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Nachrichten aus dem Erzgebirge - Bereich Kultur

    
25.07.2013 10:00 (Kultur)
Ungarn ein paar Treppenstufen entfernt... 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Wenn sich die Dämmerung am Samstag (27.07.) über das Theater in Annaberg-Buchholz senkt, entführt die Erzgebirgische Philharmonie Aue unter ihrem Chefdirigenten GMD Naoshi Takahashi die Besucher ab 21 Uhr nach Ungarn. Unter dem Titel "Alles Csárdás" sind beim traditionellen Treppenkonzert auf der Theatertreppe neben dem Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg-Buchholz Werke von Johannes Brahms (Ungarische Tänze), Emmerich Kálmán ("Heia, in den Bergen" aus "Die Csárdásfürstin", "Höre ich Zigeunergeigen" aus "Gräfin Mariza"), Johann Strauss ("Csárdás" aus der komischen Oper "Ritter Pasman", "So elend und so treu" aus "Der Zigeunerbaron"), Franz Lehàr ("Hör' ich Cymbal Klänge", "Csárdás" aus "Zigeunerliebe") und Nico Dostal (Großes Potpourri aus "Die ungarische Hochzeit") zu hören.
Mit diesem Konzert findet der Musiksommer Erzgebirge 2013 seinen ebenso stimmungsvollen wie feurigen Abschluss.
Karten zum Preis von 7,00 Euro bzw. 4,00 Euro (ermäßigt), sind erhältlich im Servicebüro Annaberg-Buchholz auf der Buchholzer Str. 65. bzw. an der Abendkasse eine Stunde vor Beginn der Vorstellung.
24.07.2013 17:00 (Kultur)
Theater an der St. Annenkirche 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Bereits im dritten Jahr kommt der "Jedermann - das Spiel vom Sterben des reichen Mannes" von Hugo von Hofmannsthal an der St. Annenkirche Annaberg-Buchholz zur Aufführung. Termine 2., 4., 8. und 11. August, jeweils 20 Uhr.
Bei Regen findet die Vorstellung in der St. Annenkirche statt. (Bildquelle: Winterstein-Theater)
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weitere Info’s: Eduard-von-Winterstein-Theater
23.07.2013 16:30 (Medien / Kultur)
Schwarzenberger Kunstpreis im SACHSENSPIEGEL 
(MT) SCHWARZENBERG: Das MDR-Fernsehmagazin "SACHSENSPIEGEL" plant für die Sendung am Dienstag (23.07., ab 19 Uhr) einen Bericht über den Schwarzenberger Kunstpreis "art-figura".
Über 80 Künstler haben sich am Wettbewerb unter dem Motto "Säg mir ein liebes Wort" beteiligt. Nun werden die Arbeiten im Schloss aufgebaut.
23.07.2013 14:00 (Sonstiges / Kultur)
Vortrag von Pfarrer Frank Meinel im Stadtmuseum 
(MT) AUE/SCHNEEBERG: Zu einem Vortrag wird am Donnerstag (25.07.), 19 Uhr in das Stadtmuseum Aue eingeladen. Pfarrer Frank Meinel aus Schneeberg, ein ausgezeichneter Kenner der Reformationsgeschichte, referiert an diesem Abend zu einem brisanten und recht umstrittenen Thema der Kirchengeschichte. Im Mittelpunkt steht Luthers spätere antisemitische Einstellung. Umstände und Hintergründe dieser für viele Menschen unverständlicher Haltung des großen Reformators werden vor dem Hintergrund historischer, theologischer und vom Zeitgeist geprägter Befindlichkeiten Luthers ausführlich dargestellt.
Anlässlich der gegenwärtigen Sonderausstellung wurde diese Abendveranstaltung zusätzlich ins Programm aufgenommen. Der Eintritt beträgt 1,60 Euro ; ermäßigt 1,00 Euro.

Bild: "Das Erzgebirge im Zeitalter der Reformation" - so ist die aktuelle Sonderausstellung im Auer Stadtmuseum überschrieben. (Quelle: KJ/Ruben Löffler)
23.07.2013 13:00 (Sonstiges / Kultur)
Schneeberg begeht Bergstreittag 
(MT) SCHNEEBERG: Der Bergstreittag, der alljährlich am 22. Juli in Schneeberg gefeiert wird, bringt der erzgebirgischen Bergstadt eine große Aufmerksamkeit ein. An diesem Tag werden in der ganzen Stadt und in der Schneeberg-Neustädtler Bergbaulandschaft bergmännische Traditionen aktiv gelebt, die ihre Wurzeln in erfolgreichen Lohnkämpfen der Bergleute Ende des 15. Jahrhunderts haben. Im Festprogramm trifft Tradition auf Moderne.
Über den einen Tag hinaus wirken die Ausstellungen in Schneeberger Museen die anlässlich des Bergstreittages eröffnet wurden.
In der Sonderausstellung "Glückauf" ist im Museum für bergmännische Volkskunst ein repräsentativer Querschnitt von Arbeiten des Holzbildhauers Jesko Lange aus Zschorlau zu sehen. Zu einem seiner Lehrmeister während seiner praktischen Berufsausbildung in der PGH Schneeberger Volkskunst gehörte Walter Pflugbeil, mit dem ihm noch heute viel verbindet. Seither entwickelte Lange eine unverkennbare Handschrift. Da er sich der erzgebirgischen Tradition verpflichtet fühlt, fertigt er überwiegend bergmännische Darstellungen. Zum Beispiel sind lebensgroße Häuer und Obersteiger von Jesko Lange Teil des Annaberger Krippenweges. Aber auch historische Persönlichkeiten wie Adam Ries oder Ernst August Geitner wurden zu Symposien gefertigt und begegnen uns z. B. in Aue, Annaberg oder Lößnitz.
Die neue Sonderausstellung im technischen Museum "Siebenschlehener Pochwerk" widmet sich dem Thema "Vom Erz zur keramischen Glasur". Aus Erzen können durch bestimmte Bedingungen und technologische Prozesse keramische Glasuren entstehen, von deren Vielfalt und Schönheit sich die Besucher in der Sonderausstellung überzeugen können.
Unter www.museum-schneeberg.de gibt es im Internet weitere Infos, zum Beispiel zu den Öffnungszeiten. (Bildquelle: KJ/Marlies Seidel)
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22.07.2013 17:00 (Kultur)
Metallskulpturen und raumumspielende Installation 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Am 20. Juli wurde im "Erzhammer" in Annaberg-Buchholz eine spannende Doppelausstellung zweier außergewöhnlicher Künstler eröffnet. Bis zum 18. August sind Metallskulpturen von Eberhard Fiebig - einem der bedeutenden deutschen Bildhauer der Gegenwart - neben den raumumspielenden Installationen des jungen südkoreanischen Künstlers Sung Hern Lee zu sehen.
Die Ausstellung resultiert aus einer Zusammenarbeit vom Kulturzentrum Erzhammer und der Galerie Rasch aus Kassel. Galerist Tobias Rasch, der die Künstler Eberhard Fiebig und Sung Hern Lee seit einigen Jahren vertritt, stammt aus Annaberg-Buchholz.
Die Sommerausstellung Internationaler Kunst im Erzhammer hat als interessantes Pendant die Sonderausstellung "Tradition und Moderne" des erzgebirgischen Kunsthandwerkers Gunnar Horatzscheck und des Designprofessors Günter Saalborn in der Manufaktur der Träume. (Bildquelle: KJ/Marlies Seidel)
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21.07.2013 17:00 (Kultur)
"Säge mir ein liebes Wort" im Museum 
(MT) SCHWARZENBERG: Am 2. August 2013 wird zum 5. Mal der Kunstpreis der Stadt Schwarzenberg art-figura vergeben unter dem Motto "Säge mir ein liebes Wort". Wie in den Jahren zuvor, haben sich auch 2013 viele Künstler aus dem In- und Ausland mit ihren Kunstwerken beworben.
Im Mai erfolgte die Auswahl der eingesandten Wettbewerbsbeiträge. Für die qualitativ hochwertige fachliche Bewertung der eingereichten Bewerbungen garantiert die Kuratorin der Kunstausstellung Anna Franziska Schwarzbach (Bild). Die in Künstlerkreisen geschätzte und geachtete freischaffende Bildhauerin lebt und wirkt in Berlin. Insgesamt 79 Kunstwerke wurden von ihr ausgewählt, die nun ihren Platz im Museum, dem Schlossturm und im Bereich der Altstadt finden werden.
In der Zeit vom 22. bis 26. Juli werden die Kunstwerke angeliefert. Damit sie gut und standfest an ihren vorgesehenen Platz gerückt werden können, wird das Museum Schloss Schwarzenberg vom 29. Juli bis 2. August geschlossen sein. Mit der Bekanntgabe der drei Preisträger, die eine Jury auswählen wird, ist die Ausstellung ab dem 3. August für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Besucher können bei ihrem Rundgang aktiv mitarbeiten und ihren Favoriten auswählen. Der Publikumspreis wird dann am Ende der Ausstellung zur Museumsnacht am 2. Oktober bekannt gegeben. (Bildquelle: KJ-Archiv/Mario Totzauer)
20.07.2013 12:00 (Sonstiges / Kultur)
Siebenschlehener Pochwerk mit neuer Ausstellung 
(MT) SCHNEEBERG: Die neue Sonderausstellung im technischen Museum Siebenschlehener Pochwerk widmet sich diesmal dem Thema "Vom Erz zur keramischen Glasur".
Aus Erzen können durch bestimmte Bedingungen und technologische Prozesse keramische Glasuren entstehen, von deren Vielfalt und Schönheit sich die Besucher in der Sonderausstellung überzeugen können. Gezeigt wird diese Ausstellung vom 20. Juli bis zum 31. Oktober 2013.
Zusätzlich zu den Öffnungszeiten Donnerstag bis Sonnabend ist das Siebenschlehener Pochwerk am Schneeberger Bergstreittag, der immer am 22. Juli in der Bergstadt begangen wird, von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Nach der Besichtigung der Ausstellung ist eine Befahrung des Besucherbergwerks Gesellschafter Abzugsrösche oder eine Wanderung auf dem ca. 8 km langen Bergbaulehrpfad durch die Schneeberg-Neustädtler Bergbaulandschaft zu empfehlen. Eine detaillierte Karte führt durch eine in Jahrhunderten entstandene Kulturlandschaft zu den historischen Fundgruben, den Halden mit Aussichtspunkten und dem Bergsee "Filzteich". Der Besuch der Miniaturlandschaft auf der Fundgrube Gesellschaft sollte unterwegs mit eingeplant werden.
Zu den Öffnungszeiten ist das Pochwerk unter der Telefonnummer 03772 22636 erreichbar. Anfragen oder Anmeldungen für Führungen können auch an die Stadtverwaltung Schneeberg, Telefonnummer 03772 356203 gerichtet werden.

Bild: Pochwerksgebäude (Quelle: Stadtverwaltung Schneeberg)
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weitere Info’s: Technisches Museum ,,Siebenschlehener Pochwerk"
20.07.2013 10:00 (Kultur)
Kurkonzert mit HarmoNOVUS 
(MT) BAD SCHLEMA: Am Sonntag (21.07.), lädt um 14:30 Uhr das Vokalensemble "HarmoNOVUS" im Musikpavillon am Kurmittelhaus Bad Schlema zum Kurkonzert ein. Für diese Veranstaltung ist der Eintritt kostenlos. Der Verkaufskiosk am Musikpavillon ist geöffnet.
20.07.2013 08:00 (Kultur)
Kunstführer "Schloss Schlettau" und Artguide-App 
(DTPA/MT) SCHLETTAU: Die renommierte Kunstführer-Reihe des Regensburger Schnell & Steiner Verlages ist um einen Band über Schloss Schlettau reicher. Unter der Nummer 2824 erschien in einer Auflage von insgesamt 3000 Exemplaren der "Kleine Kunstführer Schloss Schlettau", davon jeweils 500 in englischer und tschechischer Sprache.
Auf 34 Seiten vermittelt die reich illustrierte Publikation einen kompakten Überblick über die Geschichte, Architektur und Ausstattung des altehrwürdigen Gemäuers. Die detaillierte Beschreibung und kunsthistorische Einordnung der einzelnen Gebäude und Ausstellungsräume sowie der als Orientierungshilfe dienende Lageplan machen den Kunstführer zu einem praktischen Begleiter während des Rundgangs. Qualitätsvolle Abbildungen untermauern die Aussagen des Textes und lassen das Vademecum zugleich zu einem schönen Andenken an den Besuch des Schlettauer Schlosses werden.
Ein eigenständiges Kapitel ist der im böhmischen Teil des Erzgebirges gelegenen Burgruine Hassenstein (Hasi¨tejn) und somit der historisch gewachsenen Verbundenheit der Städte Schlettau und Misto gewidmet.
Das vom Team der AG Kunstführer unter Leitung des jungen Historikers Christian Lieberwirth verfasste Heft ist ab sofort im Buchhandel sowie im Büro des Fördervereins zum Preis von 3,00 Euro erhältlich.
Smartphone-Nutzer können überdies die auf Grundlage des Kleinen Kunstführers erstellte Artguide-App "Schloss Schlettau" für 3,59 Euro erwerben. Bestehend aus E-Book, umfangreichen Bildmaterial, 30minütiger Hörführung, interaktivem Gebäudeplan und weiterführenden Besucherinformationen bietet sie die Möglichkeit, mit dem Handy als Schlossführer die Anlage zu erkunden. Schloss Schlettau ist damit die erste touristische Einrichtung im Erzgebirge, die ihren Gästen diese Möglichkeit der Besichtigung anbietet
Gefördert wurde das gesamte Projekt im Rahmen des Ziel3-Programms der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik. (Bildquelle: KJ/Marlies Seidel)
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19.07.2013 12:00 (Sonstiges / Kultur)
"art-figura Junior"-Teilnehmer stimmen ein 
(JED) SCHWARZENBERG: So unterschiedlich und frisch kann Kunst sein! In der Schwarzenberger Touristinformation wurden jetzt die Preisträger von "art-figura Junior" gekürt. Unter dem Titel "Forme mir ein liebes Wort" konnten 6- bis 18-Jährige ihre Werke einreichen. Die ausgezeichneten Arbeiten von Helena Gehlert, Saskia Weiß und Toni Voigtländer sind im Schaufenster der Touristinfo zu bestaunen. Der Wettbewerb ist das Pendant zum 5. Schwarzenberger Kunstpreis "art-figura" für erwachsene Künstler. Die hierfür eingereichten Kunstwerke sind ab 8. August im Schloss Schwarzenberg zu sehen.

Bild: Toni Voigtländer, Helena Gehlert und Saskia Weiß (v.l.n.r.) konnten mit ihren Werken überzeugen. (Quelle: KJ/Janine Eska-Detzner)
18.07.2013 14:00 (Sonstiges / Kultur)
Harzerfest 2013 in Waschleithe 
(MT) WASCHLEITHE: Am 20./21. Juli wird in Waschleithe das Harzerfest gefeiert. Seinen Namen verdankt das traditionelle Fest dem Harzen, einer handwerklichen Tätigkeit, welche als Beruf oder Nebenbeschäftigung in Waschleithe und in vielen weiteren erzgebirgischen Orten in früherer Zeit ausgeübt wurde. Bis in die Gegenwart pflegt der örtliche Heimatverein "Harzerland Waschleithe" heimatliches Brauchtum und hilft damit, alte Traditionen vor dem Vergessen zu bewahren.
Gemeinsam mit der Stadt und weiteren Vereinen und Einrichtungen des Ortes haben die Mitglieder des Heimatvereins ein buntes Programm für Alt und Jung vorbereitet. Am Sonntag werden die Organisatoren selbst zu Akteuren. 15:30 Uhr gelangt ihr Theaterstück "Das Harzerspiel" zur Aufführung.
Mit dem Erwerb einer Festplakette können alle Veranstaltungen sowie der Natur- und Wildpark besucht werden. Die Plakette für Erwachsene kostet 3 Euro; Kinder (4 bis 16 Jahre) bezahlen 1 Euro.
18.07.2013 12:00 (Sonstiges / Kultur)
Musik für jeden Geschmack beim Stadtfest 
(MT) AUE: Am Freitag (19.07.) wird das 9. Auer Stadtfest mit dem Festbieranstich im Festzelt, dem Salut der Schützengesellschaft Aue/Sa., Lampionumzug und Höhenfeuerwerk, vom Rathausdach und vom Dach des Hotels "Blauer Engel" eröffnet.
Einschließlich der Bühne im Festzelt wird dann bis Sonntag, dem 21. Juli um 18 Uhr auf vier Bühnen jede Menge Musik verschiedenster Musikrichtungen für jeden Geschmack geboten.
Wann wer, wo spielt, das erfährt man in den Programmen, die im Internet (www.aue.de) nachzulesen sind und in der Stadtinformation und in den Geschäften ausliegen. Der Eintritt ist wie immer frei.
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weitere Info’s: www.aue.de
17.07.2013 10:00 (Kultur)
Bilder zieren Rathausflure 
(MT) SCHWARZENBERG: Kinder haben sich ihr Bild von Schwarzenberg gemacht. Was dabei rauskommt, ist jetzt auf den Fluren des Schwarzenberger Rathauses zu sehen.
Den Tag der Sachsen in Schwarzenberg vor Augen hatte die Stadt zur Teilnahme an einem Kindermalwettbewerb unter dem Motto "einfach sagenhaft" aufgerufen. Über 300 Bilder wurden eingereicht. Da das Rathaus zu klein ist, um alle Bilder auf einmal zeigen zu können, werden die Bilder zwischendurch gewechselt. Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind analog der Sprechzeiten im Rathaus. (Bildquelle: KJ/Oliver Taubmann)
17.07.2013 06:00 (Politik / Kultur)
Investitionen für das Kulturhaus Aue 
(MT) AUE: Im Kulturhaus Aue (Bild) wird 2013 etwas in Sachen Brandschutz getan. Im Zuge einer brandschutztechnischen Ertüchtigung des Gebäudes bekommt der Garderoben- und Galeriebereich eine Brandschutzverglasung. Im gesamten Gebäude werden Brandschutztüren eingebaut. Weitere Handlungsfelder sind: Entrauchung Treppenhaus, Fluchtweg Balkon, Brandmeldeanlage und Notstromaggregat.
Insgesamt werden in diesem Jahr für Bauarbeiten im Kulturhaus Aue 840.000 Euro ausgegeben. Vom Landkreis kommt ein Investitionszuschuss von 490.000 Euro, das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst ist mit einer Förderung von 350.000 Euro dabei. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
16.07.2013 16:00 (Kultur)
Traditionelles Sommerfest am Lotterhof 
(RL) GEYER: In Geyer feierte man am 13. Juli wieder das alljährliche Sommerfest am Lotterhof. Eröffnet wurde es mit einem Programm der Bergsänger Geyer.
Dr. Marlies Kurtzer, Vorsitzende des Fördervereins "Kulturmeile Tannenberg - Geyer" erklärte, dass man in diesem Jahr besonderen Grund zum Feiern habe. Nach beharrlichem Bemühen um Fördermittel für den denkmalgeschützten Lotterhof ist dem Förderverein nun der Durchbruch gelungen. Bund, Land Sachsen, Landratsamt des Erzgebirgskreises, Erzgebirgssparkasse, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Ostdeutsche Sparkassenstiftung und private Spender unterstützen nach ihren Möglichkeiten die Sanierung des Denkmals.
Ab August wird es ein reges Baugeschehen am Lotterhof geben. Denkmalgerechte Gewände und Fenster gehören genauso dazu wie statische Sicherungsarbeiten. Für die umfangreichen Arbeiten bringt der Förderverein eine beträchtliche Summe an Eigenleistungen auf. Zur Zeit wird auch noch die Erneuerung des Hauptportals anvisiert. Die "Spendenuhr" am Lotterhof zeigt bereits ein Viertel der Gesamtsumme für das Portal. Zum Sommerfest konnten die Besucher auch an Führungen durch den Lotterhof teilnehmen.

Bild: Die "Lotter" freuten sich über eine Spende der Bäckerei Roscher. (Quelle: KJ/Ruben Löffler)
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16.07.2013 11:00 (Sonstiges / Kultur)
Tausende bei südländischer Piazza 
(RL) ANNABERG-BUCHHOLZ: Sonne, Strand, karibische Köstlichkeiten für Gaumen, Auge und Ohr - und das mitten in der Kreisstadt des Erzgebirges. Mit diesen Worten könnte man die 8. Piazza auf dem Annaberger Markt bezeichnen. Entstanden ist das Fest mit der Idee, südländisches Flair ins Herz von Annaberg-Buchholz zu holen. Seit 2005 verwandelt sich der Marktplatz in eine mediterrane Piazza, was auf italienisch "Markt" bedeutet. In den vergangenen Jahren konnte man hier z. B. einen Hauch von Italien, Spanien, Griechenland oder Frankreich spüren. Erstmals wagten die Veranstalter nun den Sprung über den "großen Teich". Lateinamerikanisches Ambiente und rhythmische Klänge bestimmten das Fest in diesem Jahr.
Ein Höhepunkt war da sicherlich der Auftritt des kubanischen Sängers und Perkussionisten Justo Suárez (r.), welcher durch gemeinsame Auftritte mit internationalen Sängern und Fernsehsendungen bekannt wurde.
Auch für die kleinen Besucher gab es reichlich Angebote. So konnte man sich bei einem Ausritt durch die Innenstadt wie ein kleiner Gaucho fühlen oder aber, wie im Urlaub, am Sandstrand spielen.
Die Erwachsenen treffen sich mit Freunden und Bekannten, man philosophiert bei einem Glas Wein und kulinarischen Spezialitäten, vergisst die Zeit und feiert bis in die Nacht. So langsam kann man bei der Piazza von "Kult" sprechen.
So blieb den tausenden Einwohnern und Gästen bei der mittlerweile 8. Piazza in Annaberg-Buchholz kaum ein Wunsch offen. Einzig und allein die Karibische See konnte man nicht auf den Marktplatz zaubern. Eine kühle Erfrischung für die Besucher gab es allenfalls am Barbara-Uthmann-Brunnen. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
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16.07.2013 07:00 (Kultur)
Freunde der Mundart in Hormersdorf 
(GN) HORMERSDORF: Der Mundartstammtisch des Erzgebirgsvereins war zum dritten Mal in Hormersdorf. Geboten wurde eine bunte Mischung aus Gesang sowie Schnorken und Gedichten, die das Leben schreibt.
Nach der Begrüßung durch Matthias Fritzsch übergab er an das Silberzechen Trio aus Hormersdorf. Ein Lied des Heimatdichters Anton Günther animierte zum Mitsingen.
Bärbel Funke aus Zwönitz ist mit ihrem Mundartnachwuchs (Bild), den Fünkeln, immer ein gern gesehener Gast. Die jungen Mundartautorinnen haben bei ihren Auftritten vor Publikum längst die Scheu verloren.
Einer der ältesten Mundartautoren ist Fredi Richter aus Hormersdorf. Er wird in diesem Jahr 82 Jahre jung und steckt noch voller Ideen. Aus seiner Feder entstanden mittlerweile 28 Lieder. Die meisten erzählen eine Geschichte aus seiner Heimat rund um Hormersdorf.
Kurios ist, dass Fredi keine Noten kennt. Er ist Autodidakt. Ihm reicht es, wenn er ein Musikstück hört: zwei-, dreimal probieren und es passt! Mit seinem Lied "Mei Hormersdorf is schie", bringt er das Publikum zum Schmunzeln, Lachen und Nachdenken.
Ein immer gern gesehener Gast beim Mundartstammtisch ist der Crottendorfer Joachim Süß mit seiner Zither. Mit einem Lied über die Greifensteine und einem freundlichen "Glück Auf" konnte er auch beim dritten Mundartstammtisch in Hormersdorf das Publikum begeistern. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
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15.07.2013 17:00 (Kultur)
Thumer Bläser bei Wettbewerb in Kerkrade dabei 
(RL) THUM: "Final Countdown" - so konnte man die Situation der Bläserphilharmonie Thum am 14. Juli bezeichnen. Am letzten Probenwochenende vor der Reise ins niederländische Kerkrade liefen Trompete, Horn und Co. noch einmal heiß. Denn beim World Music Contest in Kerkrade tritt die Bläserphilharmonie aus Thum auch gegen andere internationale Orchester an. Die Wertungstitel wurden von den etwa 70 Musikern in wochenlanger Probenarbeit vorbereitet - natürlich auch wenn draußen die Sonne schien. Dirigent Thomas Conrad kitzelt aus seinem Orchester stets das Bestmögliche heraus. Das schlaucht manchmal - aber nur so wird das hohe Niveau aufrechterhalten. Mittlerweile zählt die mehrfach preisgekrönte Bläserphilharmonie Thum zu den besten Amateurorchestern Sachsens. Wenn man den Klangkörper bei den Proben beobachtet, den gewaltigen Klang hört und die Akribie sieht, welche Dirigent und Orchester an den Tag legen, kommt man zwangsläufig zu dem Schluss, dass die Erfolgschancen für den großen Wettbewerb in den Niederlanden ziemlich gut stehen müssten. Es bleibt spannend! (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
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15.07.2013 08:00 (Sonstiges / Kultur)
Stadtchor Thalheim in "Rentnersruh" 
(GN) THALHEIM: Die "Rentnersruh" Thalheim liegt auf einer Wanderroute am Pionierweg entlang des Zwönitztals. Der idyllische Ort ist durch seine Miniaturbauten als Ausflugsziel weit über die Grenzen der Stadt bekannt.
Dorthin hatten die Mitglieder des Erzgebirgischen Heimatvereins zu einem Sommerfest eingeladen. Auf dem Programm stand auch der Auftritt vom Stadtchor.
Die Sängerinnen und Sänger vom Stadtchor Thalheim (Bild) haben kürzlich an einem Chorwettbewerb der MDR-Sendung "Hier ab vier" teilgenommen und es unter die besten zwölf Bewerber aus Sachsen, Sachsen Anhalt, und Thüringen geschafft. Ab September werden alle teilnehmende Chöre im MDR vorgestellt, wobei die Zuschauer ihren Favoriten ins Finale wählen können.
Für die Sommerfestgäste in "Rentnersruh" steht längst fest, dass dieser Chor mit seinen Liedern überzeugen kann. (Bildquelle: KJ/Gerald Nötzel)
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13.07.2013 17:00 (Kultur)
Europäisches Töpferfest 2. bis 4. August 2013 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ: Der Countdown läuft: Nach fast 500 Jahren wird Annaberg-Buchholz erneut zur Töpferstadt. Vom 2. bis zum 4. August präsentieren sich 80 Töpfer aus zahlreichen europäischen Staaten im Herzen des Erzgebirges zum 5. Europäischen Töpferfest.
Im historischen Töpferviertel, in unmittelbarer Nachbarschaft der berühmten Annenkirche, gibt es drei Tage lang ein breit gefächertes Programm, das von lebendiger Töpferkunst über hochkarätige Ausstellungen bis zu vielfältigen Musikdarbietungen reicht.
Das außergewöhnliche Fest, das alle vier bzw. fünf Jahre Tausende Gäste ins Erzgebirge lockt, erinnert an die Annaberger Töpfertradition, die vom 16. bis zum 19. Jahrhundert weithin begehrte Erzeugnisse, u.a. das berühmte "Annaberger Steinzeug" hervorbrachte. Noch heute ist es in renommierten Museen zu bewundern oder erzielt auf Auktionen Spitzenpreise. Bis zu 58 Meister waren in der Glanzzeit der Annaberger Töpferkunst in der Stadt tätig. (Bildquelle: Matthias Förster/Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz)
13.07.2013 15:00 (Kultur)
Kunst aus der Region im Heinrich-Hartmann-Haus 
(MT) OELSNITZ/ERZGEB.: 14 Hobbykünstler der Region stellen derzeit im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz/Erzgeb. aktuelle Werke aus. Bis 11. August treffen dabei nicht nur unterschiedliche Generationen aufeinander, auch das Spektrum der Themen und Techniken zeigt eine äußerst breite Vielfalt an Möglichkeiten, sich in der Freizeit mit Kunst zu befassen. Es finden sich klassische Ölgemälde, Aquarelle und Linolschnitte ebenso wie Holzreliefs, Buchobjekte oder Blütencollagen.
Auch thematisch erwartet den Besucher ein lohnender Spaziergang durch die Welt der Hobbykünstler: Landschaften des Erzgebirges, der Alpen oder Südfrankreichs, Stillleben, verschiedenste Blumen- und Pflanzendarstellungen bis hin zu Porträts oder abstrakten Auffassungen.
Beteiligte Künstler sind Bianca Bene, Gersdorf; Gerda Bochmann, Jahnsdorf; Walter Brückner, Raum; Gabriele Fritzsch, Schwarzenberg; Karin Gruner, Hohndorf; Anita Kahle, Jahnsdorf; Gerhard Kunze, Jahnsdorf; Josefin Kuschela, Hohndorf; Ilona Lommatzsch, Gersdorf; Lothar Schneider, Stollberg; Sonja Vogel, Neukirchen; Dietmar Weiße, Görsdorf; Katrin Wetzel, Hormersdorf und Jürgen Zaremba, Hohndorf.

Bild: Arbeit von Karin Gruner( Quelle: Veranstalter)
13.07.2013 12:00 (Kultur)
Sakrale Figuren als Blickfang im Museum 
(MT) SCHNEEBERG: In den nächsten drei Monaten (01.07.-30.09.) werden im Museum für bergmännische Volkskunst Schneeberg als Exponat des Quartals die sakralen Figuren des Bildhauers Georg Zöffel (1847-1910) aus Schneeberg vorgestellt.
Präsentiert werden geschnitzte und farbig gefasste Apostel des Bildhauers, von dem in unserer Stadt noch einige Bauplastiken oder Grabmalskulpturen zu finden sind.
13.07.2013 08:30 (Kultur)
Grundschüler und Philharmonie harmonieren 
(RL) AUE: Den "Zauber der vier Jahreszeiten" konnte man am 10. Juli im Kulturhaus Aue erleben. Schüler der Grundschule Auerhammer führten ein musikalisches Märchen auf, begleitet von der Erzgebirgischen Philharmonie Aue.
In dem Stück ging es um Prinzessin Erde (Bild), die von der Sonne gefragt wurde, wen sie einmal heiraten werde. Zwischen vier Prinzen musste sie sich entscheiden. Prinz Pfirsichblüte, Prinz Kirsche, Prinz Ahorn und Prinz Tanne. Jeder der vier stand stellvertretend für eine Jahreszeit. Doch Prinzessin Erde konnte sich nicht so einfach entscheiden, also entschloss sie sich, mit jedem der vier Jahreszeiten einen Tag zu verbringen. Passend dazu spielte die Philharmonie Antonio Vivaldis "Die vier Jahreszeiten".
Nachdem die Prinzessin mit jedem Prinzen einen Tag verbracht hatte, konnte sie sich dennoch nicht entscheiden - ihr Herz hatten sie alle berührt. So entschloss sie sich mit allen Prinzen, also jeder Jahreszeit einen Teil des Jahres zu verbringen, weil die Natur doch das ganze Jahr über fasziniert.
Seit Schuljahresbeginn hatten die Kinder innerhalb des Schuljahresprojektes die Aufführung vorbereitet. Natur und Kultur wurden dabei geschickt verknüpft, um die Kinder für die Schönheiten der Natur zu begeistern. Auch der Kontakt zu den Orchestermusikern war ganzjährig intensiv. Bei "Musik im Klassenzimmer" wurden die Schüler mit Musikinstrumenten vertraut gemacht.
An ihrem großen Tag bewiesen sie schauspielerisches Geschick und ernteten dementsprechenden Beifall.
Am musikalischen Märchen beteiligt, waren übrigens nicht nur die Auerhammer-Grundschüler, sondern auch die Kindertagesstätte "Kinderland Auerhammer und die Hortkinder.
Das Bildungscenter ABC / Schule für Sozialwesen entwickelte gemeinsam mit den Kindern die Bühnendeko und die Kostüme. Hilfe bei der Bühnendekoration erhalten haben die Grundschüler auch von Künstlern der Galerie der anderen Art in Aue. Genäht wurden die Kostüme vom Verein für Förderung von Frauen, unterstützt durch das Jobcenter. Die Tänzerin Tatjana Dittrich hat die Choreographie übernommen. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
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12.07.2013 15:00 (Politik / Kultur)
Welterbe rückt in greifbare Nähe 
(MT) ANNABERG-BUCHHOLZ/DRESDEN: Das Kabinett hat sich in seiner Sitzung vom 12. Juli 2013 mit dem Bericht des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über den Antrag auf Aufnahme der "Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/Kru¨nohoří" in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt (UNESCO-Welterbeliste) befasst und einer Weiterleitung zum 30. September 2013 für das Nominierungsverfahren bei der UNESCO zugestimmt.
Innenminister Markus Ulbig: "Der Welterbetitel für die Montanregion rückt in greifbare Nähe. Wir haben heute einen großen und entscheidenden Schritt in diese Richtung gemacht. Der Antrag kann nunmehr der UNESCO für das Nominierungsverfahren vorgelegt werden. Damit wird auch die über 10jährige intensive und harte Arbeit der vielen engagierten Menschen an der Antragsvorbereitung gewürdigt. Mit einer umfangreichen Öffentlichkeitsbeteiligung konnte eine hohe Akzeptanz in der Region für das Welterbeprojekt erreicht werden. Die Menschen der Region stehen hinter diesem Projekt. Ich habe mich als Innenminister intensiv für die Montanregion eingesetzt. Das Welterbeprojekt verbindet die Menschen auf der sächsischen und tschechischen Seite miteinander. Ich bin überzeugt, dass durch die engagierte Arbeit bei der Vorbereitung des Welterbeantrages auf sächsischer und tschechischer Seite eine Welterbebewerbung fertig gestellt wurde, mit der den hohen Anforderungen der UNESCO entsprochen werden kann.  Ich wünsche der Montanregion Erzgebirge, aber auch dem Freistaat Sachsen und unserem tschechischen Partner, dass mit der Weiterleitung der Bewerbung an die UNESCO der erste Schritt für ein erfolgreiches Nominierungsverfahren getan wird."
Volker Uhlig, Landrat des Landkreises Mittelsachsen und Sprecher des Welterbekonvents: "Mit der positiven Stellungnahme des Sächsischen Kabinetts haben wir einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum UNESCO Welterbe gemeistert. Jetzt steigen wir von der regionalen Bearbeitungs- und Entscheidungsebene auf die internationale Stufe. Das erfüllt nicht nur mich, sondern alle an diesem Projekt Beteiligten mit Stolz."
Das Kabinett hatte sich bereits in seiner Sitzung vom 24. Januar 2012 für einen gemeinsamen sächsisch-tschechischen Welterbeantrag unter deutscher Federführung frühestens zum Nominierungstermin 1. Februar 2014 ausgesprochen. Nach umfangreichen Vorbereitungen, die bis in das Jahr 2001 zurückreichen, hat der antragstellende Welterbekonvent Erzgebirge stellvertretend für die drei beteiligten Landkreise und 35 Städte und Gemeinden, dem SMI, das für die beratende Begleitung der Antragstellung zuständig ist, den Entwurf des Welterbeantrages am 30. April 2013 übergeben.
Das Welterbegebiet umfasst auf der sächsischen Seite des Erzgebirges acht Bestandteile bestehend aus 44 Elementen mit über 500 Einzelobjekten. Auf tschechischer Seite wird es durch neun Elemente ergänzt.
Der Entwurf des Welterbeantrages wird zum 30. September 2013 der UNESCO zur freiwilligen Vollständigkeitsprüfung ("Completeness Check") vorgelegt werden. Bei einer positiven Prüfung kann der Antrag zum 1. Februar 2014 über die Kultusministerkonferenz und das Auswärtige Amt bei der UNESCO eingereicht.
Eine Entscheidung des Welterbekomitees ist im Juni/Juli 2015 zu erwarten. Zwischen März 2014 und Mai 2015 werden Experten von ICOMOS den Antrag beurteilen und dem Welterbekomitee sechs Wochen vor seiner Sitzung eine Empfehlung übermitteln.
Der Welterbeantrag wurde aus 27 sogenannten Umsetzungsstudien, die im März 2013 abgeschlossen wurden, entwickelt. Diese wurden im Auftrag der antragstellenden Region in enger Kooperation mit den Kommunen und unter Beteiligung der Öffentlichkeit (insb. Stadt- und Gemeinderatsbeschlüsse der jeweils betroffenen Kommunen, Bürgerbeteiligung, Zustimmung der Eigentümer) durch das Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) der TU Bergakademie Freiberg unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Helmuth Albrecht erstellt. Damit wird der Charakter des Welterbeprojektes als so genanntes bottom-up-Projekt, das sich aus der Region entwickelt hat, unterstrichen. Es genießt daher eine hohe öffentliche Akzeptanz. Es hat eine Identität stiftende Wirkung für die Menschen der Erzgebirgsregion.
Die Montanregion Erzgebirge wird als eine lebendige und sich fortentwickelnde Kulturlandschaft nominiert. Die zukünftige infrastrukturelle, touristische und wirtschaftliche, insbesondere bergbauliche Entwicklung des Erzgebirges ist damit ausdrücklich Bestandteil des Welterbeantrages. Im Übrigen wurde schon bei der Auswahl der Welterbeobjekte durch die antragstellende Region darauf geachtet, dass nur konfliktfreie Stätten in den Antrag aufgenommen werden. Hierzu wurde insbesondere eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung mit Stadt- und Gemeinderatsbeschlüssen sowie Zustimmungen Betroffener durchgeführt. Des Weiteren soll mit der Erarbeitung eines konkreten Konfliktmanagements durch die antragstellende Region bis Herbst 2014 sichergestellt werden, dass im Konfliktfall die infrastrukturellen und wirtschaftlichen, insbesondere bergbaulichen Belange mit denen des Welterbestatus in Einklang gebracht werden können. Einer frühzeitigen Kommunikation mit der UNESCO kommt dabei besondere Bedeutung zu.
Schließlich soll das Spannungsverhältnis Bergbau-Welterbe mit der internationalen Fachöffentlichkeit am Beispiel der Montanregion Erzgebirge diskutiert werden und unter Beachtung der Ergebnisse eine Antragsevaluierung unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen des zukünftigen aktiven Bergbaus zu erreichen.
Die aktive Begleitung des Verfahrens zur Erarbeitung und Einreichung des gemeinsamen Welterbeantrages erfolgt durch die sächsisch-tschechische Steuerungsgruppe. Diese besteht auf sächsischer Seite aus Vertretern des SMI, des Landesamtes für Denkmalpflege (LfD) und der antragstellenden Region. Die tschechischen Vertreter kommen aus dem dortigen Kulturministerium und der nationalen Denkmalbehörde. Die Steuerungsgruppe wird durch eine national gemischte Arbeitsgruppe fachlich unterstützt.

Bild: In Olbernhau ist mit der Saigerhütte Grünthal ein weitgehend erhaltenes Hüttenwerk zu finden. (Quelle: KJ/Mario Totzauer)
12.07.2013 07:30 (Sonstiges / Kultur)
ERZISTAR am Sachsenring 
(MT) HOHENSTEIN-ERNSTTHAL/ANNABERG-BUCHHOLZ: Neben Pedrosa, Lorenzi oder Rossi ist auch ERZISTAR am Wochenende zu Gast am Sachsenring. Im Rahmenprogram zur Moto-GP präsentieren sich am Freitag (12.07.) und Samstag (13.07.) ca. 21 Uhr auf dem Altmarkt von Hohenstein-Ernstthal jeweils fünf ERZISTAR-Finalisten. Das Publikum darf an beiden Tagen entscheiden wer "Tagessieger" wird.
Beim Stadtfest Aue wird es am 20. Juli auf der Naturbühne im Stadtgarten um weitere Punkte ("Sterne") gebuhlt. Das Motto zum Auer Stadtfest - "Partykarussell" - verspricht einige der bekanntesten Klassiker zum Abfeiern.
Nebenbei ist dort die Jury wieder intensiv gefordert, da jeder Teilnehmer einzeln und öffentlich Lob oder Kritikpunkte ernten wird. (Bildquelle: KJ-Archiv/Christian Schenk)
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weitere Info’s: ERZISTAR
11.07.2013 18:00 (Sport / Kultur)
Transparent mit Fußballmotiv grüßt Auer Gäste 
(MT) AUE: Fußballspieler des FC Erzgebirge Aue grüßen von einem großen Plakat der Künstlerin Antje Henkel-Ludwig mit dem Slogan "Wir kommen aus der Tiefe, wir kommen aus dem Schacht" die Auer Stadtfestgäste und Fußballfans. Befestigt wurde die 4,4 x 8 m große bedruckte Plane am Gebäude Schillerstraße 1-3 der Auer Wohnungsbaugesellschaft. Das leerstehende Gebäude wird derzeit umgebaut und erhält nicht nur eine aufwändige Schönheitskur sondern sogar einen Anbau. Der imposante Gründerzeitbau mit der roten Backsteinfassade wird nach Baufertigstellung ein seniorengerechtes Wohnhaus mit 18 Wohnungen mit Gewerberäumen für einen Pflegedienst.
Das Originalbild der Künstlerin, dessen Motiv nun auf rund 40 Quadratmeter weithin zu sehen ist, kann man übrigens in Kleinformat auch in der Ausstellung besichtigen, die am Sonntag (14.07.), 15:30 Uhr im ehemaligen "Treff" an der Schwarzenberger Straße eröffnet wird. Die Ausstellung unter dem Motto "Treffpunkt Kunst" befasst sich mit Auer Stadtgeschichte(n), Fantasien und Porträts. Gezeigt werden Werke von Antje Henkel- Ludwig, Sergej Assmann, Andreas Stopp, Matthias Richter, Monika Kampczyk, Holm Ludwig und Mahdi Sadeghizadeh. Die Ausstellung ist bis zum Stadtfestsonntag (21.07.) geöffnet. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
10.07.2013 11:00 (Kultur)
Open-Air- Konzert im Rathaushof 
(MT) AUE: "Alles Csárdás" heißt es am Samstag (13.07.) ab 17 Uhr im Auer Rathaushof, wenn die Erzgebirgische Philharmonie Aue im Musiksommer Erzgebirge zum Sommer-Openair-Konzert einlädt.
Mit Bettina Grothkopf als Solistin und Generalmusikdirektor Naoshi Takahashi steht Musik von Johannes Brahms, Johann Strauß, Emerich Kàlman, Liszt, Nico Dostal und Franz Lehàr auf dem Programm.
Der Eintritt beträgt 5 Euro. Sollte es regnen, findet die Veranstaltung im Kulturhaus Aue statt.
10.07.2013 10:00 (Sonstiges / Kultur)
Sommerferieneröffnung "Hast Du Töne?" 
(GG) MARIENBERG: Am 17. Juli wird von 9 Uhr bis 12 Uhr in der Baldauf Villa gesungen, musiziert, getanzt und gespielt. Genau richtig für einen schwungvollen Ferienauftakt!
Mit dabei ist die Kultband Wunderbundt aus Voigtsdorf mit dem Bilder-Buch-Konzert. Spielkumpaney Flickenteppich aus Freital präsentiert und spielt mittelalterliche Instrumente.
Juliane Weinelt und Jan Oelmann von der Folk Musik Schule Halle bringen Liederspiele aus aller Welt mit. Michal Müller aus Varnsdorf spielt Lieder und Songs von Rock bis Pop auf der E-Zither.
Musikclown Lulu aus Dresden hat kunterbunten musikalischen Quatsch im Gepäck. Katja Reither aus Schneeberg tanzt gemeinsam mit den Kindern in die Ferien. Frau Raková und Herr Bro¸ aus Most hingegen lassen wunderschöne Marionetten für die Besucher tanzen und spielen. Außerdem gibt es vom Instrumentenbau bis zum Trommelworkshop jede Menge Mitmachangebote für Groß und Klein.
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weitere Info’s: Baldauf Villa Marienberg
10.07.2013 07:00 (Kultur)
Zentralamerika im König-Albert-Turm 
(MT) GRÜNHAIN-BEIERFELD: Eine neue Fotoausstellung ist im Erdgeschoss des König-Albert-Turmes zu bestaunen. Die Hobbyfotografien Ingrid Ernst aus Bärenstein war mit dem Rucksack durch Zentralamerika unterwegs. Die faszinierendsten Eindrücke und Motive ihrer Entdeckungsreise hielt sie mit der Kamera fest.
Mit ihren Bildern möchte Ingrid Ernst dem Betrachter Menschen, Landschaft und Besonderheiten Zentralamerikas näher bringen.

Bild: Ausstellungsbestandteil (Quelle: KJ/Mario Totzauer)
09.07.2013 08:00 (Kultur)
Ausstellungen in Annaberg-Buchholz 
(MT) ANNABERG/BUCHHOLZ: Auch im Sommer 2013 gibt es in Annaberg-Buchholz sehenswerte Ausstellungen. In der Stadtbibliothek zaubern seit einigen Tagen Comics von Annemarie Espig ein Lächeln auf die Gesichter der Besucher. Die Ausstellung ist ja auch mit "Schmunzelzeit" (Bild) überschrieben.
Im Erzhammer werden ab 20. Juli die Sommerausstellung der Galerie Rasch sowie ab 10. August die Fotografien von Christian Seidler zu besichtigen sein.
Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Mineralienfreunde Annaberg ist im Erzgebirgsmuseum noch bis zum 28. Juli die außergewöhnliche Ausstellung "Mineralien aus dem Erzgebirge und Bodenschätze Sachsens" präsent.
Weiter laufen folgende Ausstellungen: die Sonderausstellung "Die bunte Welt der Digedags" im Frohnauer Hammer, die Schau "Tradition und Moderne - Kunsthandwerk von Gunnar Horatzscheck in der Manufaktur der Träume, die Jahresausstellung "Carlfriedrich Claus und die Künstlergruppe Clara Mosch" im Studienraum Carlfriedrich Claus sowie die Ausstellung "Textile Geschichten" in der Galerie im Ratsherrencafé. (Bildquelle: KJ/Philipp Templin)
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08.07.2013 14:00 (Kultur)
artmontan: Dixieland-Angebot erweitert 
(MT) AUE/MARKERSBACH: Im Rahmen der beliebten artmontan-Dixieland-Konzerte wird es auch im Februar 2014 wieder einen Zusatztermin am Sonntagnachmittag geben. Aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage stehen am 2. Februar 2014, ab 14:30 Uhr, die Limehouse Jazzband und die Berlin Swing Band nochmals auf der Bühne der Markersbacher Kaverne.
1976 gegen den damaligen Trend gegründet, hat sich die Limehouse Jazzband durch gegensätzliche Vielfalt in der Szene einen außergewöhnlichen Ruf erspielt: Trauer trifft Melancholie, Lebensfreude trifft Protest, Verliebtheit und Zuversicht - alles geht ins Herz und bietet dem Publikum einen breiten Querschnitt, der von New Orleans über Swing und Mainstream bis zum Dixieland der 1960er-Jahre reicht.
Die Berlin Swing Band (Bild) komplettiert das Dixieland-Aufgebot. Hoher Spaßfaktor, Virtuosität und Spielfreude sind die Trümpfe, die die Musiker von Jazz-Standards bis zu Pop-Klassikern ausspielen. Bei diversen Sessions kennengelernt, bildet die erst 2012 gegründete Formation den Gegenpol zu den sonst schon recht erfahrenen Künstlern des 2014er artmontan-Aufgebots.
Weitere Informationen und Kartenbestellung unter Tel. 03771 277-1600 oder -1602 bzw. unter www.artmontan.de. (Bildquelle: Veranstalter)
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weitere Info’s: www.artmontan.de
08.07.2013 13:30 (Kultur)
Musikalisches Kinderprojekt 
(MT) AUE: Am Mittwoch (10.07.) wird im Kulturhaus Aue um 16 Uhr das Kinderprojekt "Im Zauber der vier Jahreszeiten" aufgeführt. Dabei handelt es sich um ein musikalisches Märchen von Lucien Adès umrahmt von den "Vier Jahreszeiten" von Vivaldi. Es wirken alle Kinder der Grundschule Auerhammer, der Kindertagesstätte "Kinderland Auerhammer" und die Hortkinder der Einrichtung mit. Die Erzgebirgische Philharmonie spielt die Musik nach Antonio Vivaldi spielt Seit Schuljahresbeginn wird für die Aufführung geprobt. (Bildquelle: Stadtverwaltung Aue)
07.07.2013 11:00 (Kultur)
artmontan trifft artfigura 
(MT) SCHWARZENBERG: Im Rahmen des von der Stadt Schwarzenberg initiierten Kunstprojektes "artfigura" bringt das German Marimba Duo am 30. August den Alten Eisenbahntunnel unter dem Schloss zum Klingen. Auf zwei Marimbas spielen sie ab 19 Uhr Modest Mussorgskis Meisterwerk "Bilder einer Ausstellung".
Das German Marimba Duo spielt als weltweit eines der wenigen Ensembles seiner Art zwei fünfoktavige Marimbas. Auf insgesamt über einhundertzwanzig Palisander-Klangplatten entfachen die Musiker ein Feuerwerk der Emotionen. Mit kurzweiligen Moderationen wird diese "Musik für die Seele" zu einem unvergesslichen Hör- und Sehgenuss: Die faszinierende und zauberhafte Klangwelt der "Riesen-Xylophone" zieht das Publikum unweigerlich in ihren Bann. (Bildquelle: Veranstalter)
07.07.2013 08:00 (Kultur)
Seiffener Museen im Jubiläumsjahr 
(MT) SEIFFEN: Im Jubiläumsjahr 2013 haben die Seiffener Museen die "Geburtstage" zum Anlass genommen, die Entwicklung der Sammlungen und die Besonderheiten und Potenziale der Ausstellungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Dazu wurde beispielsweise im Eingangsgebäude des Freilichtmuseums die Jahresschau "40 JAHRE FREILICHTMUSEUM" installiert. Hier werden noch bis November mit Fotos, statistischen Daten und bauhistorischen Dokumenten der Aufbau der 13 historischen Gebäudekomplexe und die Besonderheiten der musealen Entwicklung dargestellt (Bild).
Zudem ist als Sammleredition ein "Jubiläumsreiter" aus den Museumswerkstätten zu haben. Alle Teile dieses gelben Teddybärs auf einem Schaukelpferd sind natürlich original reifengedreht. Das Freilichtmuseum ist eine Siedlung im Charakter des 19. Jahrhunderts.
Auch im Spielzeugmuseum Seiffen, das am 5. Juli 1953 eingeweiht wurde, ist derzeit eine Sonderausstellung zu sehen. Deren Motto: "60 Jahre Sammlung - 60 Jahre Dokumentation". (Bildquelle: KJ/Mario Totzauer)
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06.07.2013 16:00 (Kultur)
>Weibsbilder<: Ausstellung prämierter Werke 
(MT) LICHTENSTEIN/WAIBLINGEN: Mit einer Vernissage wurde im Daetz-Centrum in Lichtenstein die Ausstellung des Europäischen Gestaltungspreises für Holzbildhauer 2013 eröffnet. Zu sehen sind neben den Siegerskulpturen alle 54 eingereichten Werke aus Deutschland, der Schweiz, Italien und Dänemark, die sich dem Thema >Weibsbilder< widmen.
"Holzbildhauerei ist Ausdruck der Leidenschaft für das Material Holz, die wir bei STIHL absolut nachempfinden können. Als Hauptsponsor dieses Preises möchten wir dazu beitragen, diese Kunstform bekannter zu machen," so Norbert Blania, Abteilungsleiter Markenkommunikation bei STIHL. "Wir freuen uns deshalb sehr über die Ausstellung im Daetz-Centrum, denn als weltweit einziges Kompetenz- und Bildungszentrum für internationale Holzbildhauerkunst ist es dafür geradezu prädestiniert."
Die Ausstellung im Daetz-Centrum läuft noch bis zum 25. August 2013. Im Anschluss sind die Werke vom 2. September bis 26. September 2013 im Rahmen einer Finissage in der Landesvertretung Baden-Württembergs der Europäischen Union in Brüssel zu sehen.
Die herausragendsten Werke wurden in einer feierlichen Preisverleihung am 14. Mai 2013 im Regierungspräsidium Karlsruhe mit dem Europäischen Gestaltungspreises für Holzbildhauer 2013 ausgezeichnet. Den Hauptpreis, gesponsert von STIHL und dotiert mit 5.000 Euro, erhielt Luis Höger für sein Werk "Frauensache." Zum ersten Mal hat auch die Stadt Lichtenstein den Ruth-Leibnitz-Preis im Rahmen des Europäischen Gestaltungspreises 2013 zum Ankauf eines Exponates aus den Preisträgerarbeiten ausgelobt. Dieser ging an Peter Bissig für seine Skulptur "Meistens sind es Engel".
Der Europäische Gestaltungspreis für Holzbildhauer - initiiert durch die Landesinnung der Holzbildhauer Baden-Württemberg - wird alle zwei bis drei Jahre ausgeschrieben.

Bild: Siegerskulptur "Frauensache" von Luis Höger, Gewinner des Hauptpreises STIHL (Quelle: Foto Fabry)
06.07.2013 11:00 (Kultur)
Kurkonzert mit Original Grünhainer Jagdhornbläsern 
(MT) BAD SCHLEMA: Am Sonntag (07.07.) findet um 14:30 Uhr im Musikpavillon am Kurmittelhaus in Bad Schlema ein stimmungsvolles Konzert mit den Original Grünhainer Jagdhornbläsern statt. Das Repertoire der "Original Grünhainer Jagdhornbläser" ist breit gefächert. Jagdsignale, Jagdstücke, Jägerlieder und Folklore beinhalten die Programme der Gruppe.
Der Besuch dieser Veranstaltung ist kostenlos.
06.07.2013 08:00 (Kultur)
Ikonen im Schlettauer Herrenhaus 
(MT) SCHLETTAU: Eine Ikonenausstellung ist ins Herrenhaus im Schlossgelände Schlettau eingezogen. Bis 8. September zeigt die Ausstellung "Ikonenwelten" 20 Ikonen, gemalt von Tatjana Pauly nach alter Tradition. Die Motive: Maria-, Christus- und Heiligendarstellungen, sowie Kirchenfeste. Die Künstlerin arbeitet nach alten griechischen, russischen und bulgarischen Vorlagen. Die Ikonen sind mit Eitempera auf grundiertem Holz gemalt und mit Blattgold verziert.
Tatjana Pauly besuchte von 1983 bis 1988 die Kunstschule in Omsk. Anschließend studierte sie in der russischen Stadt Modedesign. (Bildquelle: Schloss Schlettau)
05.07.2013 10:30 (Kultur)
"Rocky Horror Show" und "Wirtshaus im Spessart" 
(MT) EHRENFRIEDERSDORF/ANNABERG-BUCHHOLZ: Am Wochenende kommen die Erwachsenen bei den Greifenstein-Festspielen auf ihre Kosten: Am Samstag (06.07.) geht es gespenstisch und sehr turbulent zu, wenn sich ab 21 Uhr bei der "Rocky Horror Show" das frisch verlobte Paar Brad und Janet bei Nacht und Nebel nach einer Autopanne in das bizarre Schloss von Frank?n?Furter flüchten und bis zum Ende des Spuks im Morgengrauen ein wahres Höllen-Spektakel durchleben. Und wie bei allen Aufführungen des Kultmusicals üblich, sind daran auch die Zuschauer nicht ganz unbeteiligt...
Am Sonntag (07.07.) führt beim "Wirtshaus im Spessart" ebenfalls eine Panne zu den schlimmsten Verwicklungen: Ein gebrochenes Rad an der Kutsche der Comtesse Franziska von und zu Sandau und ihrem Verlobten, Baron Sperling zwingt sie zur Zwangspause in einem Wirtshaus, wo eine ganze Räuberbande auf sie wartet. Beginn dieser Vorstellung ist 15 Uhr.
Karten für die Vorstellungen auf den Greifensteinen sind erhältlich im Servicebüro Buchholzer Str. 65, 09456 Annaberg-Buchholz bzw. an der Kasse an den Greifensteinen eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. (Bildquelle: KJ-Archiv)
05.07.2013 07:00 (Kultur)
Märchen-Comedy für Erwachsene in Lengefeld 
(MT) LENGEFELD: Märchenhaft komisch wird es am 12. Juli im Kalkwerk Lengefeld. Ab 19 Uhr lädt die Eibenstocker Schön und Biest GmbH im Rahmen der Konzertreihe "ERZtöne"z u dem heiteren Vergnügen mit Musik aus Harem und Hexenküche ein.
Eine brandneue Märchen-Comedy der Extraklasse: das verspricht die Schön & Biest GmbH! Uta, die Erzählerin, und Danny, der Gitarrero, entführen ihr Publikum mit tausendundeiner Fantasie in die Märchenwelt von Orient und Okzident. Der schöne Troubadour und die alternde Diva erzählen nicht nur ihre Geschichten. Sie laden ein zu einer komödiantischen Abenteuerreise für erwachsene Märchenfans mit Witz und Sexappeal - garantiert!
Das Kalkwerk Lengefeld zählt zu den bedeutendsten technischen Denkmalen der alten Bindemittelindustrie in Europa. Hier lässt sich der Abbruch von Kalkstein bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Der komplette Prozess vom Abbau bis zur Steinmehl- und Branntkalkherstellung ist an den originalen Anlagen nachvollziehbar.
Eine Kartenreservierung unter Tel. 03771 277-1600 oder kultur@kreis-erz.de ist aufgrund der begrenzten Plätze unbedingt erforderlich. Weitere Informationen unter www.kultour-erz.de. (Bildquelle: kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises)
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weitere Info’s: www.kultour-erz.de
04.07.2013 18:00 (Kultur)
60 Jahre Spielzeugmuseum Seiffen 
(MT) SEIFFEN: Im Spielzeugmuseum Seiffen ist derzeit die Sonderausstellung "60 Jahre Sammlung - 60 Jahre Dokumentation" zu sehen. Insgesamt 60 einzelne Exponate oder Exponategruppen erzählen, stellvertretend für jedes vergangene Museumsjahr, die Sammlungsgeschichte des Hauses. Der sichtbare Zeitgeist dieser Objekte und die jeweilige Dokumentation der heute mehr als 22.500 Inventarnummern umfassenden Sammlung, sind von besonderem Reiz.
Am 5. Juli 1953 wurde das damalige "Spielzeug- und Heimatmuseum Seiffen" eingeweiht. Zum 60. Geburtstag wird nun mit dem 6. Juli 2013 in der Galerie im Treppenhaus die neue Sonderausstellung "Claus Leichsenring - Buchautor und Bildschnitzer, Männelmacher und Sammler" zu sehen sein.
Ab 12 Uhr schließlich wird am Samstag (06.07.) in einer bunten Programmfolge von Film- und Bildpräsentationen, von Musik und Spielangeboten im Spielzeugmuseum eine kleine öffentliche "Geburtstagsfeier" stattfinden. Regelmäßig wird u.a. bis 18 Uhr durch die Jubiläumsausstellung "60 Jahre Sammlung - 60 Jahre Dokumentation" geführt. (Bildquelle: KJ/Mario Totzauer)
03.07.2013 18:00 (Sonstiges / Kultur)
Kostenlose Ferienlagerplätze für Hochwasseropfer 
(RL) SCHNEEBERG: Die Mitarbeiter des Kinder- und Jugenderholungszentrums (KiEZ) am Filzteich in Schneeberg haben sich etwas Besonderes einfallen lassen. Für Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren, deren Familien vom Hochwasser betroffenen sind und sich nun keinen Urlaub leisten können, gibt es drei kostenlose Plätze für ein Sommerferienlager. Bei Interesse kann man direkt beim KiEZ in Schneeberg anfragen. Telefonisch unter 03772 37050 oder per E-Mail an info@kiezschneeberg.de. (Bildquelle: KiEZ)
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weitere Info’s: www.kiezschneeberg.de
03.07.2013 13:00 (Sonstiges / Kultur)
Kaiser zu Besuch in Sehmatal 
(PT) SEHMATAL: Am 1. Juli besuchte der Kaiser höchstpersönlich den Kaiserhof im Sehmataler Ortsteil Neudorf. Anlass dafür war das zweite Sächsische Märchenfestival. Und die beiden Künstler Jörg Jüsche und Constance Debus sorgten dafür, dass es für die Kindern allerhand zu lachen gab.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Sehmataler Bibliothek & Internettreff. (Bildquelle: KJ/Philipp Templin)
03.07.2013 09:00 (Kultur)
Sommerkonzert in der Klösterlein-Kirche 
(MT) AUE: Die Schwarzwasserperlen Bernsbach laden am 7. Juli, 14:30 Uhr zum 2. Sommerkonzert 2013 in die Klösterlein-Kirche Aue Zelle ein. Unter dem Motto "Grüß dich Gott, mei Arzgebirg" wandern Sie mit Ihnen musikalisch durch unsere wunderschöne Heimat. Es erklingen u. a. Lieder von Anton Günther und Curt-Herbert Richter umrahmt von heiteren Gedichten und Moderationen. Genießen sie den einmaligen brillierenden Gesang der Perlen; sicher können Sie das ein oder andere Lied auch gern mitsingen!
Der Eintritt ist kostenfrei, für eine Spende sind die Veranstalter jedoch sehr dankbar.
30.06.2013 14:00 (Kultur)
artmontan - Programm für 2014 steht fest 
(MT) AUE: Die Künstler, Termine und Spielstätten für die artmontan Kulturtage im nächsten Jahr sind nun mit dem Druck der Programmhefte offiziell. Ab sofort nimmt der kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises telefonisch unter den Nummern 03771 277-1600 bzw. -1602 oder über den Online-Shop der Webseite www.artmontan.de Kartenbestellungen entgegen.
Inhaltlich bauen die artmontan Kulturtage in ihrem 17. Jahr auf Gegensätze. Die ziehen sich nicht nur auf Gefühlsebene magisch an. Auch auf der Bühne beweisen Künstler individuelle Klasse und präsentieren so viele Genres wie vielleicht noch nie zuvor im Rahmen eines artmontan-Jahrs. Im Wechselbad der Gefühle liegt der Reiz: Jede Veranstaltung legt den Fokus auf andere musische Raffinessen.
Den Anfang machen wie gewohnt die beliebten Dixieland-Bands in der Kaverne Markersbach. Die Dixielanders aus Jena (Bild), die drei Musiker von Ladwigs Dixieland Kapelle sowie die Hamburger Limehouse Jazzband und die noch ganz junge Berlin Swing Band bringen vom 30. Januar bis 1. Februar 2014 den Berg und natürlich die Besucher so richtig in Schwung.
Experimentell geht es am 12. April 2014 in den Pöhlaer Zinnkammern weiter. Beim niederländischen Ensemble Kalio Gayo kommt während der musikalischen Reise zwischen Belgrad und Bogota auch schon mal eine Kuhglocke zum Einsatz.
Klassik trifft Rock - das geht nicht? Geht wohl, wie die Musiker der Band Electra beweisen. Die DDR-Kultband ist am 24. Mai 2014 in der Bushalle der RVE GmbH in Annaberg-Buchholz zu Gast. Im Gepäck haben die Musiker nicht nur ihre einzigartigen Songs aus mehr als 40 Jahren Bandgeschichte sondern auch einen 80-stimmigen Chor.
Rhythmen aus einer fernen Welt heizen ein, wenn Taiko-Trommeln und Marimba harmonieren. Percussion in Vollendung - das verspricht das Konzert mit der Elbtonalpercussion. Das äußerst treffsichere Ensemble aus Hamburg schlägt am 20. September 2014 in der Kaverne Markersbach so richtig auf die Pauke.
Fröhlich besinnlich wird es gegen Jahresende. Am 22. November 2014 gastiert mit Julvisor ein Ensemble in der Kaverne Markersbach, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, skandinavische Weihnachtslieder in alle Welt zu tragen. Grünspechte, nämlich die Greenpeckers, bilden an diesem Abend den Gegenpol. Die gestandenen Musiker können ihren Schnabel eben nur schlecht (zurück)halten und touren seit 2009 freudig durch die Lande - mit Musik von der Grünen Insel und von anderswo. Vorsorglich sind an diesem Tag bereits zwei Veranstaltungen geplant. (Bildquelle: kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises)
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weitere Info’s: artmontan
28.06.2013 17:00 (Sonstiges / Kultur)
Buchholzer widmen Friedrich III. ein Theaterstück 
(JED) ANNABERG-BUCHHOLZ: Friedrich der Weise hätte in diesem Jahr seinen 550. Geburtstag gefeiert. Die Buchholzer haben dieses Jubiläum zum Anlass genommen, um sich in die Zeit der Stadtgründung zurückversetzen zu lassen.
Und zwar mit einem historischen Fest und einem eigens für den Kurfürsten geschriebenen Theaterstück. "550 Jahre Friedrich der Weise - Stadtgründer von Buchholz-Retter Luthers" - heißt es und stammt aus der Feder von Matthias Förster. Nach einer spontanen Idee schreibt der Annaberger Anfang des Jahres das Stück, welches die Zuschauer an den Vorabend der Reformation führt.
Matthias Förster - Autor: "Ich hab erst bei der Recherche gemerkt, dass Friedrich der Weise eigentlich einer der bedeutendsten deutschen Fürsten ist. Er gilt ja als Retter Luthers und war mal eine Zeit lang als deutscher Kaiser im Gespräch. Er hat sich für den Bergbau eingesetzt und noch vieles mehr. Und da hab ich erst mal festgestellt, was für eine interessante Persönlichkeit er war und dann schon Blut geleckt. Es war eine ziemlich aufwendige Recherche, die ganzen historischen Fakten müssen ja stimmen."
Inszeniert wurde das Schauspiel von Gerd Schlott und Thomas Kügler. Zwei Monate lang haben sie zwei mal wöchentlich mit 30 Laienschauspieler geprobt. Und auf das Ergebnis freuten sich nicht nur die zahlreichen Zuschauer...
"Ich als Autor kann mich jetzt zurückziehen und mich auf das Stück freuen.", freut sich Förster.
Friedrich der Weise gehört zu den berühmtesten deutschen und sächsischen Persönlichkeiten. Er gilt als Retter Martin Luthers und war eine Zeit lang als deutscher Kaiser im Gespräch.
Die Buchholzer feiern ihn vor allem als Stadtgründer - schließlich war er derjenige, der am 7. November 1501 der Siedlung "St. Katharinenberg im Buchholze" umfassende Rechte erteilte, was der Gründung einer Stadt gleichkam. (Bildquelle: KJ/Benjamin Korb)
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28.06.2013 10:30 (Kultur)
Mit Tom Sawyer in neue Greifenstein-Saison 
(MT) EHRENFRIEDERSDORF/ANNABERG-BUCHHOLZ: Mit der ersten Vorstellung von "Tom Sawyers Abenteuern" am Samstag (29.06.), 15 Uhr und der Premiere "Der Räuber Hotzenplotz" am Sonntag (30.06.), ebenfalls um 15 Uhr, startet das Ensemble des Eduard-von-Winterstein-Theaters in die diesjährige Freilicht-Saison auf den Greifensteinen.
Europas schönste Felsenbühne lockt seine Zuschauer auch in diesem Jahr wieder mit insgesamt drei Premieren und vier Repertoire-Inszenierungen ins Erzgebirge.
28.06.2013 07:30 (Kultur)
"Singen wir heut mit einem Mund..." 
(MT) BEIERFELD: Zu einem Konzert wird am Sonnabend (29.06.), 15 Uhr in der Peter-Pauls-Kirche Beierfeld eingeladen.
Eine der ältesten Klammern zwischen Böhmen und Sachsen ist das revolutionäre protestantische Gesangbuch der böhmischen Brüder. Daraus und aus der liturgisch-konzertanten Kirchenmusik dieser Zeit sowie späterer musikalisch-gesellige "Zeitzeugen" diesseits und jenseits des Erzgebirgskammes bieten der Mechoria Frauenchor aus Erfurt unter Leitung von Andreas Korn,
das CONVIVIUM MUSICUM CHEMNICENSE unter Leitung von Hans-Hermann Schmidt, die Kantoreien aus Grünhain und Beierfeld unter Leitung der Kantoren Frank Thiemer bzw. Ernst-Christian Kreuzritter ein Programm unter dem Motto Böhmen und Sachsen "Singen wir heut mit einem Mund...".
Es erklingen musikalische Weisen u.a. aus dem New Gesängbüchlein der Böhmischen Brü-der (1531) und Annaberger Chorbüchern mit Chor- und Instrumentalmusik von M. Weisse, P.J. Vejvanowsky, Chr. Demantius, CI. Thieme, M. Praetorius, Chr. Graupner.
Eingebunden in das Programm ist eine erste Klangprobe der vom Vogtländischen Orgelbau Thomas Wolf aus Limbach restaurierten Donati-Orgel durch Kantor Ernst-Christian Kreuzritter.
Der Eintrittspreis für das vom Kulturhistorischen Förderverein Beierfeld e.V. organisierte Konzert beträgt für Erwachsene 12 Euro und für Kinder bis 12 Jahre 4 Euro.
Nach dem Konzert wird zu einem offenem Singen und einem vom Verein selbst ausgerichteten Essen in den Pfarrgarten eingeladen.
27.06.2013 07:00 (Sonstiges / Kultur)
Ganzjahrespyramide dreht sich endlich 
(JED) SCHNEEBERG/NEUSTÄDTEL: Für nicht wenige Neustädtler bot der Nachmittag des 25. Juni das Highlight der Festwoche "825 Jahre Neustädtel". Ganz sicher war es aber der Höhepunkt für die Mitglieder des CVJM Schneeberg-Neustädtel. Denn Jürgen Weller vom CVJM enthüllte die neue große "Ganzjahrespyramide" und beendete damit offiziell das Projekt "Natürlich kreativ". Drei Jahre lang hatten sich behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche an dem integrativen Projekt beteiligt. Mehr zur neuen Ganzjahrespyramide sehen Sie ab 5. Juli in einer neuen Ausgabe von "ERZ-TV - Das Magazin". (Bildquelle: KJ/Philipp Templin)
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27.06.2013 06:00 (Sonstiges / Kultur)
"Sommerlicher" Hutzenabend 
(JED) SCHWARZENBERG: Der EZV Schwarzenberg lädt am 28. Juni zum Hutzenabend ein. Das "sommerlich heitere" Programm wird von den Mitgliedern selbst gestaltet. Bei schönem Wetter auf der Terrasse. Am Anfang ist eine Information zu den Gestaltungsplänen des Museums vorgesehen.
Der Beginn ist deshalb 18.00Uhr im Schlossmuseum Schwarzenberg. Bei schlechtem Wetter wird der Hutzenabend in der Gaststätte "Sonne" fortgesetzt.
25.06.2013 15:00 (Sonstiges / Kultur)
Oldtimer besuchen älteste Papiermühle Deutschlands 
(GN/JED) ERZGEBIRGE/ZWÖNITZ: Zu einer Erlebnistour der besonderen Art lud der 1.Chemnitzer Oldtimerclub am 22. Juni ein. Die Tour quer durch Sachsen ist seit Jahren fester Bestandteil im Kalender des Vereins und vieler Oldtimerfans. 70 Teilnehmer gingen bei 23. Auflage in Grüna an den Start. Auf einer beschaulichen Route führte sie der Weg auch ins Erzgebirge in die Bergstadt Zwönitz. Genauer gesagt an die Papiermühle Niederzwönitz. Sie ist die älteste noch funktionstüchtige Papiermühle in ganz Deutschland und damit prädestiniert als Etappenziel einer Oldtimertour. Nachdem die Teilnehmer jede Menge über die Papierherstellung erfahren haben, ging es dann auch schon wieder zurück nach Grüna.
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25.06.2013 09:00 (Sonstiges / Kultur)
"Sommergalerie im Kunsthaus" 
(PT) EIBENSTOCK: Das Kunsthaus in Eibenstock hat den Sommer in seinen Hallen. Unter dem Titel "Sommergalerie im Kunsthaus" gibt es derzeit eine ganz besondere Ausstellung zu sehen. Mit Schnitzereien, Stricksachen, Klöppelarbeiten und vielem mehr lockt die Sommergalerie. Insgesamt sind 52 Aussteller vertreten. Die Stücke wurden dabei nicht von bekannten Malern oder Bildhauern gestaltet, sondern von Hobbykünstlern aus der Region. Das Alter der Aussteller ist dabei genau so unterschiedlich wie deren Stilrichtung. So ist der jüngste Aussteller 13 Jahre alt und die älteste Ausstellerin 81. Ins Leben gerufen wurde die Aktion vom Verein "Soziales Netzwerk für Jugend und Vereine am Auersberg".
Vom 24. bis 28. Juni können Schülergruppen und Vereine die Ausstellung nach Vereinbarung besuchen. Tel.: 037752/899546 oder 037752/50420. Am Samstag, den 29. und Sonntag den 30. Juni steht das Kunsthaus wieder für alle Besucher offen. (Bidlquelle: KJ/Philipp Templin)
25.06.2013 06:00 (Sonstiges / Kultur)
Buchholzer feiern Stadtgründer 
(JED) ANNABERG-BUCHHOLZ: Friedrich der Weise hätte am Nachmittag des 22. Juni seine helle Freude gehabt - zahlreiche Menschen waren auf dem Buchholzer Marktplatz gekommen, um seinen 550. Geburtstag zu feiern. Und das mit guten Grund, denn die Buchholzer haben dem bekannten Sachsen praktisch ihre Geschichte zu verdanken.
Am 7. November 1501 erteilte Friedrich der Weise der seit etwa 1495 bestehenden Siedlung "St. Katharinenberg im Buchholze" umfassende Rechte, was der Gründung einer Stadt gleichkam. Außerdem förderte er die Entwicklung der Stadt über einen langen Zeitraum.
Für dieses Engagement dankten die Buchholzer ihm mit einem eigens für ihn geschriebenen Theaterstück.
Vom einzigen Denkmal Friedrichs des Weisen in Deutschland hatte man übrigens einen guten Blick auf das Geschehen am Rathausplatz, denn es steht - wie sollte es auch anders sein - in Buchholz.

Bild: Das Theaterstück führte die Zuschauer zurück in die Zeit der Stadtgründung und an den Vorabend der Reformation. Unter anderem traten Friedrich der Weise, die Reformatoren Friedrich Mykonius und Georg Spalatin, der Ablassprediger Johann Tetzel sowie Buchholzer Bergleute, Bergmeister und Bergvögte auf. (Quelle: KJ/Benjamin Korb)
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24.06.2013 08:00 (Sonstiges / Kultur)
Einmalige Einblicke im Pochwerk 
(RL) NEUSTÄDTEL: Im Technischen Museum "Siebenschlehener Pochwerk" in Schneeberg Neustädtel bieten sich derzeit einmalige Einblicke. Der Pochstuhl wurde im unteren Bereich freigelegt - normalerweise sind die Balken dort in den Boden eingelassen. Die Freilegung war notwendig geworden, nachdem ein Befall von Hausschwamm festgestellt wurde. Die befallenen Hölzer und der Lehmboden wurden sachgerecht entsorgt. Die Konstruktion des Pochstuhls wird von der Neustädtler Zimmerei Albert & Haußner ausgeführt. Um eine längere Lebensdauer zu gewährleisten, findet für die im Bodenbereich stehenden Teile Eichenholz Verwendung. Da die Stempeln bei Betrieb hohe Schwingungen erzeugen, ist die Anlage zur Dämpfung etwa 1,75 Meter tief in Lehmboden gesetzt. Das Pochwerk hat während der Konstruktionsarbeiten durchgehend für Besucher geöffnet. (Bildquelle: Stadtverwaltung)
23.06.2013 17:30 (Kultur)
OSTRALE '013 - zeitgenössische Kunst im Aufbruch 
(GG/JED) DRESDEN: Welche Macht hat Kunst zur Überwindung sozialer, kultureller und gesellschaftlicher Grenzen? Unverwechselbar und vielgestaltig präsentiert die OSTRALE '013 unter dem Motto "wir überschreiten den rubikon" zum siebenten Mal in Folge das gesamte Spektrum zeitgenössischer Kunst.
Vom 5. Juli bis 15. September werden im Dresdner Ostragehege und an anderen ausgewählten Orten der Stadt von internationalen Kuratoren in der zusammengestellten Exposition wichtige Positionen in- und ausländischer Künstler präsentiert. Neben den Workshops,
die in diesem Jahr das Thema "Inklusion" aufgreifen, können die Besucher im "Atelier der
Dinge" auch selbst kreativ werden. Unweit vom historischen Zentrum der Elbestadt bietet das ehemalige Schlachthofgelände zudem ein reizvolles Ambiente entlang der Elbe.
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weitere Info’s: OSTRALE '013
23.06.2013 14:30 (Sonstiges / Kultur)
Historische Fotos anlässlich 825 Jahre Neustädtel 
(RL) SCHNEEBERG: Eine Ausstellung, die besonders die Neustädtler interessieren dürfte, läuft noch bis 14. Juli im Schneeberger Museum für Bergmännische Volkskunst. Passend zu den Feierlichkeiten "825 Jahre Neustädtel" werden historische Darstellungen und Fotos gezeigt. Darunter Bilder von erzgebirgischen Malern und Grafikern, wie Werner Kempf, Gerhard Vogel oder Alfred Hofmann-Stollberg. Historische Ansichten auf Postkarten und Fotos laden ein, ein bisschen in alten Zeiten zu schwelgen. Wer Ortskenntnis besitzt, wird erstaunt sein, wie sich damals und heute unterscheiden. Die Exponate stammen aus dem 19., insbesondere die Fotos aus dem 20. Jahrhundert. Viele Leute der älteren Generation werden sicher so manch Vergessenes wiederentdecken. Auch Feldpostkarten von Neustädtlern an Neustädtler aus dem 1. Weltkrieg und einige Sachzeugen zur Geschichte Neustädtels stehen bereit. Das Museum für bergmännische Volkskunst ist Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
22.06.2013 17:00 (Kultur)
Ständchen für "10 Jahre Literaturpreis Kammweg" 
(KB) SCHWARZENBERG/FLÖHA: Sieger spielen für Gewinner. So geschehen bei der Preisverleihung des Literaturwettbewerbes Kammweg am 9. Juni im Schloss Schwarzenberg. Dabei gab es bei dieser Veranstaltung noch mehr Gewinner als nur die Preisträger. Neben den drei ausgezeichneten Nachwuchsschriftstellerinnen - Claudia Herold, Cristina Zehrfeld und Claudia Dietze - gehört auch das Akkordeonensemble "TastSinn" (Bild) der Mittelsächsischen Musikschule dazu. Das Ensemble gewann erst kürzlich den 1. Preis beim World-Music-Festival für Akkordeon und Harmonika 2013 in Innsbruck. Der größte Gewinner an diesem Nachmittag war aber der Literaturpreis Kammweg selbst. Nach 10 erfolgreichen Jahren hat sich der Wettbewerb etabliert und ist auch weit über das Erzgebirge hinaus von Bedeutung.
Landrat und Vorsitzender des Kulturkonventes des Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen Frank Vogel blickte in einer Rede auf die Entwicklung des Kammwegs zurück.
Ab dem Jahr 2005 wurden im Rahmen des Literaturwettbewerbes auch Textwerkstätten zur Förderung der Preisträger und anderer Wettbewerbsteilnehmer durchgeführt. 2008 erfolgte durch Entstehung des erweiterten Kulturraumes Erzgebirge-Mittelsachsen eine Ausweitung der Ausschreibung bis ins Osterzgebirge, Mittelsachsen und das böhmische Erzgebirge.
Die Ausschreibung für 2014 wird wieder im Genre Lyrik erfolgen. (Bildquelle: KJ/Karsten Blechschmidt)
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siehe auch: 10 Jahre Literaturpreis "Kammweg" - Die Sieger '13
weitere Info’s: Zum Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen
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21.06.2013 17:00 (Kultur)
Bläserphilharmonie Thum steht große Aufgabe bevor 
(JED) THUM: Als die Bläserphilharmonoe Thum den 23. Thumer Orchestertreff mit ihrem Auftritt beendet haben, standen sie als "Inoffizieller Deutscher Meister auf der Bühne". Diesen Titel haben sie sich Mitte Mai beim Deutschen Musikfest in Chemnitz erspielt. (Bild)
Rico Müller - Vereinsvorsitzender "Jugendblasorchester der Stadt Thum": "Wir haben dort mit allen drei Ensembles teilgenommen, speziell auch mit der Bläserphilharmonie. Wir haben am Wertungsspiel teilgenommen und haben sehr gut abgeschnitten. Wir sind in der Höchststufe angetreten, gemeinsam mit mit elf weiteren Orchestern gemeinsam. Drei davon haben das Prädikat "hervorragend" erzielt. Und wir sind sehr stolz, dass die Bläserphilharmonie Thum die höchste Punktzahl dort erreichen konnte und wir uns somit inoffiziell als deutscher Meister betrachten können."
Mit 93,7 Punkten von 100 möglichen erreichte die Bläserphilharmonie Thum das insgesamt beste Resultat der teilnehmenden Ensembles.
Und wenn es nach den jungen Musikern geht, will man diesen Erfolg im Juli sogar noch krönen.
"Musikalisch gesehen, haben wir vielleicht jetzt das größte - für einen Musiker - Projekt vor uns. Das ist die inoffizielle Weltmeisterschaft in Kerkrade die Mitte Juli stattfinden wird, wo unsere Bläserphilharmonie teilnimmt. Wir fahren jetzt allerdings nicht hin mit der Zielsetzung, auf das Podium zu kommen, sondern für uns zählt der olympische Gedanke: 'Dabei sein, ist alles'. (...) Wir sind sehr froh, dass wir Sachsen, das Erzgebirge und unsere Stadt Thum dort vertreten können. Ich darf versprechen, die Jungs und Mädchen werden alles geben, um mit einem sehr guten Ergebnis wieder hier ins Erzgebirge zurück fahren zu können.", freut sich Müller. (Bildquelle: JBO Thum e.V.)
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weitere Info’s: Zum Verein "Jugendblasorchester der Stadt Thum"
21.06.2013 09:00 (Medien / Kultur)
Mit "Moment mal!" in den Sommer  
(KJ) BEIERFELD: Unsere kulturinteressierten Zuschauer kommen mit dem aktuellen Programm wieder voll auf ihre Kosten. Mit der 5. Ausgabe von "Moment mal! Kultur im Erzgebirge" 2013 beleuchten wir in dieser Woche wieder den Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen. Mit Kamera und Mikrofon waren wir Sie dabei, als auf Schloss Schwarzenberg die große Jubiläumsveranstaltung zu "10 Jahre Literaturpreis Kammweg" stattfand. Außerdem haben wir den kleinen Künstlern zum 10. Kinder- und Jugendkunstsymposium des kul(T)our-Betriebes beim Werkeln über die Schultern geschaut und wir waren in Bärenstein, bei einer ganz besonderen Buchlesung dabei. Das alles und noch vieles mehr gibt es in der aktuellen Ausgabe ab heute im TV und in der Mediathek.
"Moment mal! Kultur im Erzgebirge!" ist im Programm des KabelJournals immer zu jeder ungeraden vollen Stunde - außer 9 und 11 Uhr - zu sehen.

Bild: KabelJournal produzierte in den vergangenen Wochen bereits die fünfte Folge des Kulturmagazins; Nach der kommenden Juli-Ausgabe geht das Magazin zunächst in die Sommerpause - im September geht es dann aber weiter mit "Moment mal! Kultur im Erzgebirge". (Quelle: KJ/Benjamin Korb)
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weitere Info’s: Zur Mediathek "Moment mal! Kultur im Erzgebirge"
20.06.2013 17:00 (Wirtschaft / Politik / Kultur)
Ahoj Sousede! - Gemeinsame Mitte für Nachbarn 
(DTPA/FM) BÄRENSTEIN/VEJPRTY: Zur Öffnung des Grenzübergangs Bärenstein/Vejprty (Weipert) 2005 für Fahrzeuge lag das Projekt "Gemeinsame Mitte" noch tief in der Schublade. Mitte 2013 ist der Kontrollpunkt Geschichte und das Projekt Realität. Bärenstein und Weipert haben anstelle der Zollgebäude ein neues "grenzenloses" Zentrum. Nach zwei Jahren Bauzeit ist das internationale Ziel-3-Projekt "Gemeinsame Mitte Bärenstein-Weipert" vollendet. Das entlang der deutsch-tschechischen Grenze einmalige Vorhaben wurde von der EU mit 3,4 Millionen Euro gefördert. Am 15. und 16. Juni wurde das neue Zentrum feierlich eingeweiht.
Großen Anteil an dem Geschaffenen haben Weiperts Bürgermeisterin Jitka Gavdunova und ihr Bärensteiner Amtskollege Bernd Schlegel. Beide bekamen für ihr grenzüberschreitendes Engagement - nicht nur bei diesem Projekt - 2012 den "Preis der Euroregion Erzgebirge" verliehen. Jitka Gavdunova, Bürgermeisterin von Vejprty: "Ich bin zufrieden, dass so viele Leute gekommen sind, ich denke, die Leute sind auch zufrieden, und das Projekt "Gemeinsame Mitte" gefällt auch ihnen. Das ist sehr für wichtig für Bürgermeister. Sie machen es nicht für sich, sondern für die Leute."
In den letzten vier Jahren wurden Brachflächen entlang der Grenze beseitigt. Wo einst ein Schlagbaum Menschen trennte, steht nun eine Brücke und ein Pavillon für Ausstellungen, Vorlesungen und Konzerte. Die "Gemeinsame Mitte" soll natürlich auch Touristen "festhalten", die bislang durchfuhren. Bernd Schlegel, Bürgermeister von Bärenstein: "Ich bin mir im Klaren darüber, dass wir mit der Fertigstellung dieses Areals nur ein Teilziel erreicht haben, uns es jetzt darauf ankommt, dieses Areal mit Leben zu erfüllen, die Kontakte zur Nachbargemeinde zu vertiefen, und einen gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum zu schaffen. Und das wird uns nur gemeinsam gelingen."
Ideen für die weitere Belebung gibt es reichlich, zum Beispiel für ein gemeinsames Weihnachtsfest und ferner auch ein deutsch-tschechisches Bierfest.

Bild: Blick von der tschechischen Seite auf die "Gemeinsame Mitte" von Bärenstein und Vejprty. Mit einem Volksfest wurde das Areal feierlich eingeweiht. (Quelle: KJ/Ruben Löffler)
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siehe auch: Bärenstein und Weipert rücken weiter zusammen
Euroregion Erzgebirge ehrt Bürgermeister
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20.06.2013 10:00 (Kultur)
Botanischen Wanderung nach Königsmühle  
(JED) SCHWARZENBERG/KÖNIGSMÜHLE: Das GRÜNE Bürgerbüro der Landtagsabgeordneten Annekathrin Giegengack in Schwarzenberg führt am 23. Juni eine botanische Wanderung mit dem Biologen Kendy Kretzschmar nach Königsmühle (CR) durch.
Der kleine, ehemals deutsche Ort inmitten unberührter Natur, bestückt mit romantischen Ruinen, ließ im vergangenen Sommer aufhorchen, als dort am Fuße des Klinovec/Keilberges auf Initiative des bekannten Kulturhistorikers Petr Miksicek ein tschechisch-deutsches LandART-Festival veranstaltet wurde.
Zum ersten Mal wurde dieser kleine, in Tschechien gelegene Weiler mit seiner wechselvollen und tragischen Historie von Künstlern in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt.
Doch gerade Dank dieser Geschichte findet man dort heute ein Biotop besonderer Güte vor. Da die Gebirgswiesenblüte ihrem Zenit entgegen geht, werden dem Wanderer zahlreiche botanische Kostbarkeiten offeriert.
Auch Buchautorin Rosemarie Ernst aus Oberwiesenthal, die während des Krieges in Königsmühle geboren wurde, wird diese geführte Wanderung begleiten, die zunächst über den alten Friedhof von Loucna/Böhmisch-Wiesenthal zum Grab des böhmischen Erzgebirgsmalers Gustav Zindel führt.
Alle Interessierten werden gebeten, sich am 23. Juni um 10.00 Uhr, direkt am Fußgänger-Grenzübergang nach Loucna/Böhmisch Wiesenthal einzufinden. (Bildquelle: Veranstalter)
19.06.2013 11:00 (Politik / Kultur)
Gedenken an Opfer des Volksaufstandes 
(RL) AUE: Am 17. Juni fand am Ehrenmal an der Bockauer Straße in Aue eine kleine Gedenkfeier für die Opfer des Arbeiteraufstandes vom 17. Juni 1953 statt. Vor 60 Jahren gingen Hunderttausende Arbeiter auf die Straße, um für mehr Freiheit und Demokratie zu demonstrieren. Schon kurz nach Gründung der DDR war das Volk unzufrieden mit der SED-Regierung, die erhoffte Freiheit bekam man erst viele Jahre später im Zuge der Friedlichen Revolution. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen.
Oberbürgermeister Heinrich Kohl und Pfarrer Christoph Stender mahnten in ihren Reden, dass die erkämpfte Freiheit heute oftmals nicht mehr wahrgenommen werde.
Reservisten legten anschließend einen Kranz nieder. Zur Gedenkfeier waren auch einige Politiker und Stadträte gekommen. Der Posaunenchor der Kirchgemeinde St. Nicolai in Aue sorgte für musikalische Umrahmung. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
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19.06.2013 08:00 (Sonstiges / Kultur)
Richtfest für Mini-Förderturm 
(JED) OELSNITZ/ERZGEBIRGE: Großer Förderturm - kleiner Förderturm - Am Bergbaumuseum Oelsnitz entsteht ein Spielplatz für kleine Bergbau-Interessierte. Bereits im letzten Herbst hat man mit der Gestaltung des Bergbau-Spielplatzes begonnen; jetzt konnte man am Förderturm bereits Richtfest feiern. Mit dabei waren natürlich die Kinder der Kita "Naseweis". Diese hatten auch die Idee für einige Elemente; darunter auch der Förderturm. Ein Tunnelsystem zum Entdecken gibt es bereits. Das Kinderbergwerk soll dazu beitragen, dass Kinder den früheren Bergbau in der Region spielerisch verstehen lernen. Schon Anfang Juli soll die etwas andere Spiellandschaft komplett fertiggestellt sein. (Bildquelle: Kanal Eins)
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18.06.2013 17:00 (Kultur)
Über 120 junge Künstler auf Schloss Schwarzenberg 
(RL) SCHWARZENBERG: Teilnehmerrekord beim 10. Kinder- und Jugendkunstsymposium. Pünktlich zum zehnten Geburtstag haben sich auf Schloss Schwarzenberg so viele junge Künstler, wie noch nie, getroffen. Ob Maler, Schnitzer, Klöpplerinnen oder Pappmachékünstler, an allen Stationen war wieder reger Betrieb. Insgesamt nahmen 123 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Erzgebirgskreis teil, aber auch eine Schülerin aus Döbeln, eine aus Weimar und sogar eine russische Austauschschülerin waren am dritten Juniwochenende beim Kinder- und Jugendkunstsymposium mit dabei.
Besonders großen Zulauf hatte in diesem Jahr die Malerei erhalten - allein 80 junge Künstler haben den Pinsel geschwungen. Schnitzer gab es etwas weniger. Diese konnte man gleich beim Ankommen auf Schloss Schwarzenberg im Hof bei ihrer Arbeit beobachten. Unter den Schnitzern waren auch einige Mädchen. Ausschließlich Mädchen gab es an der Station Klöppeln. Bewundernswert war deren Fingerfertigkeit im Umgang mit den Klöppeln. Einige Kinder haben sich auch fürs Basteln entschieden. Dabei konnte jeder ein Einzelwerk aus Pappmaché modellieren. Und zum Schluss fertigte man noch eine Gemeinschaftsarbeit an.
Das dreitägige Symposium war nicht nur im Hinblick auf den Teilnehmerrekord ein Riesenerfolg für die Organisatoren der Volkskunstschule des kul(T)our-Betriebes des Erzgebirgskreises, auch das bombastische Wetter erfreute alle Mitwirkenden. Passend zum Wetter lautete das Thema des 10. Kinder- und Jugendkunstsymposiums: "Was knospet und blühet auf der Wiese - Pflanzen in voller Pracht". (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
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18.06.2013 16:00 (Kultur)
Lößnitz präsentiert 775 Jahre Geschichte 
(FM) LÖSSNITZ: Lößnitz ovale Anlage (Bild) innerhalb der einstigen Stadtmauern ist auch heute noch gut zu erkennen. Auch sonst hat die Stadt an der Salzstraße, die zu den ältesten des Erzgebirges gehört, einiges an besonderer Geschichte zu bieten. Statt des traditionellen Salzmarktes wurde 2013 aber der 775-jährige Geburtstag gefeiert. Zu den Höhepunkten zählte natürlich der Festumzug am 16. Juni, dem Abschlusstag der Festwoche. In über 100 Bildern wurde die Geschichte von der Besiedlung über die Erlangung des Salzprivilegs und etlicher großer Stadtbrände bis hin zur Einweihung der Erzgebirgshalle in der "Neuzeit" lebendig. Auch mit dem Wetter hatten die 1500 Teilnehmer zusammen mit den vielen Tausend Gästen das nötige Glück für eine solche Großveranstaltung. Es gab zwar erneut Wetterwarnungen, aber diese bezogen sich "nur" auf die nach dem Festumzugs-Wochenende zu erwartende noch größere Hitze...
Bildquelle: KJ/Benjamin Korb
18.06.2013 12:00 (Sonstiges / Kultur)
Musik und Literatur im Rittersaal 
(JED) SCHLETTAU: "Musik und Literatur" verbindet seit Jahren die gleichnamige Veranstaltungsreihe im Rittersaal des Schloss Schlettau. Unter dem Titel "Tänze - Suiten - Gesänge" versprach man am 13. Juni einen vielfältigen Kulturabend. Erfüllen wollten dieses Versprechen der Solotrompeter der Staatskapelle Dresden, Tobias Willner und der Organist der Dresdner Kreuzkirche, Holger Gehring. (Bild) Sie spielten Werke von Komponisten aus fünf Jahrhunderten.
Für den Literaturbeitrag sorgte Gerd Schlott. Der Schauspieler lass Texte von Gotthold Ephraim Lessing und unterhielt die Gäste mit seinem Beitrag mindestens genauso gut. Die nächste Veranstaltung der Reihe "Musik und Literatur im Rittersaal" findet am 12. September statt. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
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weitere Info’s: Schloss Schlettau
17.06.2013 17:00 (Wirtschaft / Politik / Kultur)
Johann?stadt enthüllt Gedenktafel 
(BeK) JOHANNGEORGENSTADT: Anlässlich des 60. Jahrestages der Demonstration gegen den Abriss des historischen Johanngeorgenstadt wurde am 16. Juni in der Bergstadt eine Gedenktafel feierlich enthüllt. Am Standort des alten Rathauses soll diese an die Demonstration von 1953 erinnern und zugleich eine Mahnung an das damalige Leid sein. Neben Bürgermeister Holger Hascheck, Siegfried Ott, dem Stifter der Gedenktafel, Konrad Fenzl, Vorstand des Wirtschafts- und Gewerbeverein Johanngeorgenstadt e.V. und zahlreichen Johanngeorgenstädtern, nahm auch der Präsident des Sächsischen Landtags, Matthias Rößler an der Veranstaltung teil. (v.l.n.r.)
Musikalisch umrahmt wurde diese von den Posaunenchören der evangelischen und landeskirchlichen Gemeinschaft sowie dem Chor des Erzgebirgszweigvereins. (Bildquelle: KJ/Benjamin Korb)
17.06.2013 16:00 (Kultur)
Schnitzerheim Neustädtel wird zum Rasthof 
(JED) NEUSTÄDTEL: Der Schneeberg Ortsteil "Neustädtel" feiert vom 23. bis 30. Juni seinen 825. Geburtstag. Auch die Neustädtler Schnitzer bringen sich in das bevorstehende Ortsjubiläum ein. Dabei hatten die Mannen um Maik Stephan eine tolle Idee, welche sie in der Festwoche natürlich auch in die Tat umsetzen wollen. So wird es während der Festwoche bei gutem Wetter am Schnitzerheim, dem Domizil der Neustädtler Schnitzfreunde, den "Rasthof" geben. Wer nach einer Wanderung durch die Neustädtler Bergbaulandschaft, einem kleinen Spaziergang durch unser geschmücktes Neustädtel oder auch nach einem stressigen Arbeitstag Durst haben oder einen "kleinen" Hunger verspüren sollte, der sollte seine Marschroute oder seinen Heimweg unbedingt so planen, dass man am "Rasthof" am Schnitzerheim vorbeiführt.
Geöffnet hat der Rasthof bei gutem Wetter in der Festwoche von Montag bis Donnerstag ab 16 Uhr auf dem Platz zwischen Schnitzerheim und Pestalozzi-Grundschule. Auch eine Öffnung am Sonntag zum Festumzug ist in Planung. (Bildquelle: Verein "825 Jahre Neustädtel" e. V)
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weitere Info’s: Zum Festprogramm
17.06.2013 08:00 (Sonstiges / Kultur)
Bahnhofsfest am Museumsbahnhof Walthersdorf 
(JED) SCHWARZENBERG/ANNABERG-BUCHHOLZ: Am 22. und 23. Juni gehen die historischen Züge der EAB zum dritten Mal in diesem Jahr auf die Reise. Im Mittelpunkt steht dann das Bahnhofsfest am Museumsbahnhof Walthersdorf unter dem Motto "Crottendorf stellt sich vor".
Kleine und große Eisenbahnfans können sich an beiden Tagen jeweils von 13 bis 17 Uhr auf eine bunte Unterhaltung freuen. Der Museumsbahnhof steht zur Besichtigung offen, wie immer gilt: Eintritt frei. Das Familienzentrum Crottendorf e. V. bietet Spiel und Spaß, Kinderschminken und Basteln an, mit einer Spielbahn stellt sich der Modelleisenbahnclub Cunersdorf/Crottendorf e. V. vor. Eisenbahnverein Bahnhof Schlettau e. V., die Erzgebirgsbahn, der Tourismusverband Erzgebirge e. V. und der VSE sind mit Infoständen vor Ort.
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weitere Info’s: Zum Internetauftritt der Gemeinde Crottendorf
17.06.2013 06:00 (Sonstiges / Kultur)
Goetheabend in Bad Schlema  
(JED) BAD SCHLEMA: Am 20. Juni, 19:15 Uhr Uhr findet im Hotel "Am Kurhaus"in Bad Schlema ein Goetheabend statt. Er behandelt das Thema: Leben und Werk Theodor Fontanes, seine Beziehung zu Goethe und dessen Werk. Referent ist Prof. Dr. Dietmar Schubert aus Zwickau. Veranstalter ist die Ortsvereinigung Aue-Bad Schlema der Goethe-Gesellschaft Weimar.
16.06.2013 17:00 (Wirtschaft / Kultur)
Klöppelschule mit extravaganter Idee 
(RL) ZSCHORLAU: Im Zuge der Feierlichkeiten 800 Jahre Zschorlau hat sich die Klöppelschule in Zschorlau etwas ganz besonderes ausgedacht. Die Kinder und Frauen der Schule haben in einem großen Klöppelbild, einzelne Wahrzeichen der Gemeinde Zschorlau sowie deren Ortsteile Albernau und Burkhardtsgrün vereint. Zur Eröffnungsfeier wird dieses dann an den Ort übergeben. Die Einzelbilder zeigen z. B. den Mond als Wahrzeichen der Mondputzergemeinde, das legendäre Dreieckrennen, den Förderturm des Türkschachtes, das Logo der Herberge Burkhardtsgrün oder auch drei symbolische Kreuze für das bekannte Passionsspiel, welches zu Ostern aller fünf Jahre viele Besucher anlockt. An dem Bild haben sieben Kinder und zehn Frauen mitgearbeitet. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
16.06.2013 11:00 (Sonstiges / Kultur)
Die Silberstraße und ihre Geschichten 
(JED) BAD SCHLEMA: Am 27. Juni können Interessierte bei einem Vortrag im Kurhotel "Bad Schlema", Markus-Semmler-Str. 73, um 19.00 Uhr unterhaltsamen Geschichten rund um die Ferienstraße Silberstraße lauschen. Wie ein silbernes Band führt die Ferienstraße durch die schöne Mittelgebirgslandschaft des Erzgebirges und leitet die Besucher zu wichtigen Stätten, welche durch Bergbau und Montanindustrie geprägt wurden. Der Bergbau und die Hüttenindustrie waren die wichtigste Grundlage für die Entwicklung moderner Industrieunternehmen in Sachsen, welche auch heute noch einen guten Namen in der Welt haben.
Während des circa einstündigen Vortrages begleiten die Teilnehmer der Veranstaltung Hermann Meinel (Bild; KJ-Archiv) in einer Bilderreise auf dem ersten Wegstück der Silberstraße, beginnend in Zwickau bis nach Annaberg. Während des Vortrages sind interessante Details zu Geschichte und Tradition des Erzgebirges zu erfahren. Der Vortrag versteht sich außerdem als Hinweis für mögliche Ausflugsziele für Kurgäste und Besucher der Region. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
15.06.2013 15:00 (Sonstiges / Kultur)
ERZtöne in Zschorlau und Zwönitz 
(GG) ZSCHORLAU/ZWÖNITZ: Der kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises präsentiert mit der Konzertreihe "ERZtöne" musikalische Schätze: Solokünstler und kleine Künstlerensembles werden in technischen Anlagen der Bergbaugeschichte sowie besonderen historischen Gebäuden in Szene gesetzt. Pünktlich zur Zschorlauer 800-Jahr-Feier findet das zweite Konzert der diesjährigen "ERZtöne" am 19. Juni um 19:00 Uhr im Besucherbergwerk St. Anna Fundgrube am Freudenstein statt. Der Eintritt beträgt 13 Euro und für Kinder bis 14 Jahren 10 Euro. Im Technischen Museum der Papiermühle Zwönitz präsentieren "Stella & Ma Piroschka" (Bild) am 28. Juni ihr Programm "Musik zur Mitternacht" - ab 19 Uhr wird dann Bekanntes und Neues aus der jiddischen Musik zu hören sein. Der Eintritt beträgt 13 Euro und für Kinder bis 14 Jahren 10 Euro. (Bildquelle: Veranstalter)


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weitere Info’s: kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises
15.06.2013 12:00 (Sonstiges / Kultur)
Musik im Park der Baldauf Villa 
(AT) MARIENBERG: Zum Konzert im Park lädt am 22. Juni die Baldauf Villa Marienberg. Ab 20 Uhr spielt das Duo FFRIEND `N FELLOW.
Nach einer Zeit der kreativen Pause kehrt die Band mit ihrem neuen Programm wieder auf die Konzertbühnen zurück.
Im Mittelpunkt ihres neuen Programmes stehen neben den obligatorischen Dauerthemen wie Liebe, Verlust und Hoffnung auch die Themen unserer neuen virtuellen Welt des Internet.
Das Duo FRIEND `N FELLOW wurde 1991 von der Sängerin Constanze Friend und dem Gitarristen Thomas Fellow ins Leben gerufen und spielte seitdem weit über 1000 Konzerte in Europa, Asien und den USA . Ihr unvergleichlich transparenter Klang, ihre überbordende Intensität auf der Bühne und die einzigartige musikalische Melange aus Jazz, Blues und Soul sind die Geheimnisse ihres nun bereits seit zwei Jahrzehnte andauernden Erfolgs. (Bildquelle: Kul(T)our-Betrieb der Erzgebirgskreises)
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weitere Info’s: Zur Band
Veranstaltungskalender der Baldauf Villa Marienberg
15.06.2013 08:00 (Kultur)
Heimatabend mit "Kuhlbröckle" 
(GG) ZWICKAU: Am 20. Juni ist der Heimatabend des Erzgebirgszweigvereins Zwickau, im Hotel ACHAT, dem Mundartschriftsteller und Gustav Nötzold gewidmet. Der in Cainsdorf geborene Mundartdichter ist besonders durch seine "Kuhlbröckle" bekannt geworden. Sie enthalten Anekdoten und Geschichten aus dem Alltag der Zwickauer Bergleute. Beginn ist 19.00 Uhr.
14.06.2013 17:00 (Politik / Sonstiges / Kultur)
Gedenken an Volksaufstand vor 60 Jahren 
(RL) ANNABERG-BUCHHOLZ: Den Volksaufstand der Arbeiter in der DDR vor 60 Jahren greift die aktuelle Sonderausstellung im Annaberg-Buchholzer Rathaus auf. Unter dem Titel "Der Volksaufstand des 17. Juni 1953 - Wendepunkt des DDR-Kirchenkampfes?, beleuchtet die Schau konkret die Verfolgung der Kirche in der DDR.
Annabergs Oberbürgermeisterin Barbara Klepsch eröffnete die Ausstellung und mahnte zum Gedenken an die Opfer des Aufstandes, bei dem am 17. Juni 1953, an 700 Orten, Hunderttausende DDR-Bürger auf die Straße gingen. Ihr Ziel: Freiheit und Demokratie. Die DDR-Führung ließ den Aufstand an zahlreichen Orten blutig niederschlagen. Es kam in der Folge zu 75 Todesopfern. Etwa 6000 Bürger wurden damals verhaftet.
Ebenso wie die Aufständischen war auch der christliche Glaube dem kommunistischen Regime ein Dorn im Auge. Kirchenleute wurden im Vorfeld der Unruhen massiv bekämpft. So gedenkt man in der Ausstellung etwa auch dem Buchholzer Pfarrer Albin Drechsler, welcher auf offener Straße verhaftet und ins Zuchthaus nach Zwickau gebracht wurde.
Einer, der von mehr als 60 inoffiziellen Mitarbeitern der Stasi bespitzelt wurde, ist Dr. Edmund Käbisch, Zwickauer Dompfarrer in Ruhestand. Er hat die Ausstellung erstellt und die Thematik des Kirchenkampfes über Jahre hinweg recherchiert. Bei der Umsetzung wurde er er von zahlreichen Sponsoren und Schülern unterstützt.
Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung hielt Dr. Edmund Käbisch (Bild) einen Vortrag zum SED-Kirchenkampf - wie man versuchte, die Kirche in der DDR einzuschränken. (Quelle: KJ/Ruben Löffler)
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14.06.2013 10:00 (Sonstiges / Kultur)
Trabantfahrer in Likörfabrik 
(RL) LAUTER: Wer am 12. Juni an der Firma Lautergold vorbeiging, hat sicherlich nicht schlecht gestaunt - Denn der ganze Hof war mit guten alten Trabis vollgeparkt. Und das hatte natürlich einen Grund. Die Trabi-Tour 2013 machte in der Lauterer Likörfabrik Station. Die Teilnehmer der Tour bekamen eine Führung durchs Haus und wurden in die Kunst der Likörherstellung aus Kräutern und Wurzeln eingeführt.
Was beim Rundgang durchs Museum schon angenehm roch, konnte man anschließend in destillierter Form verkosten. Natürlich nutzten diese Gelegenheit nur die Beifahrer. Ob Bergmannsgold, Steinholder oder Vugelbeertroppn - alles aus dem reichhaltigen Likörsortiment konnte probiert werden und natürlich auch gekauft werden, so viel wie der Trabant tragen kann. Manch einer ist auf den Geschmack gekommen und nahm für sich und seinen Fahrer gleich ein paar Flaschen mit. Oder vielleicht auch, passend zur Trabitour, einen hochprozentigen Reservetank.
Unter dem Motto "Industriekult(o)ur 2013" lag das Hauptaugenmerk der diesjährigen Trabitour übrigens auf der Betrachtung von sächsischer Wirtschaft und Industrie. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
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13.06.2013 17:00 (Sonstiges / Kultur)
Annberger KÄT für Musikliebhaber 
(JED) ANNABERG-BUCHHOLZ: Zehn Tage Action, Spaß und jede Menge gute Unterhaltung - das bietet seit 493 Jahren die Annaberger KÄT. Wer 2013 seine Runden auf dem traditionsreichsten sächsischen Volksfest gedreht hatte und mal etwas anderes hören wollte, als typische Rummelgeräusche, der konnte zum Beispiel eines der zahlreichen Konzerte in der frisch sanierten Festhalle besuchen. Ganz besonders empfehlenswert war der Abend des 6. Juni. Da hatte sich nämlich Popsternchen Bianca Böhme angekündigt. Uns sagte gebürtige Annabergerin im Vorfeld: "Also ich freue mich total in Annaberg-Buchholz zu sein und ich freue mich auch auf meine Fans hier, weil die sind immer sehr, sehr lieb und ich kenne auch schon viele persönlich und ich freue mich darauf, dass sie alle einfach vorbeikommen und, dass es auch wieder ein größeres Konzert ist in der Festhalle. Ich denke, es wird sehr schön."
Bianca, die durch die TV-Sendung "The Voice of Germany" bekannt wurde, rockte gemeinsam mit ihrer Band "Urban Dictionary" die KÄT-Schenke.
Das Konzert zur 493. Annaberger KÄT kam der jungen Sängerin gerade recht - war es doch nicht nur der Auftakt ihrer Tour sondern auch eine gute Gelegenheit, ihr erstes Album zu promoten
"Also es ist gerade alles im Gange. Ich habe jetzt schon seit Februar daran gearbeitet an meiner Tour, an meinem Album. Das Album ist heute ins Presswerk gegangen, das heißt in zwei Wochen werde ich es in den Händen halten und dann auch raus bringen können. Am 15. Juni ist der offizielle Release-Termin, da kommt mein Album raus. Meine Single ist schon raus gekommen, ist auch schon erhältlich als CD, kann man auch schon an verschiedenen Stellen kaufen. In Annaberg im "Papperla Pub" wird man es kaufen können, im Medi Max und bei der Freien Presse. Und natürlich auf meinem Konzert.", so Böhme.
Die nächste Gelegenheit, die gebürtige Annabergerin bei uns auf der Bühne zu sehen, hat man am 20.Juli. Dann tritt sie beim Stadtfest in Aue auf. (Bildquelle: KJ/Benjamin Korb)
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13.06.2013 10:00 (Sonstiges / Kultur)
10. Startschuss für kreative Jugend 
(JED) SCHWARZENBERG: Wenn das 10. Kinder- und Jugendkunstsymposium heute pünktlich um 13 Uhr im Schloss Schwarzenberger startet, ist es nicht nur die Jubiläumsausgabe, sondern auch die Auflage mit den meisten Kindern und Jugendlichen. Insgesamt 123 junge Künstler nehmen in diesem Jahr am Symposium teil - so viele wie noch nie.
Insgesamt 120 Teilnehmer aus dem gesamten Erzgebirgskreis, eine Schülerin aus Döbeln und eine aus Weimar sowie eine Austauschschülerin aus Russland werden hier drei Tage lang klöppeln, schnitzen, malen und basteln, was das Zeug hält. Besonders großen Zulauf hat in diesem Jahr die Malerei erhalten - allein 80 junge Künstler werden den Pinsel schwingen, bei den Schnitzern gehen 22 Mädchen und Jungen zu Werke, 17 Mädchen lassen die Klöppel fliegen und vier Kinder modellieren mit Pappmaschee.
Das dreitägige Symposium, das sich im Altkreis Aue-Schwarzenberg bereits seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut, vergrößert stetig sein Einzugsgebiet. Die Teilnehmer reisen inzwischen auch aus Stollberg und Thalheim oder aus Lengefeld, Grünhainichen und Pockau an. Das 10. Kinder- und Jugendkunstsymposium findet vom 13. bis 15. Juni 2013 auf Schloss Schwarzenberg statt. Thema ist in diesem Jahr "Was knospet und blühet auf der Wiese - Pflanzen in voller Pracht".

Bild: Zur 5. Auflage 2008 stand das Kinder- und Jugendkunstsymposium unter dem Motto "Geschichten von Wilhelm Busch". (Bildquelle: KJ-Archiv)
12.06.2013 17:00 (Sonstiges / Kultur)
Motive aus dem Erzgebirge und von Reisen 
(RL) ANNABERG-BUCHHOLZ: Eine sehenswerte Sonderausstellung gibt es derzeit im Musikzimmer des Kulturzentrums Erzhammer in Annaberg-Buchholz. Sie trägt den Titel: "Motive aus dem Erzgebirge und von Reisen". Hobbymaler Horst Dölle stellt dort Aquarelle und Acrylarbeiten aus. Der 1936 in Thüringen geborene Diplomhistoriker Horst Dölle war Geschichtslehrer und Kunsterzieher. Nun, im Ruhestand, hat er besonders Zeit für die Malerei und Reisen. Von letzteren bekommt er immer wieder Inspiration für neue Gemälde. So findet man in seinen Werken z. B. einige südländische Eindrücke, von Madeira oder aus der Toskana. In der aktuellen Schau im Erzhammer findet man jedoch mehrheitlich erzgebirgische Motive sowie Darstellungen anderer deutscher Mittelgebirgs- und auch Küstenregionen.
Der Künstler hat sich in den letzten Jahren auf Landschaftsmalerei spezialisiert und achtet in seiner Malweise stets auf realistische Bildsprache. Die Ausstellung bleibt bis 8. September 2013 bestehen. (Bildquelle: KJ/Ruben Löffler)
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