weiterer Höhepunkt ist dann die Eröffnung der Fotoausstellung, in der ein großer Teil der entstandenen Fotografien gezeigt wird.

Infos: Tel. 037298 9394-0
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weitere Info’s: zum Museum & zum Wettbewerb
24.03.2013 08:00 (Kultur)
Neues Kinderliederbuch 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Leute, die "unner Arzgebirg" im Herzen und auf den Lippen tragen, können sich freuen: Es gibt ein neues Kinderliederbuch in erzgebirgischer Mundart. "Hier sei mir drham" heißt es. Im "Erzhammer" Annaberg-Buchholz wurde das Ringbuch, zu dem auch eine CD gehört, am 6. März zuerst an Mitwirkende und Förderer übergeben. Darunter Christin und Marc Irmisch. Sie gehören zur Kindergesangsgruppe des Erzgebirgsensembles Aue und haben mehrere Lieder des Kinderbuchs für die Begleit-CD mit eingesungen.
Christin und Marc Irmisch: "Ein mal "Der Engel und der Raacherma", dann noch einen Rap "Husch war'n se wag", "Lump der Bergleute", "Bei uns dr ham", "Mir sei hier dr ham".
Auch Tanja Lukas ist auf der CD zu hören. Bereits erfolgreich bei den erzgebirgischen Jugendkulturtagen und bei "Jugend musiziert" hat sie am erzgebirgischen Kinderliederbuch gefallen gefunden.
Tanja Lukas: "Die Illustration ist sehr schön und die bisschen moderneren Lieder gefallen mir auch. Ich hätte auch gerne ein ein bisschen moderneres Lied gesungen, aber die anderen sind auch schön eigentlich, die ich jetzt gesungen habe."
Herausgegeben hat "Hier sei mir drham" der Erzgebirgsverein, dem das Projekt, das 2011 so richtig in Gang kam, eine Herzenssache war - und auch weiter ist.
Dr. Gabriele Lorenz, Vorsitzende Erzgebirgsverein: "Also der Erzgebirgsverein hat es sich ja zum Ziel gesetzt die Mundart zu bewahren und zu fördern und wo fängt man da an? Natürlich bei den Kleinsten, bei den Kindern. Zuhause in der Familie, oder natürlich in den Kitas, in den Grundschulen und deswegen wollen wir genau dort hin damit die Kinder in dem Alter, in dem man am besten eben auch seine Sprache festigt, die erzgebirgische Mundart erlernen und sie singen, das ist natürlich das besondere bei diesem Buch."
Nachdem sich der Erzgebirgsverein auf Liedersuche für das neue Gesangbuch gemacht hatte, wurden - wie Kulturwartin Christa Schwenke verrät - 96 Arbeiten eingereicht. Junge, spritzige Texte, die in die heutige Zeit passen. Nicht alle der neuen Texte und Melodien haben?s ins Buch geschafft, da die Herausgeber auf einige Klassiker nicht verzichten wollten.
Neuer Schwung und bekannte Weisen - das Buch ist eine runde Sache geworden, Dank seiner Macher. Dr. Gabriele Lorenz: "Zu allererst natürlich unser Arbeitskreis "Kinderliederbuch", das sind ausgewiesene Experten, ehemalige Lehrer oder eben wie Steffen Kindt, der Leiter des Erzgebirgsensembles, Christa Schwenke (Bild), Monika Knaut und Regine Seifert, die sich hier mit ihrem Fachwissen eingebracht haben und dann natürlich haben wir tolle Lieder und Texte bekommen von Autoren, denn das war ja genau unser Ziel, dass wir vor allem zeitgemäße, frische Texte hier in dieses Kinderliederbuch bringen."
Illustriert wurde "Hier sei mir drham" von der Annaberger Grafikerin Sylvia Graupner. Die dazugehörige CD entstand unter der Federführung von Steffen Kindt bei der Mirko Suess Musikproduktion. Auch das Pöhlbergensemble unter Leitung von Dietmar Langer war beteiligt.
Die Rechte an den neuen Liedern liegen beim Erzgebirgsverein. Die Heimatfreunde wollen aber, dass fleißig gesungen wird und sich die Lieder schnell verbreiten.
Dr. Gabriele Lorenz: "Das Buch ist in erster Linie für die Kinder gemacht, für deren Eltern, für die Erzieherinnen und für jeden, auch für die Großeltern die es gerne ihren Enkeln schenken möchten, für jeden der gerne singt und das in erzgebirgischer Mundart und wie es heißt für die Kinder."
Das Kinderliederbuch entstand mit Unterstützung des sächsischen Kultusministeriums.
Alexander Krauß, der wie Landrat Frank Vogel, Vattenfall, Erzgebirgssparkasse und Nickelhütte Aue zu den Unterstützern bei der Begleit-CD gehört, hat das neue Werk schon dem Praxistest unterzogen.
Alexander Krauß (CDU): "Wir haben bei uns Zuhause gesungen, es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht das Buch in die Hand zu nehmen und mit den Kindern zusammen zu singen. Man muss kein großer Musiker sein, man muss kein großer Sänger sein, man muss nur Spaß an der Musik haben dann ist das Buch genau das Richtige."
Wer wie Familie Krauß Spaß mit "Hier sei mir drham" haben möchte: Buch und CD sind zum Preis von 9,80 Euro in der Geschäftsstelle des Erzgebirgsvereins und in erzgebirgischen Buchläden erhältlich. Die Erstauflage beträgt 1.000 Stück.
Vielleicht findet ja die eine oder der andere gar den Weg zu einer Kulturgruppe, wie zum Beispiel dem Pöhlbergensemble oder dem Erzgebirgsensemble Aue, so wie Christin und Marc Irmisch:
Christin und Marc Irmisch: "Also ich finde es sehr schön auf der Bühne zu stehen und zu singen, es ist auch erzgebirgisch und halt was anderes. Es ist eine Ablenkung von der Schule."
Mit dem neuen Kinderliederbuch in erzgebirgischer Mundart wurde ein Herzensprojekt des Erzgebirgsvereins realisiert. Mit zeitgemäßen Liedern und Texten, aber auch mit Klassikern soll das Buch Kinder und Familien zum Singen und Musizieren einladen. (Bildquelle: KJ/Philipp Templin)
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23.03.2013 17:00 (Kultur)
Dynamik bei Gelenauer Osterschau 
(MT) GELENAU: Unter Strom stehen im Depot Pohl-Ströher in Gelenau derzeit wieder die Ausstellungsstücke, die diesen benötigen. Mit Spannung beobachten die Ausstellungsmacher um Depot- und Ausstellungsleiter Michael Schuster, ob die diesjährige Osterausstellung wieder so viele Interessenten anlockt, wie zuletzt die Weihnachtsausstellung.
Auch wenn sich das Depot Pohl-Ströher Gelenau längst einen Namen gemacht hat, freuen wir uns, dass und Michael Schuster einen Einblick gibt.
Michael Schuster: "Das Depot Pohl-Ströher existiert seit 2009, wobei wir seit 2010 im Frühjahr das erste Mal der Öffentlichkeit Gelegenheit gegeben haben hier Ausstellungsstücke zu sehen, Sammlerstücke der Sammlerin Erika Pohl-Ströher. Insgesamt öffnen wir jetzt das siebente Mal, immer zu einer Weihnachtsschau und zu einer Osterschau. Früher hatten wir den Begriff "Einblicke" gewählt, was auch recht sinnig war, um überhaupt erstmal eine Definition für uns zu finden, nämlich Einblicke in eine Sammlung, die nicht museal gezeigt werden soll."
Schätze der bekannten Schweizer Sammlerin Dr. Erika Pohl-Ströher haben damit in Sachsen nicht nur in Freiberg und Annaberg-Buchholz eine neue Heimat gefunden. Wie ordnet Michael Schuster sein Projekt ein.
Schuster: "Wir definieren uns eigentlich so, dass wir sagen, wir sind kein Museum denn wir legen keinen Wert auf Ausstattung im Sinne von Licht, Text oder anderen hochwertigen Einrichtungsgegenständen. Wir haben auch keine wissenschaftliche Begleitung in dem Sinne sondern wir sind von der Sammlerin beauftragt ihre Stücke zu bewahren, zu pflegen und ab und zu der Öffentlichkeit zu zeigen."
Das Spektrum an Exponaten, das den Besucher erwartet, ist breit.
Schuster: "Wir haben verschiedene Sammelthemen. Frau Dr. Erika Pohl-Ströher sammelt ja sehr breit und das wesentliche Thema, was wir natürlich auch im Erzgebirge abbilden wollen ist erzgebirgische Volkskunst aber hier nur der Teil Pyramiden und Deckenspinnen und große Heimats- und Weihnachtsberge. Weiterhin, deshalb auch die Osterschau dieses Jahr wieder, ihre Sammlung "Schmuck und Künstlereier", die mittlerweile 1200 Stücke umfasst und eine Teilsammlung darstellt. Weiterhin das Thema Puppen, sie sammelt auch leidenschaftlich Puppen und diese sind kombiniert mit einer Sammlung von historischen Kinderfahrzeugen vom Sammler Eckart Holler aus Chemnitz und beide Themen zusammen nennen wir hier im Haus 'Puppen auf Fahrt'."
Auf das bevorstehende Osterfest wird aktuell mit faszinierenden Schmuck- und Künstlereiern eingestimmt. Neben der 1.200 Stücke umfassenden Kernsammlung Pohl-Ströher zeigt die Familie Arndt aus Dresden Exponate ihres Schaffens.
Außerdem sind über 100 Bären aus der Sammlung der Chemnitzerin Monika Tarz zu bestaunen. Heimatberge, Pyramiden, Deckenspinnen, Christbauständer und natürlich die historischen Kinderfahrzeuge aus der Sammlung Eckart Holler bleiben dem Besucher auch zu dieser Schau erhalten. Doch mehr noch!
Schuster: "Unser Schwerpunkt liegt nicht nur auf der Präsentation der Sammlungsstücke, sondern wir wollen Leben in dieses Depot bringen und haben dazu immer Händler oder Handwerker, auch Hobbykünstler immer mit eingeladen die sich hier präsentieren und teilweise auch ihre selbst hergestellten Erzeugnisse verkaufen. Weiterhin ist immer sonntags ein Puppendoktor im Haus. Dazu auch das Thema Teddybären, Frau Näser aus Burkhardtsdorf als Teddybärendoktoren präsentiert sich auch sonntags und auch hier kann man Stücke reparieren lassen, beziehungsweise von ihr neu gefertigte Teddybären erwerben. Dynamik ist weiterhin das Cafè im Haus, wir haben uns von Anfang an dafür entschieden, dass der Gast der hier aufgrund der Fülle ganz einfach länger verweilen muss, sich mal setzen kann, sich ausruhen kann und dazu bietet sich an, dass er eine Tasse Kaffee oder ein Getränk und ein Stück Kuchen bekommt."
Man stellt sich vor, da ist ein großes Team von Nöten, damit im Depot Pohl-Ströher Gelenau alles rund läuft.
Schuster: "Das ist gar nicht so umfangreich, wie man das vielleicht vermutet. Wir sind zwei bis drei Personen, die das Ganze organisatorisch am Laufen halten. Herr Holler als Sammlungsbetreuer, ich als Depot- und Ausstellungsleiter und zu bestimmten Öffnungstagen oder an Tagen wo repariert wird, kommen noch zwei, drei Helfer mit dazu die dann den Rest übernehmen."
Wer jetzt vor Spannung einen Besuch des Depots Pohl-Ströher in Gelenau nicht erwarten kann: Geöffnet ist die Osterausstellung bis zum 21. April freitags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Reihen Sie sich ein, in den Besucherstrom! (Bildquelle: KJ/Philipp Templin)
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23.03.2013 15:00 (Kultur)
"Griechische Nacht" knüpft an frühere Events an 
(FM) EIBENSTOCK: Die "Thematischen Nächte" auf dem Eibenstocker Marktplatz sollen wiederbelebt werden - allerdings eine Nummer kleiner. Was im Sommer 2003 als Open-Air-Party mit italienischen Spezialitäten und klassischer Musik Premiere hatte und 2004 als "Spanische Nacht" eine Fortsetzung fand, soll ein Jahrzehnt später mit einer "Griechischen Nacht" seine dritte Auflage erhalten. Die Bergbühne Eibenstock plant allerdings den Umzug ins neue Kulturzentrum, um den Aufwand etwas überschaubarer zu gestalten.
Am 30. März erwartet die Gäste ab 18.30 Uhr Spezialitäten der griechischen Küche sowie Livemusik von Xanadou. Zwischen 19.30 Uhr und 20 Uhr zeigen die jungen Darsteller der Bergbühne Eibenstock Auszüge aus der klassischen griechischen Komödie "Lysistrata", die voraussichtlich im Herbst Premiere hat. "Lysistrata" spielt 400 vor Christi in Athen. Die Frauen von ganz Griechenland versuchen, ihre Männer zum Frieden zu zwingen, in dem sie ihnen die ehelichen Pflichten verweigern. 21.00 Uhr entzünden die Veranstalter gemeinsam mit Pfarrer Lehmann auf dem Hof auch noch ein Osterfeuer und gedenken der Auferstehung. Im Saal kann anschließend weiter bis Mitternacht getanzt werden.
Karten gibt es im Vorverkauf im Tourist-Service-Center Eibenstock. Vorbestellungen sind unter Tel. 037752-2244 oder www.kulturzentrum-eibenstock.de möglich.

Foto: Lust auf die Griechische Nacht machte bereits die Nachbildung der berühmten "Laokon-Gruppe". (Bild: Bergbühne)
23.03.2013 11:00 (Kultur)
Heine-Lesung in Aue 
(MT) AUE: Mit einer Heinrich-Heine-Lesung wird die literarische Lesereihe des Eduard-von-Winterstein-Theaters "Mondbeglänzte Zaubernacht" in der Galerie der anderen Art Aue am 26. März, 19:30 Uhr fortgesetzt.
"O schwöre nicht und küsse nur" ist der Titel des dritten Abends, bei dem verträumte und bissige Gedichte, selbstironische autobiographische Texte, Ausschnitte aus dem bekannten Reisebericht "Die Harzreise" ebenso zu hören sind wie das Lied der Loreley, das zu einem Stück Weltliteratur geworden ist. Das Genie Heine gilt als Vollender der romantischen Epoche, der mit seinen Gedichten auch eine neue literarische Zeit eingeleitet hat. Der Sohn eines Düsseldorfer Tuchhändlers, der sein Leben lang gegen die politischen Verhältnisse seiner Zeit und die Zwänge des Lebens rebellierte, ist der  deutsche Schriftsteller seiner Epoche, dessen Lyrik Weltgeltung erlangte. Sein "Buch der Lieder" ist die erfolgreichste Gedichtsammlung, die es in deutscher Sprache je gab.
Es lesen Silvia Giese und Gerd Schlott. Der Abend wird musikalisch umrahmt von Friedhelm Peters an der Harfe.
22.03.2013 17:00 (Sonstiges / Kultur)
Erster Osterbrunnen in Brünlos 
(GN) BRÜNLOS: Das Schmücken und Gestalten von Ortsbrunnen zur Osterzeit hat mittlerweile in vielen Teilen des Erzgebirges Einzug gehalten. Auch die Gemeinde Brünlos greift diese Tradition auf und schmückt in diesem Jahr erstmals einen Osterbrunnen.
Als stellvertretender Ortsvorsteher begrüßte Andreas Lasch gemeinsam mit dem Osterhase die Kinder und Eltern und bedankte sich für die tatkräftige Unterstützung. Ein besonderer Dank ging an den Kindergarten Sonnenblume. Mit voller Begeisterung übernahmen die Kinder die Bemalung der Eier im Vorfeld. 360 Eier gingen zur Gestaltung an den Start. Am Ende haben es 50 bunt bemalte Eier als Dekoration an den Osterbrunnen geschafft. Angeregt und gesponsert wurde der Osterbrunnen von einigen Gewerbetreibenden des Ortes. Mit einem Frühlingslied ging auch eine Botschaft an den Winter, mit der Hoffnung auf wärmere Tage. Am Ende wurden noch einige Süßigkeiten an die Kinder verteilt so hat sich das Warten in der Kälte doch noch gelohnt.
22.03.2013 15:00 (Sonstiges / Kultur)
Geschichtliche Fotos bis zum 2. April erbeten 
(RL) ANNABERG-BUCHHOLZ: Bürger, die mit alten Fotos oder Ansichtskarten die Geschichte von Annaberg und Buchholz aufhellen bzw. illustrieren können, werden gebeten, diese bis zum 2. April dem Haus des Gastes Erzhammer leihweise zur Verfügung zu stellen. Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Gabriele Lorenz, Telefon: 03733 425256.
Die Fotos sollen zum 20. Tag der Heimatgeschichte am 6. April der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ab dem 8. April können sie wieder abgeholt werden. Durch die Stadt besteht Versicherungsschutz.
22.03.2013 14:00 Veranstaltungshinweis (Kultur)
Ostermarkt in Bad Schlema 
(RL) BAD SCHLEMA: Am Ostersonntag und Ostermontag, 31. März und 1. April, lädt der traditionelle Ostermarkt in der Ladenpassage am Kurbad zum Bummeln und Verweilen ein. Jeweils von 11 bis 18 Uhr können die Gäste über den Markt schlendern und erlesene Naturprodukte, Produkte aus der Region sowie hand- und kunsthandwerkliche Erzeugnisse erwerben. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl ausreichend gesorgt. Ob Allerlei vom Grill, Fisch, Langós oder süße Leckereien - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Für die kleinen Besucher gibt es eine Kinderreitschule und der Osterhase verteilt mit Unterstützung des Bad Schlemaer Brunnenmädchens Sabrina am Sonntag und Montag jeweils von 14 bis 16 Uhr kleine Überraschungen in der Ladenpassage. Das Reformhaus am Kurhaus lädt jeweils ab 10 Uhr zu einer "Käseparty" ein, bei der verschiedenste Sorten verkostet werden dürfen. Am Ostersonntag kann man sich ab 10 Uhr vom Duft frisch gebackener Brote zur ersten Schaubackveranstaltung in diesem Jahr im Backhaus verführen lassen. Ebenfalls am Sonntag spricht um 14 Uhr Herr Pfarrer Kauk das Ostergebet am Haupteingang zum Kurmittelhaus. Den musikalischen Rahmen dazu setzen die Gnadauer Bläser der LKG Neustädtel. Zu bewundern sind natürlich auch wieder die liebevoll, in mühevoller Kleinstarbeit geschmückten Osterbrunnen im Kurgebiet, für die sich in diesem Jahr der Kneipp-Verein Bad Schlema, der Verein Freier Wähler Bad Schlema und der Verein Backhaus Bad Schlema verantwortlich zeichnen.
22.03.2013 09:00 (Medien / Kultur)
"Moment mal!" legt Kultur ins Osternest 
(KJ) BEIERFELD: Ei, Ei, Ei - gerade saßen wir noch unterm Weihnachtsbaum und jetzt können wir schon bald das Osternest suchen. Auch für die Sendung "Moment mal! Kultur im Erzgebirge" haben wir uns wieder auf die Suche begeben - auf die Suche nach spannenden Geschichten rund um die Kultur im Erzgebirge. Fündig geworden, sind wir zum Beispiel in Flöha. Hier sitzt seit neuesten das Kultursekretariat des Kulturraums Erzgebirge-Mittelsachsen. Kultursekretär Wolfgang Kalus hat uns in den neuen Räumlichkeiten herumgeführt. In Annaberg-Buchholz hat man derweil nichts versteckt, sondern präsentiert. Der Erzgebirgsverein hat ein neues Kinderliederbuch in erzgebirgischer Mundart veröffentlicht. "Hier sei mir drham" heißt es und ist vielleicht auch etwas für das erzgebirgische Osternest. Auf alle Fälle ist es aber etwas für die Kultursendung "Moment mal! Kultur im Erzgebirge". Und die flimmert ab heute wieder zehn mal täglich über ihren Fernsehbildschirm.
Die genauen Sendezeiten: 01, 03, 05, 07, 13, 15, 17, 19, 21 und 23 Uhr.

Bild: Osternester, Ostereier, Osterhasen und ebenso viele Exponate, die nichts mit Ostern zu tun haben, gibt es im Depot Pohl-Ströher in Gelenau. Neben der 1.200 Stücke umfassenden Kernsammlung Pohl-Ströher stimmt man aktuell auf das bevorstehende Osterfest mit faszinierenden Schmuck- und Künstlereiern ein. (Quelle: Philipp Templin)
22.03.2013 08:00 (Wirtschaft / Politik / Sport / Medien / Sonstiges / Kultur)
ERZ-TV KOMPAKT zum Frühlingsbeginn 
(KJ) BEIERFELD: Der Frühling hat nun auch kalendarisch begonnen. Manch Frühblüher hat aber erst noch einmal ein weißes Mützchen bekommen. In der aktuellen Sendung ERZ-TV KOMPAKT rufen wir Sie auf, uns ihre besonderen Frühlingsboten zu zeigen, es gibt tolle Preise zu gewinnen! Ansonsten gibt es viele spannende Themen der vergangenen Woche, täglich zu jeder vollen geraden Stunde - außer 8 und 10 Uhr. Schauen Sie rein!

Bild: Ob es eine Erkundungstour im Garten für die Osterküken 2013 geben wird? Momentan ist es jedenfalls noch zu kalt. (Quelle: KJ-Archiv)
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21.03.2013 10:00 (Kultur)
Inklusionsprogramm für Auersbergregion bewilligt 
(FM) EIBENSTOCK: Die Stiftung "Aktion Mensch", die sich deutschlandweit für Integration und Inklusion behinderter und benachteiligter Menschen einsetzt, hat ein Inklusionsprogramm für die Auersbergregion bewilligt. Das Programm hatten acht Vereine aus der Region vom Skiclub Carlsfeld über die Bergbühne Eibenstock bis hin zum Diakonischen Werk Aue-Schwarzenberg erarbeitet. Jetzt kann das Projekt "Gemeinsam gestalten am Auersberg II" mit Leben erfüllt werden. Den Startschuss dazu gibt es im Bürgerforum am 5. April im Kulturzentrum Eibenstock. Unter der langen Überschrift "Quo Vadis Auersbergregion? - Arbeit, Schule, Jugend- und Vereinsarbeit zwischen Hoffen und Bangen - Konzepte gefragt!" sind kreative Beiträge und Ideen erwünscht - wobei die Frage am Anfang durch die Bewilligung nun wesentlich konstruktiver diskutiert werden kann.
Wolfram Christ von der Bergbühne Eibenstock, der federführend an dem Projekt mitarbeitet, sprach von einem Meilenstein in die Geschichte der Kommune. "Unsere Bemühungen um bessere Chancen für Jugend- und Vereinsarbeit, um attraktive Freizeitangebote im Auersberggebiet und vor allem um die Inklusion behinderter und benachteiligter Menschen in diese Angebote können einen wichtigen Erfolg verbuchen." Mit der Bewilligung sollen in den nächsten drei Jahren acht eingereichte Einzelprojekte in die Tat umgesetzt werden.
21.03.2013 09:00 (Wirtschaft / Politik / Kultur)
3. Ideenbörse für den ländlichen Raum 
(RL) WALDHEIM: Staatsministerin Sabine von Schorlemer und Staatssekretär Dr. Fritz Jaeckel haben gestern (20.03.) bei der dritten Ideenbörse für den ländlichen Raum mit Bürgern und Kommunalpolitikern über die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Kultur im ländlichen Raum diskutiert. "Wir wollen mit Ihnen darüber sprechen, weil Sie am besten wissen, was sich in Ihren Orten verändern muss, damit sie attraktiv bleiben und noch lebenswerter werden", sagte Staatssekretär Dr. Jaeckel zur Eröffnung der Veranstaltung im Seminar- und Tagungszentrum Waldheim. "Sie leben und arbeiten im ländlichen Raum und sind damit so wie insgesamt zwei Millionen Sachsen das Rückgrat unserer Regionen.""Sachsen hat eine reiche und vielfältige Kulturlandschaft. Ob Chöre, Laientheater oder Traditionsvereine - ohne das große bürgerschaftliche Engagement vieler Einzelner wäre das nicht denkbar. Mit ihrem Einsatz schaffen die vielen Bürgerinnen und Bürger einen unverzichtbaren zivilgesellschaftlichen Wert und bereichern Kultur im ländlichen Raum", erklärte Sachsens Kunstministerin Sabine von Schorlemer.
Zehn Ideenbörsen für den ländlichen Raum werden bis Ende 2013 stattfinden, je eine Veranstaltung in jedem sächsischen Landkreis. Die Themen der Ideenbörsen orientieren sich an den Leitlinien zur Entwicklung des ländlichen Raums, die die Sächsische Staatsregierung im Oktober des vergangenen Jahres beschlossen hat: Es geht unter anderem um die Bereiche Wirtschaft und Tourismus, Sicherheit, medizinische und pflegerische Versorgung, Bildung und Betreuung sowie um die Themen Hochwasser-, Gewässer- und Naturschutz. Die Ergebnisse der zehn Veranstaltungen werden am Ende des Jahres bei einem Landeskongress vorgestellt.
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20.03.2013 17:00 (Kultur)
"HarmoNovus" feiert charmanten Geburtstag 
(JE) AUE: Was braucht man für eine richtige Geburtstagsparty? Eine gemütliche Couch, Musik und Gäste - jede Menge sogar. Zum 10-Jährigen hatte das Vokalensemble "HarmoNovus" unter dem Motto "Ein bisschen Leichtsinn kann nicht schade" ins Kulturhaus Aue geladen. Das Quartett aus Schwarzenberg hat sich seit einem Spaßauftritt vor zehn Jahren der Musik der 20er und 30er Jahre verschrieben. Was einst mit einem Gag zur Abifeier angefangen hat, ist heute von Erfolg gekrönt, was nicht zuletzt die große Fangemeinde beweist. Neben viel guter Musik gab es am 16. März auch ein Wiedersehen mit ehemaligen Mitgliedern - immerhin sang man in den zehn Jahren in zehn verschiedenen Besetzungen.
Geschenke gab es natürlich auch. Passend zum großen Jubiläum hatten die vier Sänger ihre nagelneue CD im Gepäck.
Eine besondere Premiere gab?s zum großen Geburtstagskonzert auch noch: Ein Salonorchester der Erzgebirgischen Philharmonie Aue unterstütze das Vokalensemble beim zweiten Teil des großen Jubiläumskonzertes mit einer eigens dafür zusammengestellten Besetzung.

Bild: Das aktuellen Besetzung von HarmoNovus (v.l.n.r.): Martin Ackermann (2.Tenor), Michael Schultz (Barriton), Christian Herrmann (Bass und Klavier) und Frederik Haarig (1. Tenor und Moderation); (Quelle: KJ/Janine Eska)
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20.03.2013 12:00 (Kultur)
Traumpaar der DDR gibt Abschiedskonzert 
(Sei) ANNABERG-BUCHHOLZ: 30 Jahre waren seit ihrem letzten gemeinsamen Konzert vergangen. Nach einem Gastauftritt von Chris Doerk zu Frank Schöbels 45. Bühnenjubiläum war der Weg für gemeinsame Tourneen bereitet. Doch nun ist es so weit. Das Traumpaar aus den 60er Jahren wird ein letztes Mal in ihrer Tournee "HAUTNAH" zusammen auf der Bühne stehen. Doch, wie der Titel schon durchklingen lässt, nicht in den großen Musentempeln, sondern in den kleineren und intimeren Theater- und Konzertsälen, um ihren Fans ganz nah zu sein. Das weit über zweistündige Konzert beinhaltet neben den Solohits natürlich auch die unvergesslichen Duette aus den DEFA Spielfilmen, "Heißer Sommer" & "Nicht schummeln Liebling". Außerdem darf man sich auf gewohnt amüsant vorgetragene Geschichten aus jener Zeit freuen, die natürlich von Beiden ganz unterschiedlich interpretiert werden. Das Konzert in Annaberg-Buchholz findet am 7. April um 17 Uhr im Haus des Gastes statt. Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. (Bildquelle: Herbert Schulze)
20.03.2013 11:00 (Kultur)
11. Fotowettbewerb - Sieger gekührt 
(RL) BAD SCHLEMA: Den 11. Fotowettbewerb der Gemeinde Bad Schlema hat der stellvertretende Bürgermeister von Bad Schlema, Dr. Oliver Titzmann gewonnen. Auf Platz zwei landete der Auer Rolf Albrecht. Valentina Patzlaff aus Hohndorf belegte Platz 3. Insgesamt gab es 2012 124 Einsendungen von 34 Teilnehmern. Beim alljährlichen Bad Schlemaer Fotowettbewerb können nicht nur Einheimische mitmachen. Auch von Kurgästen und anderen Besuchern gab es Einreichungen. Die attraktiven Preise für die Gewinner stammen vom Fremdenverkehrsverein "Schlematal", der Kurgesellschaft, dem Bergmannsblasorchester, dem Frischemarkt Bad Schlema, der Boutique "Ambiente", dem Hotel & Restaurant "Neue Thüringer Klause", dem Auer Fotohaus Martin sowie dem Hotel "Am Kurhaus".

Bild: Das Siegerfoto von Dr. Oliver Titzmann. (Quelle: Gästeinformation Bad Schlema)
19.03.2013 15:00 (Sport / Kultur)
Reithalle am Steinweg schon wieder fünf Jahre alt 
(RL) LÖSSNITZ: Der Reitverein Lößnitz veranstaltete am 17. März einen bunten Nachmittag rund ums Pferd. Anlass war das fünfjährige Bestehen der Reithalle am Steinweg in Lößnitz. Den Gästen wurde mit Schauvorführungen ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Mit dem Spatenstich am 24. September 2007 wurde der Bau der Reithalle begonnen. Am 15. März 2008 konnte die neue Halle eröffnet werden, welche durch das Kultusministerium, die Stadt und Sponsoren sowie Eigenleistungen finanziert wurde. Der Bau war nötig geworden, da der Tanzsaal im alten Schützenhaus zeitlebens zu klein war. Der Reitverein Lößnitz hat in seinen verschiedenen Abteilungen derzeit 47 Mitglieder. (Bildquelle: Bernd Pudwil)
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19.03.2013 09:00 (Sonstiges / Kultur)
Musik und Literatur im Rittersaal 
(Sei) SCHLETTAU: Zum Ostermontag können sich Freunde von Musik und Literatur im Rittersaal Schloss Schlettau verzaubern lassen. Mit "Gesang der Lerche" vereint das Benefizkonzert vertonte Frühlingsgefühle und Romanzen von L. v. Beethoven, R. Schumann , P. Tschaikowsky und S. Rachmaninoff. Gesungen werden die Werke von Sopranistin Svetlana Katchour, welche auf vielen großen Bühnen Europas ihr zu Hause hat. Begleitet wird sie dabei von Echopreisträger Julian Riem am Klavier. Zum Konzert gestaltet er außerdem weitere Kammermusikwerke zusammen mit Peter Bechler und Matthias Bantay von der Erzgebirgischen Philharmonie Aue. Gedichte zum Frühling werden von Gerd Schlott gelesen. Das Benefizkonzert zum Ostermontag beginnt 10:30 Uhr. Karten können im Schloss unter der vorbestellt werden.

Bild: Der Rittersaal im Schloss Schlettau ist Veranstaltungsort für zahlreiche Konzerte - so auch 2011 beim Musikfestival "2000 + 1 Nacht - Fantastisches aus Klassik und Jazz". (Quelle: KJ-Archiv)
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18.03.2013 17:00 (Wirtschaft / Politik / Sonstiges / Kultur)
Heilbäderverband besucht erfolgreiches Eibenstock 
(Sei) EIBENSTOCK: Eibenstock - Bergstadt und Erholungsort zugleich, ist ein Besuchermagnet im Westerzgebirge geworden. Von einer reinen Industriestadt zum Touristenort hat die Stadt sich im Laufe der Zeit gewandelt. Heute sticht sie mit hohen Gästezahlen und vor allem den international ausgezeichneten Badegärten hervor. Um Sachsens Kurorte weiter zu verbessern, besuchte der Sächsische Heilbäderverband am 14. März Eibenstock, um Ideen und Anregungen gemeinsam auszutauschen. Prof. Dr. Karl-Ludwig Resch, Präsident des Sächsischen Heilbäderverbandes: "Die Sächsischen Heilbäder und Kurorte sind auf den Weg in die Zukunft und das bedeutet nicht nur Patienten, die von der Krankenkasse geschickt werden gut zu bedienen, sondern eigentlich alle Menschen die auf der Suche nach mehr Gesundheit sind. Eibenstock hat uns da in einigen Gesichtspunkten ein gutes Vorbild geliefert. Sie sind als Ort gut strukturiert, sie sind als neuer staatlich anerkannter Erholungsort auch gut organisiert und wir wollten den Kontakt und Austausch befördern."
Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab und der Geschäftsführer der Badegärten, Hendrik Pötter, standen dabei als Gesprächspartner zur Verfügung und erzählten, welche Erfahrungen sie bei der Entwicklung und Finanzierung der touristischen Infrastruktur Eibenstocks gemacht haben. Uwe Staab, Bürgermeister der Stadt Eibenstock: "Die Erfahrungen waren durchweg positiv. Wir konnten mit einem sehr homogenen operierenden Stadtrat konzentriert an einer einheitlichen Zielstellung arbeiten, haben viele touristische Entwicklungsprojekte initiiert. Und wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass auf der Basis dieser touristischen Initialzündung auch viele Privatinvestitionen im Ort entstanden sind, die letzten Endes nicht entstanden wären, wenn nicht die Stadt oder auch die Region solche Vorreiterinvestitionen getätigt hätte. Wir hatten auch das Glück, das muss man mit dazu sagen, dass wir einige Großbetriebe in unserem Ort haben, z.B. die Elektrowerkzeuge, die mit ihren Steuerzahlungen auch dazu geführt haben, dass wir auch über die nötigen Eigenmittel verfügen als Stadt, um Investitionen zu tätigen."
Seit einem Jahr ist Eibenstock staatlich anerkannter Erholungsort. Langfristig wird das Prädikat "Kurort" angestrebt. Die Zeit der großen Investitionen sei zwar vorbei, doch auch in Zukunft sollen kleinere Angebote für die Stadt geschaffen werden. So stellt Hendrik Pötter ebenfalls Überlegungen an, die Badegärten zu erweitern, insbesondere die Saunalandschaft "Rund um die Welt". (Bildquelle: KJ/Marlies Seidel)
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18.03.2013 12:00 (Kultur)
Jahreskonzerte "Escenas de los Aztecas" 
(RL) THUM: Die Jahreskonzerte der Bläserphilharmonie Thum stehen in diesem Jahr unter dem Motto "Escenas de los Aztecas". Im Volkshaus Thum kann man das Ensemble am 23. und 24. März erleben, Beginn ist 17 bzw. 14:30 Uhr. Im Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz spielen die Bläser am 13. April, 20 Uhr. Den Konzertbesuchern wird ein anspruchsvolles Programm mit feurigen Rhythmen und spannenden Melodien geboten. Karten für die Konzerte in Thum gibt es im Vorverkauf unter Tel.: 037297 89817. Für das Konzert in Annaberg-Buchholz erhält man Karten an der Theaterkasse oder unter Tel.: 03733 1407131.
17.03.2013 17:00 (Kultur)
Weltbekannte Broadway-Operette in Annaberg 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Das Eduard-von-Winterstein-Theater hat die weltbekannte Broadway-Operette "The Student Prince" von Sigmund Romberg auf die Bühne gebracht. Die erfolgreichste amerikanische Operette aller Zeiten basiert auf dem Anfang des 20. Jahrhunderts sehr populären Schauspiel "Alt-Heidelberg" von Wilhelm Meyer-Förster.
Ihre Popularität in Amerika führte dazu, dass Heidelberg im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten nicht bombardiert wurde. Ab Mitte der Siebziger Jahre stand "Der Studentenprinz in Heidelberg", so der deutsche Titel, für mehr als drei Jahrzehnte ununterbrochen auf dem Spielplan der Heidelberger Schlossfestspiele. Jetzt ist das Werk nur in Annaberg-Buchholz in der Inszenierung von Ingolf Huhn zu sehen. Seine Musik vereint die unsterblich schönen Melodien der Wiener Operette mit den mitreißenden Rhythmen des frühen Broadway.
Weitere Vorstellungen sind am 24. und 31. März sowie am 10. April. (Bildquelle: Theater/Dieter Knoblauch)
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weitere Info’s: Winterstein-Theater
17.03.2013 14:00 (Kultur)
Marienberger Tradition zieht Kreise 
(JE) FLÖHA/MARIENBERG: Die Veranstaltungsreihe "Literatur im Erzgebirge" wurde vor einigen Jahren in der Baldauf Villa Marienberg geboren. Zwischenzeitlich herangewachsen gehören Abende, an denen Literaturfreunde entweder Werke ihrer Lieblingsautoren oder selbstverfasste Geschichten, Lieder und Gedichte
vortragen, zum kulturellen Angebot verschiedener Gemeinden unserer
Region. Der Bogen der "Literatur im Erzgebirge" soll nun bis Flöha gespannt
werden. Am 21. März ab 19 Uhr findet die erste offene Lesebühne unter dem Titel "Flöha liest" in der Villa Gückelsberg statt.
Die Villa Gückelsberg wurde 1869 im Stil des Historismus errichtet. Dieses denkmalgeschützte Gebäude hat sich in den letzten Jahren als Veranstaltungsort der besonderen Art einen Namen gemacht. Neben jährlich etwa 50 Hochzeiten finden hier auch Ausstellungen, Vernissagen, Kochkurse und Feierlichkeiten statt.
17.03.2013 10:00 (Kultur)
Beierfeld liest - Anmeldungen möglich 
(MT) BEIERFELD/MARIENBERG: Die Veranstaltungsreihe Literatur im Erzgebirge begibt sich am 11. April, 18:00 Uhr mit der offenen Lesebühne in das Fritz-Körner-Haus nach Beierfeld.
Fritz Körner war der Sohn eines Bergmanns. Nach dem Besuch der Volksschule in seinem Geburtsort wurde er Bürolehrling in Grünhain. Bereits frühzeitig schrieb er ernste und heitere Geschichten in erzgebirgischer Mundart, in denen er versuchte, das Typische dieser Landschaft und deren Bewohner darzustellen. Er schöpfte dabei stets aus seiner unmittelbar selbst erlebten Umwelt.
Jeder kann zur offenen Lesebühne 10 Minuten literarische Texte, egal ob aus eigener Feder oder von einem Lieblingsautor, vortragen. Gerade für weniger bekannte Autoren ist dies eine Chance, sich der Öffentlichkeit vorzustellen.
Wer sich lesend in Beierfeld beteiligen möchte, kann sich bei Gisela Fritzsch anmelden: Tel.: 03774 6625996 oder 63141 , Fax: 03774 509358 , Email: gisela.fritzsch@beierfeld.de
17.03.2013 09:00 (Kultur)
Die Natur sehen lernen 
(MT) LICHTENWALDE: "Die Natur sehen lernen" - eine Ausstellung der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt ist vom 17. März bis 27.April im Kellerhaus Schloss Lichtenwalde zu sehen.
Die Ausstellung zeigt Ergebnisse von Malexkursionen einer Künstlergruppe, die als Projekte des Dresdner Künstlers Andreas Albert 2008 und 2012 erfolgten. Die Künstlergruppe bewegte sich damit in einer Tradition künstlerischer Naturwahrnehmung, welche mit C. D. Friedrich, C. G. Carus und Friedrich Preller d. Ä. begann und in Mitteleuropa auch in den folgenden Jahrhunderten ihre Fortsetzung fand.
16.03.2013 17:00 (Kultur)
Bald in Manufaktur: Tradition trifft Moderne 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Unter der Überschrift "Tradition trifft Moderne. Kunsthandwerk von Gunnar Horatzscheck" wird vom 22. März bis zum 3. Oktober 2013 eine sehenswerte Sonderausstellung in der Manufaktur der Träume in Annaberg-Buchholz präsentiert. Wie der Titel bereits verrät, sind traditionelle Techniken und Formen, aber auch sehr moderne Interpretationsweisen in die Gestaltung der Exponate eingeflossen.
Gunnar Horatzscheck, Drechslermeister aus Schönfeld, liegt der Erhalt des ursprünglichen Handwerks und des erzgebirgischen Brauchtums sehr am Herzen. Neben der Leitung des 1924 gegründeten Familienbetriebes, die er 1991 übernahm, absolviert er ein Studium zum Gestalter im Handwerk. Dazu eignete er sich alte Methoden, wie das Anteigen, die Blattmetallvergoldung, traditionelle Malweisen u.a. Techniken autodidaktisch an.
Eine absolute Premiere ist in diesem Rahmen die Sammlung des Designprofessors Friedrich Saalborn, die erstmals öffentlich ausgestellt wird. Sie bildet einen spannenden Gegenpol zur Ausstellung von Gunnar Horatzscheck. Friedrich Saalborn, geboren 1924 in Cranzahl/Erzgebirge und verstorben 1997 in Halle, war Grafiker, Formgestalter und Professor für Design an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle.
16.03.2013 15:00 (Kultur)
Buchlesung mit dem Zauberpeter 
(MT) LUGAU: Einen Abend voller Magie verspricht Dr. Peter Kersten alias Zauberpeter, der mit seiner Show "Wunder inklusive" am 21. März, 18 Uhr im Kultur- und Freizeitzentrum Lugau verzaubern und entzücken will.
Seit 1964 steht er auf den Bühnen der Welt, ist aus dem Fernsehen bekannt. Seit 1985 dreht Kersten Reisefilme und Auslandsreportagen, seit 1995 für die MDR-Redaktion "Ausland". Seine Reportagen aus aller Welt sind meist in der "Windrose", dem MDR-Auslandsmagazin zu sehen. In Lugau kombiniert er Tricks und Buchlesung - und gewährt Einblicke in seine Biografie (www.zauberpeter.de).
Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten unter Tel. 037295 2486 oder info@freizeitzentrum-lugau.de. (Bildquelle: Veranstalter)
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weitere Info’s: www.zauberpeter.de
15.03.2013 17:00 (Kultur)
Winterausklang auf dem Spiegelwald 
(RL) GRÜNHAIN-BEIERFELD: Erneuter Schnee hat das Erzgebirge mit einer weißen Haut überzogen. Mit der aktuellen Ausstellung auf dem Spiegelwald versucht man jedoch an das Winterende zu denken. Unter dem Titel "Winterausklang" kann man im Informationszentrum des König-Albert-Turms in Grünhain-Beierfeld Bilder von Monika Pogoda sehen. Die in Chemnitz geborene Künstlerin versprüht mit ihren Bildern einen Hauch von Frühling. Zum Malen kam Monika Pogoda durch eine Therapie nach einem schweren Unfall. Dadurch entdeckte sie ihr Talent und nahm an verschiedenen Malkursen teil. Zunächst in der Bob-Ross-Maltechnik unterrichtet, entwickelte sie sich mehr und mehr zur eigenständigen Künstlerin. Blumen, Tiere und Landschaften sind ihre Lieblingsmotive. Die Ausstellung ist noch bis zum 28. Juni 2013 zu sehen.
15.03.2013 14:00 (Politik / Sonstiges / Kultur)
10 plus 8 neue Erdenbürger in Gornsdorf 
(GN) GORNSDORF: Geht es um kinderfreundliche Gemeinden im Erzgebirgskreis, so sollte man den Blick auch nach Gornsdorf richten.
Bereits im Jahre 1994 hat Bürgermeisterin Monika Kunert damit begonnen, alle neugeborenen Kinder eines Jahrgangs mit ihren Muttis und Vatis im Gornsdorfer Rathaus zu begrüßen, und damit verbunden, eine kleine Aufmerksamkeit, zu überreichen.
Der Empfang ist bereits zu einer Tradition geworden und Monika Kunert begrüßt nun schon zum 19. Mal die neuen Erdenbürger im Rathaus. Insgesamt kamen 18 Kinder, davon 10 Jungs und 8 Mädchen.
Ein musikalisches Ständchen brachten die Kinder der Bienengruppe aus dem Kindergarten Tausendfüßler in Gornsdorf.
Ein Dankeschön ging auch an Frau Kutschera. Sie strickt Babysöckchen als Willkommensgeschenk und erstmalig in diesem Jahr auch kleine Mützen, die bei diesen Temperaturen gut ankamen. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
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15.03.2013 08:30 (Kultur)
Preise der Leipziger Buchmesse vergeben 
(MT) LEIPZIG: Zum neunten Mal wurde am 14. März der Preis der Leipziger Buchmesse in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben.
Preisträger in Kategorie Belletristik ist David Wagner (Leben). Staatsministerin Sabine von Schorlemer gratuliert dem Autoren: "Dieses Buch von David Wagner widmet sich dem wichtigen Thema Organspende aus eigenem Krankheitserleben heraus. Aus dieser Perspektive lädt er den Leser ein, über existenzielle Fragen des Lebens und des Todes nachzudenken".
Preisträger in der Sparte Sachbuch ist Helmut Böttinger ("Die Gruppe 47") und den Preis für Übersetzung erhält Eva Hesse ("Die Cantos" von Ezra Pound).
In das Rennen um den begehrten Preis der Leipziger Buchmesse gingen in diesem Jahr 430 Titel von 141 Verlagen. Die siebenköpfige Kritikerjury unter der Leitung von Hubert Winkels nominierte jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer in den Kategorien für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013.
In Leipzig präsentieren noch bis zum Sonntag mehr als 2.000 Aussteller aus über 40 Ländern ihre neuesten Werke.

Bild: Den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 in der Kategorie Belletristik erhielt David Wagner - hier neben Staatsministerin Sabine von Schorlemer - für seinen Roman "Leben". (Rowohlt Verlag).(Quelle: Leipziger Messe GmbH/Stefan Hoyer)
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weitere Info’s: Leipziger Buchmesse
15.03.2013 08:00 (Wirtschaft / Politik / Sport / Medien / Sonstiges / Kultur)
ERZ-TV KOMPAKT mit Eiern, Wahl und Brand 
(KJ) BEIERFELD: Das Osterfest liegt nicht mehr allzu weit entfernt. Passend dazu gibt es in der aktuellen Ausgabe von ERZ-TV KOMPAKT bunte Ostereier zu sehen. Passend zum Thema Ei waren wir auch in Gelenau zum Babyempfang, dort sind 2012 insgesamt 32 Babys "geschlüpft". Sozusagen neu geboren wurde zum Jahresanfang die Stadt Lauter-Bernsbach. Nun steht am 14. April die Bürgermeisterwahl an, wir stellen die vier Kandidaten vor. Man hoffe, dass in Lauter-Bernsbach alles ruhiger zugeht, als in Thalheim, wo nach der Bedrohung eines Kandidaten bei der Erstwahl im Januar die Luft brannte; Neuwahlen finden in Thalheim erst am 2. Juni statt. Gebrannt hat auch der Kirchturm der Annenkirche in Annaberg-Buchholz, allerdings schon vor langer Zeit. Das Gedenkläuten am 200. Jahrestag des Turmbrandes wird in einem Beitrag thematisiert. Diese und andere Themen erwarten Sie in der aktuellen Ausgabe von ERZ-TV KOMAPKT, täglich zu jeder vollen geraden Stunde - außer 8 und 10 Uhr.

Bild: Noch wunderbarer als bemalte Ostereier - frisch geschlüpfte Küken. (Quelle: KJ-Archiv)
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15.03.2013 07:00 (Kultur)
Volkskunstschule gibt Sonderkurs 
(MT) SCHWARZENBERG: Am 22. und 23. März beherrscht das "Brügger Blumenwerk" die Klöppelschule im Schloss Schwarzenberg. In dem gleichnamigen zweitägigen Workshop vermittelt Klöppellehrerin Mandy Lange allerlei Wissenswertes über diese Art des Klöppelns. Wichtig: Vorkenntnisse im Klöppeln sind erforderlich.
"Das Brügger Blumenwerk ist eine selbstständige Spitzenart, die überwiegend in der besagten belgischen Stadt geklöppelt wurde", erläutert Klöppellehrerin Mandy Lange (rechts im Bild) das Thema des Kurses. "Man unterteilt es in Feines und Grobes Brügger Blumenwerk. In diesem Kurs werden wir uns mit letzterem beschäftigen."
Das Grobe Brügger Blumenwerk gilt als Einstieg in die "feinen Spitzen". Viele technische Elemente kommen auch in anderen Spitzenarten vor. Charakteristisch sind florale Muster aus Blumen, Blättern und geschwungenen Bändern.
Die Kursgebühr beträgt 40 Euro pro Person. Anmeldung sind unter Tel. 03774 178673 erwünscht. (Bildquelle: KJ-Archiv/Philipp Templin)
14.03.2013 08:00 (Kultur)
Klöppelkunst aus Erzgebirge in Dortmund 
(MT) AUE: Die Volkskunstschule des Erzgebirgskreises ist rege außerhalb des Landkreises im Dienst der Klöppelkunst unterwegs. Präsentierten sich die Klöpplerinnen erst kürzlich bei der Spitzengilde in Plauen, so sind sie in dieser Woche auf der CREATIVA in Dortmund. Gemeinsam mit dem Erzgebirgischen Klöppelverband sind sie bis 17. März auf der Messe zugegen - der größten Schau für kreatives Gestalten in Europa. Angeboten werden wieder Schnupperkurse für Neugierige und der Klöppel- und Schnitzurlaub in Schwarzenberg. Mit dem Konzept hatte die Volkskunstschule in den vergangenen beiden Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.
14.03.2013 07:00 (Kultur)
"Irrungen - Verwirrungen, Bewältigung" 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Der bekannte Annaberger Künstler Gottfried Rothe gibt anlässlich seines 85. Geburtstages in seiner Heimatstadt einen eindrucksvollen Einblick in sein umfangreiches Schaffen. Im Musikzimmer des Erzhammers ist vom 16. März bis 20. Mai eine Ausstellung unter dem Titel "Irrungen - Verwirrungen, Bewältigung" zu sehen. Gezeigt werden Grafiken und Zeichnungen und Studien aus dem Skizzenbuch des Künstlers.

Bild: Bestandteil des Ausstellungsflyers (Quelle: Haus des Gastes Erzhammer)
13.03.2013 16:00 (Sonstiges / Kultur)
Heimatfreunde kümmern sich um Grenzgeschichte 
(DTPA/RL) SCHNEEBERG: Zu einem Vortrag "Grenzüberschreitende Heimatarbeit" trafen sich die Mitglieder des Erzgebirgszweigvereins Schneeberg-Neustädtel in der "Arthur-Günther-Hutznstube" Schneeberg. Heimatforscher Klaus Welter aus Rittersgrün stellte die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten in Tschechien vor. So sind z. B. in der Vergangenheit viele Gedenksteine und Tafeln neu entstanden oder wurden restauriert, die alte Grenzverläufe und ehemalige Siedlungen markieren oder sich bspw. mit den Todesmärschen von KZ-Häftlingen über den Erzgebirgskamm beschäftigen oder anderen markanten Ereignissen in der Geschichte des böhmischen und sächsischen Erzgebirges. Klaus Welter berichtete auch über gemeinsame grenzüberschreitende Aktionen, beklagte aber auch das teilweise Desinteresse zu Heimatthemen in der jüngeren Bevölkerung. Des Weiteren stellt Welter bei seiner Arbeit fest, das Heimatforschung oftmals von der deutschen Bürokratie erschwert wird, wichtige Fakten werden unnötigerweise geheimgehalten und die Geschichtsaufarbeitung sowie Dokumentation für die Nachwelt erschwert. Im Anschluss an den Vortrag wurde noch ein von KabelJournal produzierter Beitrag über den "Glöckner von Tellerhäuser" gesichtet. Besonders wertvoll fanden die Heimatfreunde die Tatsache, dass Ehrhart Schneider, der seit 1972 dreimal täglich die Glocke der alten Schule läutet, nach dem offiziellen dreiminütigen Läuten noch drei mal drei Nachschläge ausführt - ein alter Brauch - diese neun Schläge sollen an das Vaterunser erinnern und die Menschen zum Gebet aufrufen.

Bild: Heimatforscher Klaus Welter (links) aus Rittersgrün zu Gast beim EZV Schneeberg-Neustädtel. (Quelle: KJ/Ruben Löffler)
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siehe auch: Der Glöckner von Tellerhäuser
13.03.2013 14:00 (Kultur)
Kultursekretär bezieht Räume in Flöha 
(MT) FLÖHA: Die Musikschule in Flöha feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Vielfältige Veranstaltungen sind im Festjahr geplant.
Auch am Abend des 7. März hatten sich Gäste eingestellt. Der Landrat des Landkreises Mittelsachsen Volker Uhlig eröffnete eine Ausstellung mit Arbeiten der Volkskunstschule Oederan. Und mehr noch von Bedeutung: Mit der Vernissage wurden die neuen Geschäftsräume des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen in Besitz genommen.
Wolfgang Kalus (Bild), Kultursekretär des Kulturraums Erzgebirge-Mittelsachsen: "Es ist ein schöner Anlass. Der Kulturraum hat sich entschieden, die beiden Kulturraumsekretariate zusammenzuführen. Es muss einfach effizienter werden, was auch die Verwaltung betrifft, in einer Riesen-Kulturregion, die immerhin eine Fläche von 4.000 Quadratkilometer hat. Wir konnten einfach die beiden stellen nicht mehr aufrechterhalten. Ich bin beiden Landräten dankbar, dass sie sich entschieden haben, die Geschäftsstelle des Kulturraumes in Flöha einzurichten."
Der Sitz des Kultursekretariats des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen ist jetzt in Flöha in der Musikschule zu finden.
Die beiden bisherigen Regionalstellen in Annaberg-Buchholz und in Freiberg wurden zum Jahresende 2012 aufgelöst. Die Stadt Flöha ist verkehrstechnisch gut angebunden und die Musikschule verfügt über notwendige Beratungs- und Veranstaltungsräume sowie ausreichende Parkmöglichkeiten am Objekt.
Wolfgang Kalus: "Flöha ist der Mittelpunkt dieses Kulturraumes. Es gab also keine lokalen Interessen und Befindlichkeiten. Und in diesem Mittelpunkt haben wir uns jetzt ansässig gemacht und sind hoffentlich für viele im Mittelpunkt erreichbar oder wir werden vom Mittelpunkt aus in die Region hinausfahren."
Bild: Moma 0:07:26 Glückwünsche von Gästen
Seit dem 01.01.2013 hat der Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen seinen Sitz in der Musikschule Flöha, einer Liegenschaft des Landkreises Mittelsachsens. Rund 50.000 Euro stellte der Landkreis zur Verfügung, um die notwendigen baulichen Veränderungen für die neuen Büroräume zu realisieren.
Die Wände im Gebäude auf der Bahnhofstraße schmücken derzeit Arbeiten der Volkskunstschule Oederan. In der Ausstellung werden Arbeiten von Künstlern, Kursleitern und Teilnehmern, Erwachsenen und Jugendlichen in den Genres Lithographie, Fotografie, Hochdruck und Malerei gezeigt. Einige Arbeiten entstanden unter dem unmittelbaren Eindruck der Musik, andere wirken durch Farbe und Linienführung rhythmisch und beschwingt. (Bildquelle: KJ/Benjamin Korb)
13.03.2013 09:00 (Kultur)
Puppentheater in Annaberg-Buchholz 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Das Puppentheater Glöckchen Carmen und Ingo Paulenz spielt am Sonntag (17.03.), 10:30 Uhr, auf der Studiobühne des Eduard-von-Winterstein-Theaters das Stück "Drei kleine Schweinchen" für Kinder ab drei Jahren.
Drei kleine Schweinchen bauen sich als Zuflucht vor dem bösen Wolf ein Haus: zuerst eins aus Stroh, dann eins aus Holz und am Ende eins aus Stein. Nur das letzte hält den Angriffen des hungrigen Wolfs stand. Ein lustiger Puppenspaß, bei dem die drei kleinen Schweinchen begreifen, dass sie den bösen Wolf nur gemeinsam überlisten können und am guten Ende auch noch ein schönes, festes Haus haben.
Das Puppentheater Glöckchen spielt die Geschichte von den kleinen Schweinchen mit Hand- und Stabpuppen. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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weitere Info’s: Winterstein-Theater
13.03.2013 07:00 (Sonstiges / Kultur)
Sachsens schönstes Osternest liegt im Erzgebirge 
(GN) DORFCHEMNITZ: Unter dem Motto "Sachsens schönstes Osternest" findet man in der Knochenstampfe Dorfchemnitz derzeit die 12. Ostereier-Sonderschau. Insgesamt 1.160 Ostereier hat Familie Breitkreuz aus Gotha dafür bereitgestellt. 60 verschiedene Bearbeitungstechniken werden vorgestellt. Da gibt es z. B. eine Artischocken-Technik, Wasserfarben-, Eier-, Ritz-, Kratz- und Gravurtechnik oder die Verwendung von Strohapplikationen und Scherenschnitt. Die gesamte Sammlung von Familie Breitkreuz umfasst 10.000 Eier aus allen Teilen der Welt. Nur ein kleiner Teil kann im Museum der Knochenstampfe gezeigt werden.
Zur 12. Auflage der Eierschau in Dorfchemnitz hat sich Waldemar Breitkreuz etwas besonderes einfallen lassen. Ein Dankesei gefertigt nach Art Carl Fabergé zeigt das Denkmal der Knochenstampfe in einem Osterei.
Die Schüler der Pufendorf-Grundschule Dorfchemnitz brachten zur Eröffnung der Sonderschau musikalische Frühlingsgrüße mit. "Sachsens schönstes Osternest" kann bis zum 7. April bestaunt werden. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
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12.03.2013 16:00 (Kultur)
Tomasek in Marienberg 
(FL/MT) MARIENBERG: Sehr außergewöhnliche und hochwertige Bilder und Skulpturen von Martin Tomasek können derzeit in der Baldauf Villa in Marienberg besichtigt werden - sehr zur Freude von Hausherrin Constanze Ulbricht: "Es ist mir eine besondere Ehre, Martin, dass Du hier in der Baldauf Villa ausstellst!"
Der tschechische Künstler schafft seine allesamt plastischen Werke mit einer ihm eigenen Technik. Er schichtet Folien, Papier und viele weitere Materialien übereinander und überzieht diese mit dem matten Glanz von Kupfer bzw. Bronze. Sein in der Baldauf Villa ausgestellter Zyklus "Via Dolorosa" spiegelt das Leiden Christi wieder. Martin Tomasek wurde auf die Motive in alten verfallenen Kirchen in der Nähe seiner Heimatstadt Teplice aufmerksam.
Kulturjournalist Reinhold Lindner sagt über Tomasek: "Eine Begegnung mit Martin Tomasek vergisst man nicht! Keine, die ich miterlebt habe, ist mir aus dem Gedächtnis gegangen."
Die Ausstellung ist bis zum 20. April in der Baldauf Villa auf dem Anton-Günther-Weg in Marienberg zu sehen. (Bildquelle: MEF)
12.03.2013 15:00 (Politik / Kultur)
Frauentag in der Stadtbibliothek 
(RL) ANNABERG-BUCHHOLZ: In einer gut gefüllten Stadtbibliothek spielten Marie-Louise von Gottberg und Marie Luis Pühlhorn vom Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz am Internationalen Frauentag das Schauspiel "Männer - muss das sein?". Die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Gabriele Noack, hatte zu dem Kulturabend eingeladen. Durch das Stück wurde auf amüsante und nachdenkliche Weise das Mit- oder Gegeneinander von Männern und Frauen in unterschiedlichsten Lebenssituationen reflektiert. Zu Beginn stellte der DGB-Kreisverbandsvorsitzende Michael Willnecker beispielsweise fest, dass in Deutschland weiterhin Frauen für ihre Arbeit weniger Lohn bekommen als Männer. So war der Abend nicht nur Unterhaltung, sondern auch Symbol für den fortwährenden Kampf der Gleichberechtigung.

Bild: Marie-Louise von Gottberg (links) und Marie Luis Pühlhorn (rechts) vom Eduard-von-Winterstein-Theater bei der Inszenierung des Stückes "Männer - muss das sein?" (Quelle: Sven Leistner)
12.03.2013 11:00 (Kultur)
"Ein bisschen Leichtsinn"... 
(MT) AUE/SCHWARZENBERG: Wer die Lieder der Comedian Harmonists mag, der sollte ein Konzert am 16. März, 15 Uhr im Kulturhaus in Aue nicht verpassen. Das Vokalensemble HarmoNovus aus Schwarzenberg hat sich nunmehr seit 10 Jahren diesen Liedern verschrieben und ist mittlerweile deutschlandweit mit seinen Programmen unterwegs.
Manch einer wird sich fragen, warum junge Sänger diese alten Titel singen. Dafür haben die Mitglieder des Ensembles eine einzige Antwort: Solche Lieder wie "Irgendwo auf der Welt gibt`s ein kleines bisschen Glück", "Eine kleine Frühlingsweise" oder "Der Onkel Bumba aus Kalumba" versprühen Kraft, berühren die Seele der Menschen, sind witzig und vollkommen zeitlos.
Die vier Sänger sind dafür bekannt, dass sie den Zuhörern ein amüsantes, aber auch nachdenkliches Vergnügen, bereiten. Sie scherzen gern beim Singen und schwören auf die Liebe, die oft besungen wird.
Sowohl für HarmoNovus als auch für die Konzertbesucher wird es an diesem Tag eine besondere Premiere geben: Eine Salonorchesterbesetzung der Erzgebirgischen Philharmonie Aue wird den 2. Teil des Konzerts gemeinsam mit dem Vokalensemble gestalten. Eigens dafür wurde die Besetzung zusammengestellt und Titel gesondert arrangiert, so dass man auf jeden Fall gespannt sein darf.
Deshalb lautet das Motto der Veranstaltung "Ein bisschen Leichtsinn kann nicht schaden" - so lautet das Motto dieses außergewöhnlichen Konzerts.
Im Rahmen eines klangvollen Nachmittags mit Arrangements für Salonorchester im Stile der Musik der 20er und 30er sollen die Besucher einen unterhaltsamen Nachmittag genießen können.

Bild: HarmoNovus im Jahr 2004 (oben) und heute (unten) (Quelle: HarmoNovus)
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12.03.2013 07:00 (Sonstiges / Kultur)
Osterhasen und Ostereier im Aktivist  
(Sei) BAD SCHLEMA: Bald schon ist Osterzeit! Sagte man sich im Kulturhaus Aktivist in Bad Schlema und hat bereits alles österlich geschmückt. Über 2500 Ostereier und rund 550 Plüschhasen können hier bestaunt werden. Beim Besuch der Schau erhält man zahlreiche Informationen über die verwendeten Materialien und angewandten Techniken der künstlerisch gestalteten Eier. Neu in diesem Jahr: Die ausgestellten Plüschhasen können auch von Sammlern erworben werden. Die Kreativausstellung kann bis zum 1. April besucht werden und trägt den Titel "Allerlei von Has' und Ei". (Bildquelle: KJ/Marlies Seidel)
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11.03.2013 17:00 (Sonstiges / Kultur)
"heARTATTACK" im GDZ 
(Sei) ANNABERG-BUCHHOLZ: Schüler der Fachoberschule für Gestaltung des Instituts für Ausbildung Jugendlicher luden am 8. März zu einer Vernissage im Gründer- und Dienstleistungszentrum Annaberg ein. Unter dem Titel "heARTATTACK" werden bis zum 10. April Arbeitserzeugnisse aus eineinhalb Jahren Kunstunterricht ausgestellt. Dabei können sich Werke verschiedenster Gestaltungstechniken, wie Textilgestaltung, Modedesign und Malerei sehen lassen. Und wie es sich für Gestalter verhält, wurde die Ausstellung kreativ mit Musik, Tanz und Schauspiel eröffnet. (Bildquelle: KJ/Philipp Templin)
11.03.2013 16:00 (Wirtschaft / Sonstiges / Kultur)
Zukunftsweisende Umstände verschaffen Geldsegen 
(RL) GELENAU: In Gelenau fand am 7. März die Veranstaltung zur Auszahlung aus dem "Fonds zur Förderung besonders zukunftsweisender Umstände" statt. Andernorts sagt man dazu einfach Babyempfang. Den ulkigen Namen hat die Veranstaltung durch den Ersten Gelenauer Carnevalsclub. Dieser hat vor 11 Jahren mit der Gemeinde eine Vereinbarung getroffen, dass jede Mutti, nach der Geburt und späteren Einschulung des Kindes, 100 Euro bekommt. Die Auszahlung erfolgt in Raten. 75 Euro gibt's zur Veranstaltung zur Auszahlung aus dem "Fonds zur Förderung besonders zukunftsweisender Umstände". Die restlichen 25 Euro dann, wenn das Kind in Gelenau eingeschult wird. Außerdem bekam jedes Kind von Bürgermeister Reinhard Penzis eine Plüschkuh mit der pfiffigen Aufschrift: "Iech bie e Gälner Baby".
Im vergangenen Jahr kamen in Gelenau 32 Kinder zur Welt. 2013 wurden bisher vier Kinder geboren. (Bildquelle: KJ/Benjamin Korb)
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10.03.2013 16:00 (Kultur)
Soirée zu Wirken Christian Felix Weißes 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Am 22. März rückt eine musikalisch-literarische Soirée das Wirken Christian Felix Weißes in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Sie beginnt um 19 Uhr im Haus des Gastes Erzhammer in Annaberg-Buchholz. Der Kulturwissenschaftler und Publizist Prof. Gotthard B. Schicker zeichnet dabei ein facettenreiches Portrait Christian Felix Weißes, dem Vertreter der Aufklärung, dem Schriftsteller, Dichter und Kinderfreund. Erzählt werden auch die Geschichte und Bedeutung der Annaberger Felix-Weiße-Stiftung, die 1826 zum 100. Geburtstag von Weiße gegründet wurde. Darüber hinaus nimmt Gotthard B. Schicker Felix Weißes Verbindungen zu seiner Heimatstadt und zum Erzgebirge unter die Lupe.
Außerdem erwarten die Zuschauer einige kulturhistorische Überraschungen, die im Vorfeld der Veranstaltung noch nicht verraten werden. Das Rahmenprogramm gestalten Dieter Klug, 1. Kapellmeister der Erzgebirgs-Philharmonie und Bettina Grothkopf, Sängerin am Eduard-von-Winterstein-Theater.
Karten können bereits jetzt über die Tourist-Information Annaberg-Buchholz, Buchholzer Straße 2, Tel. 03733 19433, Fax 03733 5069755, E-Mail: tourist-info@annaberg-buchholz.de vorbestellt werden.

Bild: Originalexemplar der dritten Auflage des "Kinderfreunds" von 1791 im Besitz der Förderschule Christian Felix Weiße in Annaberg-Buchholz (Quelle: Stadt Annaberg-Buchholz/Matthias Förster)
10.03.2013 16:00 (Kultur)
Wer war Christian Felix Weiße? 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: "Morgen, morgen nur nicht heute..." - so beginnt das bekannte Gedicht "Der Aufschub", das inzwischen zum Sprichwort geworden ist. Verfasst hat es ein berühmter Deutscher, Christian Felix Weiße. Vor 287 Jahren, am 28. Januar 1726, wurde er in Annaberg im Erzgebirge geboren. Er gilt als Begründer der deutschen Kinder- und Jugendliteratur. An der Leipziger Universität studierte er von 1745 bis 1750 Philologie und Theologie und lernte dabei u.a. Gellert, Lessing und die spätere "Neuberin" kennen. Mit Lessing verband ihn eine lebenslange Freundschaft. Felix Weiße war u. a. als Hauslehrer, Redakteur, Gesellschafter und Kreissteuereinnehmer tätig. Libretti und Lustspiele, Komische Opern und Tragödien stammen aus seiner Feder.
Berühmtheit erlangte er vor allem durch seine Zeitschrift "Der Kinderfreund". Im Zeitraum von 1775 bis 1782 erschien diese erste Kinderzeitschrift Deutschlands in 24 Bänden. Der berühmteste Kupferstecher seiner Zeit, Daniel Nikolaus Chodowiecki, illustrierte die Publikationen.
Er gestaltete auch Werke von Goethe, Schiller und Lessing. Weiße gehört wie Kant, Gellert, Gottsched und Lessing zu den Vertretern der Aufklärung und stand im Kontakt mit Voltaire, Rousseau und Diderot. Gemeinsam mit Johann Abraham Hiller, dem ersten Gewandhaus-Kapellmeister und späteren Thomaskantor, gilt Christian Felix Weiße als Mitbegründer des deutschen Singspiels. Seine Texte wurden u. a. von Haydn, Mozart und Beethoven vertont. Christian Felix Weiße starb am 16. Dezember 1804 auf seinem Gut in Leipzig-Stötteritz. (Quelle: Stadt Annaberg-Buchholz/Matthias Förster)

Bild: Porträt Christian Felix Weiße, gemalt von Anton Graff, ca. 1769 (Quelle: Gleimhaus Halberstadt)
10.03.2013 14:00 (Kultur)
Die Fledermaus zum letzten Mal 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Am 16. März, 19:30 Uhr öffnet sich im Eduard-von-Winterstein-Theater zum letzten Mal der Vorhang für die weltbekannte Operette "Die Fledermaus" von Johann Strauß. Es sind noch Karten zu haben. Das Hauptwerk der Goldenen Wiener Operetten-Ära steht in einer Inszenierung von Ingolf Huhn seit einem Jahr mit überaus großem Erfolg auf dem Spielplan des Theaters.
Man ist im Bad. Dr. Falke überredet seinen Freund Gabriel von Eisenstein, ihn am Abend zum Fest des russischen Prinzen Orlofsky zu begleiten. Eigentlich soll Eisenstein aber noch heute Abend eine Arreststrafe wegen Beleidigung einer Amtsperson antreten. Doch, was soll?s, man kann ja immer noch in aller Früh am nächsten Morgen im Gefängnis vorstellig werden. Also auf zum Maskenball, um sich zu amüsieren!
In Orlofskys Villa aber inszeniert Falke die fürchterliche "Rache einer Fledermaus" an Eisenstein - dafür nämlich, dass der Freund ihn einmal auf dem Heimweg von einem Maskenball am Morgen betrunken im Fledermauskostüm auf einer Parkbank hat sitzen lassen. Der Spott der Gassenjungen klingt Falke noch jetzt in den Ohren!
Im Verlauf der rauschenden Ballnacht werden dann alle Register einer klassischen Gesellschaftsintrige gezogen. Die Verwechslungen und Verwirrungen aber klären sich erst am nächsten Morgen im Gefängnis - unter den spitzen Kommentaren des sliwowitzseligen Gerichtsdieners Frosch.
Die Rolle des Gabriel von Eisenstein singt Johannes Wollrab, die seiner Frau Rosalinde Bettina Grothkopf. Der sich rächende Dr. Falke ist Jason-Nandor Tomory. Als Prinz Orlofsky steht Tatjana Conrad auf der Bühne und den kauzigen Gefängniswärter Frosch gibt Leander de Marel. Die musikalische Leitung hat GMD Naoshi Takahashi. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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10.03.2013 13:00 (Kultur)
Tastenfeuerwerk auf Schloss Schlettau 
(MT) SCHLETTAU: Ein Tastenfeuerwerk verspricht die nächste Veranstaltung von "Musik und Literatur im Rittersaal" am 14. März, 19:30 Uhr auf Schloss Schlettau. Bei einem unterhaltsames, vierhändiges Klavierkonzert befassen sich Markus und Pascal Kaufmann mit Werken von Edvard Grieg, Frederic Chopin, Franz Liszt und Peter Tschaikowsky.
09.03.2013 17:00 (Kultur)
Gabriela Schlenz - Annäherung an die Kunst 
(RL) TANNENBERG: Gabriela Schlenz aus Tannenberg, verheiratet, Mutter zwei Kinder und studierte Textilgestalterin, malt in ihrem Atelier, im Dachgeschoss eines alten Bauernhauses, zeitgenössische Ölgemälde. Die Liebe zur Kunst und die Begeisterung für die alten Meister der Renaissance besteht schon seit ihrer Kindheit. Durch das Studium in Schneeberg hat sie Handwerk, Gestaltung und Bildaufbau gelernt.
Ihre Farben stellt Gabriela Schlenz oft selbst her, aus Erden und anderen Pigmenten. Viele Farbschichten werden auf ein Bild aufgetragen. Dabei entsteht eine besondere Leuchtkraft, Farbtiefe und Brillianz. Mit der Maltechnik in Schichten beschäftigt sie sich nun seit 13 Jahren. Eine weitere Vorliebe der Künstlerin sind Symbole, manchmal offensichtlich, teils aber auch versteckt. Gabriela Schlenz: "Das Interessante ist, dass es früher in gebildeten Kreisen üblich war, mit Symbolen zu arbeiten und dass der Rezipient die Symbole erkennen konnte. Bei uns heute ist das oft in Vergessenheit geraten. Die Symbole haben aber eine unglaubliche Kraft und wirken oft im Unterbewusstsein. Manchmal fühlt man es beim Betrachten eines Bildes, kann es aber nicht erklären. Und wenn man sich damit beschäftigt und vielleicht auch nachliest, kann man sich dann ein Bild erschließen."
Die Symbolträchtigkeit der Werke lässt einen breiten Interpretationsspielraum zu. Oft handeln die Bilder der erzgebirgischen Künstlerin von Beziehungen zwischen Mensch und Natur, Erde und Kosmos. Oft ist sie in Wald und Natur unterwegs, lässt sich inspirieren. So entstehen neue Sichtweisen und Gedanken für ihre Bilder.
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09.03.2013 16:00 (Kultur)
2. POETRY SLAM im Winterstein-Theater 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Am 15. März, 20 Uhr findet im Eduard-von-Winterstein-Theater zum 2. Mal ein poetry-slam-Abend statt. Poetry Slam ist ein Dichterwettstreit, eine Form der Unterhaltung durch Literatur, die 1986 in Chicago entstanden ist und sofort einen Siegeszug durch die ganze Welt angetreten hat; mittlerweile gilt die deutschsprachige Slam-Szene als die zweitgrößte der Welt nach der englischsprachigen
Ein Poetry-Slam-Abend funktioniert überall nach denselben Regeln: Selbstgeschriebene Texte werden dem Publikum in einer festgesetzten Zeit möglichst ansprechend oder anrührend vorgetragen. Außer dem schriftlich fixierten Text sind den Vortragenden keine weiteren Hilfsmittel erlaubt. Das Publikum ist die Jury und bestimmt den Sieger des Abends. Das ist schon alles, was man braucht für eine unterhaltsame und anrührende Literatur-Party mit sprachlicher Rafinesse und Treffsicherheit, mit Komik und Gefühl. Für den musikalischen Rahmen des Abends sorgt wie schon vor zwei Jahren die Band Final Horizon. Die Teilnehmerliste ist fast voll; letzte Anmeldungen sind noch möglich.
Oder man geht einfach als Zuschauer hin und amüsiert sich. Es kann losgehen. Karten zum Preis von 3 Euro sind wie immer im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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09.03.2013 09:00 (Kultur)
Kunsteier und Bären in Osterschau 
(MT) GELENAU: Auf das bevorstehende Osterfest stimmt seit dem 8. Februar das Depot Pohl-Ströher in Gelenau seine Besucher unter anderem mit faszinierenden Schmuck- und Künstlereiern ein.
Neben der 1.200 Stücke umfassenden Kernsammlung Pohl-Ströher zeigt die Familie Arndt aus Dresden Exponate ihres Schaffens. Außerdem sind über 100 Bären aus der Sammlung der Chemnitzerin Monika Tarz im "Café im Spielzeugdorf" zu bestaunen. Heimatberge, Pyramiden, Deckenspinnen, Christbauständer und natürlich die historischen Kinderfahrzeuge aus der Sammlung Eckart Holler bleiben dem Besucher auch zu dieser Schau erhalten.
Geöffnet ist bis zum 21. April freitags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.
Einen ausführlichen Beitrag über diese Ausstellung ist in der nächsten Ausgabe von "Moment mal - Kultur im Erzgebirge" ab 22. März zu sehen. (Bildquelle: KJ/Philipp Templin)
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09.03.2013 07:00 (Kultur)
Kinderliederbuch in erzgebirgischer Mundart 
(Sei/MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Mit einem neuen Kinderliederbuch in erzgebirgischer Mundart wurde ein Herzensprojekt des Erzgebirgsvereins realisiert. Mit zeitgemäßen Liedern und Texten soll das Buch Kinder und Familien zum Singen und Musizieren einladen.
Illustriert wurde "Hier sei mir drham" von der Annaberger Grafikerin Sylvia Graupner. Die dazugehörige CD entstand unter der Federführung von Steffen Kindt.
Buch und CD sind zum Preis von 9,80 Euro in der Geschäftsstelle des Erzgebirgsvereins uns in erzgebirgischen Buchläden erhältlich. Die Erstauflage beträgt 1.000 Stück.
Einen ausführlichen Beitrag über das neue Kinderliederbuch ist in der nächsten Ausgabe von "Moment mal - Kultur im Erzgebirge" ab 22. März zu sehen. (Bildquelle: KJ/Philipp Templin)
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08.03.2013 08:00 (Wirtschaft / Politik / Sport / Medien / Sonstiges / Kultur)
ERZ-TV KOMPAKT zum "Jahresbeginn" 
(KJ) BEIERFELD: Der März hat begonnen. Im römischen Kalender war dieser der erste Monat im Jahr und ist übrigens benannt nach dem Kriegsgott Mars. Mit der aktuellen Ausgabe von ERZ-TV KOMPAKT starten wir also irgendwie auch ins neue Jahr. Bemerkbar macht sich das vor allem durch das Wetter. Die graue Zeit geht zu Ende. Zwar lässt das Wetter, trotz meteorologischem Frühling, derzeit noch Wintersport zu, aber die Sonne durchbricht erstmals wieder die dichte Wolkendecke.
So konnte beispielsweise das Hornschlittenrennen am Fichtelberg bei strahlendem Sonnenschein stattfinden. Weiteren Wintersport im März gab es beim Behindertensportfest auf dem Rabenberg, in Geyer beim Arno-Dietz-Gedächtnislauf oder im Kurort Oberwiesenthal. Dort wurden die WM-Teilnehmer von Val de Fiemme und Whistler mit einem Empfang geehrt. In der Knochenstampfe Dorfchemnitz hängen dagegen schon die Ostereier. Diese und auch viele schneelose Themen sehen Sie täglich in "ERZ-TV KOMPAKT" zu jeder vollen geraden Stunde - außer 8 und 10 Uhr.

Bild: Auf dem Fichtelberg ist noch nicht viel zu sehen vom meteorologischen Frühling. Aber zumindest die Sonnen hat endlich wieder einmal gezeigt. (Quelle: Sven Leistner)
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07.03.2013 18:00 (Wirtschaft / Sonstiges / Kultur)
Fichtelbergbahn verzeichnet Fahrgastrekord 
(Sei) OBERWIESENTHAL: Das Jahr 2012 ging mit einem neuen Fahrgastrekord für die Fichtelbergbahn zu Ende. Rund 222.000 Fahrgäste konnten im letzten Jahr in den Dampfbahnen begrüßt werden. So waren allein bei dem großen Eisenbahnfest zum 115. Streckengeburtstag 5.000 Gäste am ersten Juniwochenende unterwegs. Und auch in diesem Jahr sind wieder viele Sonderfahrten und Veranstaltungen im Terminkalender. Schon am 31. März können sich Kinder auf den Osterhasenexpress mit den Hasen Max und Maxi Möhre freuen und auch die beliebten "Mondscheinfahrten" und "Dampfzugfahrten ins Suppenland" sind über das ganze Jahr verteilt mit eingeplant. Fernab der Gleise steht jedoch noch ein weiterer, wichtiger Veranstaltungspunkt auf dem Plan. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft beteiligt sich dieses Jahr an der Woche der offenen Unternehmen am 14. und 15. März. Mit einer Lokomotivwerkstatt möchte das Unternehmen das Berufsbild des Industriemechanikers vorstellen und junge Menschen anregen sich zu bewerben.
Hilfreich dafür ist sicher auch die neue Internetpräsenz. Nicht nur die überarbeiteten Internetseiten, sondern auch eine eigene Facebook-Fanseite gibt nun Auskunft und Eindrücke aus dem täglichen Geschehen der Dampflock.

Bild: Roland Richter, Geschäftsführer SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft GmbH (links) und Eisenbahnbetriebsleiter Hans-Thomas Reichelt im Gespräch mit der Presse (Quelle: KJ/Marlies Seidel)
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weitere Info’s: www.facebook.com/fichtelbergbahn
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07.03.2013 17:00 (Wirtschaft / Kultur)
IGA-Modegala unterm Motto "Rock around the World" 
(MT) AUE: Am 23. März findet die Modegala der Industrie- und Gewerbevereinigung Aue e.V bereits zum 16. Mal statt. Diesmal steht die Veranstaltung unter dem Motto "Rock around the World".
Unter anderem wird sicherlich das Show-Programm mit den Karo-Dancers und die Band "OB live" musikalisch für eine gute Mischung aus Rock- und Popgeschichte sorgen. Mit "Erfindungen, die begeistern", wie z.B. "75 Jahre Tonbandgerät", "50 Jahre Kassettenrecorder", "50 Jahre PAL-Farbferseher", das Erscheinen der 1. Schallplatte der Rolling Stones vor 50 Jahren (com on) soll an diesem Abend den Gästen die Zeitgeschichte von Musik und Elektronik näher gebracht und für das entsprechende Ambiente gesorgt werden. Mit einer Modenschau werden die ortsansässigen Händler die Kreativität und die Farben der Mode für die Modesaison Frühjahr/Sommer 2013 zeigen.
Karten zum Preis von 69 Euro sind erhältlich bei Angelika Unger, Koordinatorin im IGA-Büro, Telefon: 03771 598516, Handy 0173 5676097, Fax. 03771 598061 (Bildquelle: KJ-Archiv)
07.03.2013 12:00 (Sport / Kultur)
Stützpunkt bei Weltmeisterschaften erfolgreich 
(RL) OBERWIESENTHAL: In Oberwiesenthal wurden die erfolgreichen WM-Teilnehmer vom Stützpunkt am Fichtelberg mit einem Empfang geehrt. Landrat Frank Vogel gratulierte den jungen Sportlern, ebenso wie Bürgermeister Mirko Ernst. Die Athleten konnten bei der nordischen Ski-WM im italienischen Val di Fiemme und der Junioren-WM im tschechischen Liberec einige Medaillen ergattern. Eric Frenzel holte Einzelgold und Bronze im Teamsprint. Richard Freitag gewann Silber mit der Mannschaft und Mixed-Staffel-Bronze. Bei den Junioren wurde Lennart Metz Weltmeister im Klassik-Sprint und ist damit der erste Herren-Juniorenweltmeister im Skilanglauf seit Bestehen des Leistungszentrums am Fichtelberg. Des Weiteren erkämpften Julia Belger und Katharina Hennig Bronze mit der deutschen Skilanglaufstaffel.

Bild: Medaillen und gute Platzierungen gab es für die Sportler des Stützpunktes Oberwiesenthal bei den Weltmeisterschaften in diesem Winter. (Quelle: Sven Leistner)
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07.03.2013 07:00 (Sonstiges / Kultur)
Faszination Holz bei den 21. Schnitzertagen 
(RL) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Welt der Holzgestaltung konnte man am 2. und 3. März im Kulturzentrum Erzhammer Annaberg-Buchholz erleben. Bei den 21. Erzgebirgischen Schnitzertagen gab es vielfältige, künstlerische Verarbeitungen des natürlichen Werkstoffs zu bestaunen. Seit über 20 Jahren lädt die Stadt Annaberg-Buchholz gemeinsam mit dem Erzgebirgsverein und dem Verband erzgebirgischer Schnitzer zu der kulturell bedeutsamen Veranstaltung ein. Mehr als 150 Vereinsmitglieder und Einzelschaffende aus dem Erzgebirge und anderen sächsischen Regionen ließen diesmal Holz lebendig werden. Auch Nachwuchsschnitzer zeigten ihr Können. Besucher hatten die seltene Chance, zahlreiche Bearbeitungstechniken kennen zu lernen. Besonders beeindruckend ist beispielsweise die Intarsienkunst von Harry Meinel aus Thum, der mit 400 edlen Holzarten arbeitet. Ansonsten reichte die Palette von Holzbildhauerei und Figurenschnitzen, über Skulpturen und Reliefs bis hin zu seltenen Methoden der Holzbearbeitung, wie Miniatur-, Relief- und Rindenschnitzen sowie Spanbaumstechen. (Bildquelle: KJ/Benjamin Korb)
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06.03.2013 16:00 (Sport / Kultur)
Hornschlitten jagen den Fichtelberg hinunter 
(RL) OBERWIESENTHAL: Das Oberwiesenthaler Hornschlittenrennen ist für Schlittenfahrer wie auch für Zuschauer ein besonderer Spaß. Mit extra großen Schlitten rasen die Teams den Fichtelberg hinunter. Dabei werden Geschwindigkeiten von mehr als 70 km/h erreicht.
Die anspruchsvolle Rodelstrecke am Haupthang des Fichtelberges fuhren am 2. März 40 Männer- und Frauenteams aus ganz Deutschland. Gegenüber dem Vorjahr konnten für das diesjährige Rennen auch Schlitten aus der Region um Garmisch-Partenkirchen gewonnen werden.
Auch der Siegerschlitten des letzten Jahres "Volkssport Trusetal" war wieder mit von der Partie. Dieses Jahr reichte es aber "nur" für Platz 2. Den ersten Platz in der Gesamtwertung holten die "Vogelfreunde Oache sticht" vom Kochelsee aus Südbayern.
Erstmals wurde dieses Jahr der Deutsche Hornschlitten-Cup ausgetragen. Oberwiesenthal war nach Rennen in Garmisch-Partenkirchen und Brotterode die Schlussetappe.
Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit den Besucherzahlen, diese seien deutlich höher gewesen, als in den vergangenen Jahren. Grund dafür war sicherlich das traumhafte Wetter. (Bildquelle: Sven Leistner)
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06.03.2013 14:00 (Kultur)
Ausstellung der Volkskunstschule Oederan 
(MT) FLÖHA/ OEDERAN: In diesem Jahr feiert die Musikschule in Flöha, einer der Standorte der Musikschule Mittelsachsen der Mittelsächsischen Kultur gGmbH, ihren 50. Geburtstag. Vielfältige Veranstaltungen sind im Festjahr geplant. Den Auftakt wird es am Donnerstag (07.03.), 19 Uhr, mit einer Vernissage zur Ausstellung mit Arbeiten der Volkskunstschule Oederan geben.
Der Landrat des Landkreises Mittelsachsen Volker Uhlig wird diese neue Ausstellung eröffnen. Gezeigt werden Arbeiten von Künstlern, Kursleitern und Teilnehmern, Erwachsenen und Jugendlichen in den Genres Lithographie, Fotografie, Hochdruck und Malerei. Einige Arbeiten entstanden unter dem unmittelbaren Eindruck der Musik, andere wirken durch Farbe und Linienführung rhythmisch und beschwingt. Der Leiter der bereits 1967 gegründeten Volkskunstschule, Rolf Büttner, wird das Projekt vorstellen.
Der Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen hat seit Anfang 2013 seinen Sitz in der Musikschule Flöha.
06.03.2013 09:00 (Kultur)
Anmeldeschluss ERZISTAR 2013 naht 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Talente, die am "ERZISTAR 2013" teilnehmen möchten, haben noch bis 10. März Gelegenheit, sich für den Gesangswettbewerb anzumelden. Diesmal beginnt der Casting-Wettbewerb mit kleinen "Bewerbungs-Videos".
Alle Einzelheiten, Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular zu dieser Aktion unter: www.erzistar.de
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weitere Info’s: www.erzistar.de
06.03.2013 08:00 (Politik / Kultur)
Humoristisches und Nachdenkliches zum Frauentag 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Die Gleichstellungsbeauftragten des Erzgebirgskreises und der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz sowie der DGB Kreisverband Erzgebirge laden anlässlich des Frauentages am 8. März, 19 Uhr zu einem musikalisch-literarischen Abend mit Marie-Louise v. Gottberg, Marie-Luis Pühlhorn und Florian Kießling in die Stadtbibliothek Annaberg-Buchholz ein. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Der aktuelle Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) offenbart: Deutschland hinkt bei der Gleichstellung von Frauen hinterher. "Dies trifft auch auf das Erzgebirge zu", bestätigt DGB-Kreisverbandsvorsitzender Michael Willnecker (Bild). Die häusliche Arbeit liegt weiterhin in weiblicher Hand, besonders viele Mütter arbeiten in Teilzeit und das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen ist im internationalen Vergleich deutlich höher.
Dabei befinden sich Frauen in Deutschland auf der Überholspur: Sie erreichen heute ebenso erfolgreich Berufs- und Bildungsabschlüsse wie Männer, häufig schneiden sie sogar besser ab. Aber auf dem Arbeitsmarkt werden sie ausgebremst: Aus familiären Gründen unterbrechen sie häufig ihre Erwerbsphase, arbeiten öfter in Teilzeit und verdienen selbst auf gleichen Positionen weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Folge: Nur selten können Frauen mit ihrem Einkommen auf eigenen Beinen stehen, eine Familie ernähren oder gar eine angemessene Alterssicherung aufbauen.
"Der internationale Frauentag ist für uns aber auch Anlass, all denjenigen zu danken, die sich in Betrieben, Einrichtungen sowie auf vielfältige Art und Weise in Politik und Gesellschaft für Chancengleichheit der Frauen auf dem Arbeitsmarkt, für Entgeltgleichheit und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen", informiert Michael Willnecker. (Bildquelle: KJ-Archiv)
05.03.2013 19:00 (Kultur)
Schlosskonzert: Frühlingshafte Klänge im Festsaal 
(MT) SCHWARZENBERG: Am Samstag (09.03.), möchten Ludwig Reichel (Violine) und Reinhard Schmiedel (Klavier) ab 17 Uhr im Festsaal des Schlosses Schwarzenberg den Frühling hervorlocken. Erklingen werden Werke von Dvorak, Beethoven und Franck.
Ludwig Reichel (Bild) erhielt seine ersten Musikstunden schon im Elternhaus und setzte das Studium der Musik in Zwickau und Leipzig fort. Er ist ausgebildeter Orchestermusiker und Violinpädagoge und kann unter anderem Engagements am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz und bei der Elbland-Philharmonie Sachsen vorweisen.
Reinhard Schmiedel studierte in Leipzig und Leningrad Klavier und Dirigieren. Engagements an den Opernhäusern in Leipzig, Weimar und Stralsund zeichnen ihn aus. Gastdirigate in Berlin (Rundfunksinfonieorchester), Lyon, St. Petersburg und Wroclaw finden sich ebenfalls in seinem Lebenslauf. Derzeit leitet  er die Konzertreihe zeitgenössischer Musik an der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule für Musik und Theater in Leipzig.
Aus Platzgründen ist eine Bestellung unter Tel. 03774 505851 unbedingt erforderlich. (Bildquelle: Veranstalter)
05.03.2013 16:00 (Sport / Sonstiges / Kultur)
15. Behindertenwintersportfest auf dem Rabenberg 
(RL) BREITENBRUNN: "Ski und Rodel gut!" hieß es im Sportpark Rabenberg zum 15. Wintersportfest der Förderschulen vom 1. bis 3. März. 25 Schulen aus ganz Sachsen waren mit 100 Schülern vertreten. Diese sollten vor allem Wettkampf- und Bewegungserfahrung auf Skiern sammeln. Das vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus veranstaltete Wintersportfest hat neben dem sportlichen Charakter auch die Aufgabe, ein Fest für die Förderschüler zu sein. Die Landessieger-Mannschaften konnten sich sogar für die Teilnahme am Bundesfinale von "Jugend Trainiert Für Paralympics 2014" qualifizieren. Das war für die 10- bis 16-jährigen Jungen und Mädchen ein besonderer Ansporn. Bei der Durchführung des Wintersportfestes halfen nicht nur das sächsische Kultusministerium und die Bildungsagentur, sondern auch die Mitarbeiter des Sportparks Rabenberg. (Bildquelle: Sven Leistner)
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04.03.2013 16:00 (Sonstiges / Kultur)
Den Mythen der Freimaurer auf der Spur 
(PT) AUE: Die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Aue beschäftigt sich mit dem umstrittenen Thema der "Freimaurer". Der in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstandene Geheimbund betrachtet sich selbst als ethischer Bund freier Menschen. In der Ausstellung gibt es unter anderem Gerätschaften wie Winkelmaß und Zirkel oder das "Allsehenden Auge" zu entdecken. Diese Zeichen gehören auch heute noch zur Symbolik des Bundes. Freimaurer sind zur Verschwiegenheit verpflichtet und dürfen demzufolge bestimmte freimaurerische Bräuche und Logenangelegenheiten nicht nach außen tragen. All das trägt natürlich dazu bei, dass die Freimaurerei vom Hauch des Geheimnisvollen und häufig sogar vom Unheimlichen umgeben ist. Auch zahlreiche Verschwörungstheorien haften der Freimaurerei an. Dabei wird beispielsweise über Bezüge und Verbindungen zu den Illuminaten und Templern spekuliert. Jeder, der mehr über die "Freimaurer" erfahren möchte, hat bis zum 20. Mai 2013 Gelegenheit dazu.
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03.03.2013 11:00 (Kultur)
Geänderte Öffnungszeiten in Stadtbibliothek 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Auf Vorlage der Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 28. Februar 2013 die Änderung der Öffnungszeiten in der Stadtbibliothek Annaberg-Buchholz beschlossen. Demnach ist die Reduzierung der Öffnungszeiten von bisher 30 Wochenstunden auf nunmehr 28 Stunden vorgesehen. In der Woche öffnet die Stadtbibliothek einheitlich jeweils um 12 Uhr. Die Öffnungszeit am Sonnabend bleibt wie bisher von 10 bis 12 Uhr.
Die neue Öffnungszeit orientiert sich an der Besucherfrequenz und ist mit personellen und strukturellen Veränderungen im Bereich der Bibliothek begründet.
Als neuen Service bietet die Bibliothek jeweils am Dienstag und Donnerstag verlängerte Öffnungszeiten bis 19 Uhr an. Dies gibt berufstätigen Nutzern, die bis 18 Uhr arbeiten, die Möglichkeit, auch in der Woche Bücher und andere Medien auszuleihen.
Die Regelung trat am 1. März 2013 in Kraft. (Bildquelle: KJ-Archiv)
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weitere Info’s: Stadtbibliothek Annaberg-Buchholz
03.03.2013 08:00 (Politik / Sport / Kultur)
Aufwandsentschädigung für Ehrenamtliche 
(MT) DRESDEN: Auch 2013 werden nach der Richtlinie »Wir für Sachsen« wieder mehr als 6 Millionen Euro Aufwandsentschädigung an ehrenamtlich Engagierte ausgereicht, die sich durchschnittlich mindestens 20 Stunden monatlich in ehrenamtlichen Projekten einbringen.
Staatsministerin Christine Clauß (Bild; KJ-Archiv), die zugleich Vorsitzende des Landesbeirates für dieses Programm ist, betonte: »Im Freistaat Sachsen besitzt das bürgerschaftliche Engagement einen hohen Stellenwert. Es ist für unsere Zivilgesellschaft wichtig, dass wir Menschen unterstützen, die freiwillig einen tatkräftigen Beitrag für Mitmenschen und das Gemeinwohl leisten.« Clauß dankte neben den ehrenamtlich Tätigen auch den zahlreichen gemeinnützigen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden, Städten und Gemeinden, Kirchen und sonstigen Trägern, die vielen Menschen eine Möglichkeit bieten, sich einzubringen.
»Mit Herz und Verstand werden überall in Sachsen entsprechende ehrenamtliche Projekte durchgeführt, die sich der Betreuung von Kindern, Jugendlichen oder Migranten, der Begleitung von behinderten Menschen oder Familien, dem Sport, der Kultur, dem Naturschutz, der Heimatpflege und vielen anderen Lebensbereichen widmen«, so Clauß.
Gemäß der Richtlinie »Wir für Sachsen« können Ehrenamtliche für einen Einsatz von durchschnittlich mindestens 20 Stunden monatlich über den jeweiligen Projektträger eine Aufwandsentschädigung von bis zu 40 Euro im Monat erhalten. Nachdem sowohl im Beirat auf Landesebene als auch in den Regionalbeiräten wichtige Hinweise und Empfehlungen für die Umsetzung des Programmes gegeben wurden, können nun die entsprechenden Bewilligungsschreiben durch die mit der Umsetzung des Programmes beauftragte Bürgerstiftung Dresden an die Vereine und Verbände versendet werden.
Nähere Informationen unter: www.ehrenamt.sachsen.de
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weitere Info’s: www.ehrenamt.sachsen.de
02.03.2013 17:00 (Politik / Sonstiges / Kultur)
Frauentag regt zum Feiern und Zuhören an 
(JE) AUE/ANNABERG-BUCHHOLZ: Der 8. März ist Internationaler Frauentag. Auch im Erzgebirgskreis finden unterschiedlichste Veranstaltungen statt. Das Netzwerk "Frauenpower" organisiert seit Jahren die traditionsreichste Frauentagsfeier im Auer Kulturhaus.
Auch in diesem Jahr dürfen sich Frauen und Mädchen hier wieder selbst feiern. Diesmal am 12. März ab 15 Uhr.
Angela Klier - Netzwerk "Frauenpower": "Ich hoffe, dass wir drei Bundestags-Kandidatinnen vorstellen können. Wir werden des Weiteren wieder ein kleines Kulturprogramm anbieten und es gibt natürlich auch wieder Kaffee und Kuchen und das Schönste ist, die Frauen können sich einfach unterhalten, können beisammen sein und sich auch ein Stück weit selbst feiern."
Der Frauentag am 8. März steht überall auf der Welt für Emanzipation, faire Behandlung und Gleichberechtigung der Frauen.
"Natürlich spielt das auch bei uns noch eine Rolle und wir haben uns nicht umsonst zum Frauentag das Ziel gesetzt, Kandidatinnen für die Wahl zum Deutschen Bundestag vorzustellen, weil wir wissen, dass sich zwar mehr Frauen als Männer bürgerschaftlich engagieren aber was das politische Engagement angeht, dort stehen die Frauen eben noch ein ganzes Stück zurück.", so Klier.
Dass Frau in vermeidlichen Männerbreichen bestens bestehen kann, zeigt Barbara Klepsch (Bild; KJ-Archiv). Die Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt Annaberg-Buchholz leitet seit 2001 die Geschicke der Erzgebirgshauptstadt und hat sich unter den überwiegend männlichen Amtskollegen einen Namen gemacht.
Barbara Klepsch - Oberbürgermeisterin Annaberg-Buchholz: "Die Rolle der Frau ist nicht in allen Ländern so selbstverständlich wie es bei uns schon ist. Und deshalb glaube ich schon, dass es wichtig ist, das Thema "Frau" international stärker in den Blickpunkt zu rücken. Wenngleich ich das Thema bei uns nicht unterschätzen möchte. Jeder Tag sollte ein Tag für die Frau sein. Und ich bin stolz, dieses Amt begleiten zu dürfen und vielleicht ist es auch deshalb wichtig, Frauen in Führungspositionen an diesem Tag einmal zu Wort kommen zu lassen."
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siehe auch: KJ spendiert Frauenabend
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02.03.2013 08:00 (Kultur)
Kunstobjekte auf dem Spiegelwald 
(MT) GRÜNHAIN-BEIERFELD: Auf eine neue Ausstellung können sich Besucher ab März im Informationszentrum im König-Albert-Turm (Bild; KJ-Archiv) freuen. Vom 2. März bis zum 28. Juni zeigt Monika Pogoda aus Mönsheim ihre "Malerei in Öl".
Die gebürtige Chemnitzerin entdeckte nach einem schweren Unfall ihr Talent zum Malen. Nach erfolgreichen Workshops und Malkursen in Pforzheim und Furtwangen entwickelte sie schließlich ihren eigenen Stil.
Monika Pogodas Vorliebe gehört den Blumen, aber auch Tiere oder Landschaften zählen zu ihren Lieblingsmotiven.
Die Ausstellung ist täglich, außer montags, von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
01.03.2013 08:00 (Wirtschaft / Politik / Sport / Medien / Sonstiges / Kultur)
ERZ-TV KOMPAKT bleibt winterlich 
(KJ) BEIERFELD: Ein Sprichwort sagt: "Selbst der strengste Winter fürchtet sich vor dem Frühling." Momentan ist des Winters Furcht jedoch nicht allzu groß. Und so sind auch die Themen in ERZ-TV KOMPAKT noch ausgesprochen schneereich. Ski-Cup in Jöhstadt, Franka-Ruscheln in Buchholz, RC Hillclimb am Skihang Eibenstock - jeder nutzt den Schnee auf seine Weise. In Johanngeorgenstadt haben die Wintersportler vom WSV 08 Johanngeorgenstadt zum 359. Stadtgründungstag den Ehrenpreis der Stadt bekommen, für viele ehrenamtliche Tätigkeiten, wie beispielsweise die Aufrechterhaltung der Kammloipe. An sommerliches Wetter denkt bereits der Tourismusverband Erzgebirge mit der Bekanntgabe eines geplanten E-Bike-Netzes in der Region. Diese und viele Themen mehr erwarten Sie in der aktuellen Ausgabe von ERZ-TV KOMAPKT, täglich zu jeder vollen geraden Stunde - außer 8 und 10 Uhr.
Bild: Schneebruchberäumung bei Johanngeorgenstadt - Während der Winter zwar noch andauert, werden hier schon erste Folgen beseitigt.
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28.02.2013 07:00 (Kultur)
BAND-CONTEST der Schüler- und Nachwuchsbands 
(MT) AUE: Der Aufruf zum 5. BAND-CONTEST der Schüler- und Nachwuchsbands des Erzgebirgskreises ist raus. Der kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises, die "Freie Presse", das Musikhaus Markstein und SPECK - die Jugendinitiative der Erzgebirgssparkasse präsentieren die besten Bands am 27. April 2013 im Kulturhaus in Aue.
Der Contest ist ausschließlich Schüler- und Nachwuchsbands aus dem Erzgebirgskreis vorbehalten. Welches Genre bedient wird, ist egal. Die Bandbreite der Musik kann von Hip-Hop bis Heavy Metal reichen.
In der Bewerbung sind Name der Gruppe, Name und Alter der Bandmitglieder, Anschrift und Telefonnummer eines Ansprechpartners und die Musikrichtung anzugeben. Des weiteren benötigen wir eine Demo-CD bzw. einen Hinweis auf die Band und ihre Musik im Internet.
Aus allen Bewerbungen wird eine Jury die zehn besten Bands auswählen. Die Jury besteht aus Schulsprechern, Musikschullehrern und gestandenen Rockmusikern. Wir glauben, dass damit eine Ausgewogenheit hinsichtlich der Bewertungsstandpunkte gewährleistet ist und ein objektives Ergebnis erzielt wird.
Die Bands, die es in die nächste Runde geschafft haben, sollten für den 27.04.2013 einen Auftritt von ca. 30 Minuten vorbereiten, davon sollte der Anteil der eigenen Musikstücke etwa 70 % betragen. Professionelle Technik wird zur Verfügung gestellt und wir verlangen keine Teilnahmegebühr. Die Reihenfolge, in der die teilnehmenden Bands am Contest-Abend spielen werden, wird ausgelost.
Anmelden können sich Bands bis zum 28.03.2013 beim kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises, Herr Schreier, Wettinerstr. 64, 08280 Aue, E-Mail: uwe.schreier@kreis-erz.de.
Neben Ruhm und Ehre gibt es in diesem Jahr auch wieder einen Preis der Jury und einen Publikumspreis zu gewinnen. Die Preise beinhalten neben einer finanziellen Unterstützung für das Band-Equipment auch eine CD-Produktion und einen Auftritt bei einer Großveranstaltung.
Weitere Informationen gibt es unter Tel. 03771 277-1605 oder im Internet auf www.kultour-erz.de unter "Trau Dich!".
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weitere Info’s: www.kultour-erz.de
27.02.2013 17:00 (Wirtschaft / Sonstiges / Kultur)
E-Bike Netz für das Erzgebirge 
(RL) ANNABERG-BUCHHOLZ: Das Ziel, ein flächendeckendes E-Bike-Netz im Erzgebirge aufzubauen, rückt näher. Der Tourismusverband Erzgebirge unterzeichnete dafür eine Kooperationsvereinbarung mit dem Lausitzer Fahrradverleih "Little John Bikes".
In den nächsten Monaten soll ein Netz an E-Bike-Verleihstationen und langfristig auch Akku-Ladestationen aufgebaut werden. Ab Mai 2013 sollen die Räder mit Akkuantrieb Gästen zur Verfügung stehen und das Erzgebirge auf bequeme Art und Weise erfahrbar machen. Der Verleiher Little John Bikes hat bereits in der Sächsischen Schweiz und Oberlausitz Erfahrungen mit dem Aufbau eines E-Bike-Netzes. Wählen können Gäste zwischen Trekking- oder Mountainbike. Auch Kinderfahrräder werden angeboten.
Der Energiedienstleister enviaM ist ebenfalls Partner des Projektes und hat zugesagt Hotels, Tourist-Informationen und Freizeiteinrichtungen beim Kauf von E-Bikes finanziell zu unterstützen.
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27.02.2013 09:00 (Wirtschaft / Kultur)
Pyramiden-Pyramide präsentiert 
(MT) SEIFFEN: Das Seiffener Traditions- und Familienunternehmen Spielwarenmacher Günther e.K. hat eine Pyramiden-Pyramide präsentiert (Bild). Pyramiden-Pyramide ist nicht nur ein simples Wortspiel. Die Pyramide zeigt nämlich neben dem typischen Pyramidenelement, bestehend aus Flügelrad und Drehscheibe, auch die Pyramiden von Gizeh. Ramses und Nofretete drehen angetrieben von der Wärme der drei Teelichter und bewacht von der Sphinx ihre Runden.
Der Vertriebsleiter des Familienunternehmer Frederic Günther hatte dazu die Idee. Diese kam ihm auf dem Züricher Weihnachtmarkt. "Von internationalen Kunden bin ich immer wieder nach der Entstehung des Begriffs für die erzgebirgische Pyramide gefragt worden", sagt der Vertriebsleiter und ergänzt: "Die meisten unserer Kunden haben damit zuerst die Form der ägyptischen Bauwerke verbunden. (Bildquelle: Spielwarenmacher Günther)
27.02.2013 07:00 (Sport / Kultur)
Buchholzer rodeln auf der Franka 
(RL) ANNABERG-BUCHHOLZ: Ähnlich dem Arschleder-Wettruscheln in Neudorf rutschen auch die Buchholzer auf ihrem ganz eigenen Rodelgerät.
Der Franka-Rutscher kam beim traditionellen Familienrodeln im vorigen Jahr erstmals zum Einsatz. In diesem Jahr wurde er für alle Wettbewerbe eingesetzt. Die Franka-Halde - auch bekannt als Halde 116 - ist schon seit mehreren Jahren Austragungsort für den Familienspaß im Schnee. Für das Wettrodeln war eine schnelle Rodelrinne angelegt worden. Mit dem Franka-Rutscher, einem straffen Plastiksack, gefüllt mit Sitzkissen, ging es dann so schnell wie möglich den Hang hinunter. Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung durch die Bürgerinitiative "Pro Buchholz" und die Stadt Annaberg-Buchholz. Für Großeltern, Eltern und Kinder gab es eine Vielzahl von Kinder- und Familienwettbewerben an der frischen Luft, im traditionsreichen Buchholzer Bergbaugelände.
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